Kundenservice Veranstaltungen: 02234-9894940
Kundenservice Bücher: 089-21837921
Aboservice Zeitschriften: 089-21837110

War for talents: So gewinnen Unternehmen junge Mitarbeiter - Folge 2: Recruiting über Stellenanzeigen und Bewerbungstools

Für das Recruiting und die technische Unterstützung bei der Bewerberauswahl gibt es viele Angebote am Markt. Doch wie kommen diese bei den Kandidaten an? Die HR Performance wollte genau das herausfinden und holte deshalb Stimmen, Stimmungen und Meinungen bei der Zielgruppe, den jungen potenziellen Bewerbern, ein. In Folge 2: Stellenanzeigen und Bewerbungstools.

Stellenanzeigen – warum weniger oft mehr ist

Klare und verständliche Stellenbeschreibungen sind ein Muss. Es gilt: Weniger ist mehr! Betriebe sollten unbedingt Fachchinesisch vermeiden. Junge Bewerber fühlen sich davon eher verunsichert. Arbeitgeber sollten möglichst schon in der Stellenbeschreibung angeben, welche Unterlagen sie später in welchem Format im Bewerbungsprozess benötigen. Die meisten Schüler verfügen nur über Basisprogramme – aus drei Dokumenten (Bewerbung, Lebenslauf, Zeugnisse) ein PDF zu machen, stellt viele schon vor ein Problem, das im Zweifel elterlicher Hilfe bedarf.

Bewerbungstools auf junge Menschen anpassen

Ein eigenes Bewerbungsformular ist wichtig: Je einfacher der Prozess gestaltet ist, umso besser. Schüler verfügen nicht über ein XING- oder ein LinkedIn-Profil und wissen im Zweifelsfall gar nicht, was das ist. Arbeitgeber sollten beherzigen, dass Fragen, die für Berufserfahrene ganz normal sind, bei jungen Leuten zu Irritationen führen können. Im Zweifel verlängert das sogar den Bewerbungsprozess – bis hin zur Aufgabe. Auch neigen Jugendliche dazu, erst am letzten Tag der Bewerbungsdeadline ihre Unterlagen einzureichen. Häufig haben sie gelernt, Referate oder Hausarbeiten in der Schule oder Uni immer erst zum letztmöglichen Termin abzugeben. Hier entgeht Arbeitgebern vielleicht ein guter Kandidat aufgrund unnötiger Hürden.

Unser TIPP: Professionelle Bewerbertools bieten die individuelle Ausspielung der einzelnen Felder. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Lassen Sie im Zweifel eigene Azubis mal testen, welche Fragen zu Irritationen führen könnten und verbessert werden sollten.