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Fachbeiträge

denkende Menschen

Sozialauswahl bei Restabwicklungsarbeiten

Für die betriebsbedingte Kündigung bestehen hohe rechtliche Hürden. Auch wenn die Stilllegung des gesamten Betriebs bereits absehbar ist, hat der Arbeitgeber bei einem etappenweisen Stellenabbau die gesetzlichen Vorgaben der Sozialauswahl einzuhalten. Bereits die fehlerhafte Vergleichsgruppenbildung führt zur Unwirksamkeit der Kündigung.

Die Beweiskraft einer AU-Bescheinigung – Anforderungen der Rechtsprechung – Update #3

Bereits vor dem Höhepunkt der Pandemie war nach Ansicht der Rechtsprechung die Beweiskraft einer AU-Bescheinigung ohne jeglichen Arztkontakt erschüttert. Dies hatte für den betroffenen Arbeitnehmer zur Folge, dass die Fehlzeiten als nicht ausreichend entschuldigt anzusehen waren und somit auch der Anspruch auf Entgeltfortzahlung leerlief.

Massenentlassung

Kündigungen künftig wirksam trotz formeller Fehler im Massenentlassungsverfahren? – Update #1

Bislang waren Kündigungen, die im Rahmen einer Massenentlassungsanzeige ausgesprochen wurden, unwirksam, wenn im Zeitpunkt ihrer Erklärung keine oder eine fehlerhafte Anzeige nach § 17 Abs. 1, Abs. 3 KSchG vorlag. Von dieser Rechtsprechung des 2. Senats möchte der 6. Senat des BAG nun abweichen.

Quiet Quitting

Quiet Quitting ist kein Schicksal

Arbeitgeber haben im Fall von Quiet Quitting unterschiedliche Handlungsoptionen: Sie können zum einen rechtliche Maßnahmen ergreifen oder aber auch den betroffenen Arbeitnehmer durch das Setzen von Anreizen positiv bestärken, um seine intrinsische Motivation zu steigern.

Krankenstation

Notstands- und Erhaltungsarbeiten im Arbeitskampf

Häufig sind sich die Arbeitskampfparteien über das Ob der Einrichtung von Notdiensten ohnehin einig, streiten aber über die konkrete Ausgestaltung. Dann kann die Arbeitgeberseite unzureichende Notdienste in einem einstweiligen Verfügungsverfahren gerichtlich korrigieren lassen.

Outsourcing

Rechtliche Risiken beim HR-Outsourcing

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (LSG Berlin-Brandenburg) hat mit Urteil vom 26.1.2023, Aktenzeichen L 4 KR 550/16 einen folgenschweren Leitsatz formuliert. IT-Spezialisten, die in selbst gewählter Arbeitsstätte, z.B. in der eigenen Wohnung, tätig und hierbei auf Hard- und Software ihres Auftraggebers bzw. dessen Kunden angewiesen sind, können Heimarbeiter i.S.v. § 12 Abs. 1, Hs. 2 SGB IV sein.

Dienstreise

Ein systematisches Reisemanagement ist unabdingbar

Nicht der Wohnort, sondern der Arbeitsort entscheidet darüber, ob Arbeitnehmer an einem gesetzlichen Feiertag freihaben oder nicht. Nicht immer müssen Arbeits- und Wohnort identisch sein. Nun ist in der mobilen Arbeitswelt (great place to work, workation etc.) bereits der Arbeitsort oft nicht mehr eindeutig erkennbar.

Europa_Weltkugel

Die Beteiligung der Arbeitnehmer bei grenzüberschreitenden Umwandlungen

Zum 31. Januar 2023 mussten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) die Richtlinie (EU) 2019/2121 über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer auf Leitungsebene bei grenzüberschreitenden Umwandlungsmaßnahmen umsetzen.

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Webinare & Webkonferenzen

Zeitwirtschaft

Webkonferenz Zeitwirtschaft/Workforce Management

In der Webkonferenz steht die HR-Produktivität im Mittelpunkt. Sie erfahren, wie ein an der modernen Arbeitspraxis orientierter Self-Service Mitarbeiter und Führungskräfte effizient unterstützen kann. Zudem geht es um die nötige Flexibilität in der Arbeitszeitplanung und ein vollintegriertes Abrechnungssystem für eine sehr effiziente Schichtplanung.

Angekündigte Webinare & Webkonferenzen

Personalakte

09.04.2024 – Webkonferenz Personalakte (Ankündigung)

Bei unserer HR-Webkonferenz "Personalakte" zeigen wir an einem Vormittag bis zu sieben Lösungen/Dienstleistungen zum entsprechend ausgeschriebenen Oberthema. Eingeleitet wird der Vormittag von einer Experten-Keynote.

Digitalisierung

30.04.2024 – Webkonferenz HR-Prozesse digitalisieren (Ankündigung)

Bei unserer HR-Webkonferenz "HR-Prozesse digitalisieren" zeigen wir an einem Vormittag bis zu sieben Lösungen/Dienstleistungen zum entsprechend ausgeschriebenen Oberthema. Eingeleitet wird der Vormittag von einer Experten-Keynote.

Recruiting

15.05.2024 – Webkonferenz Recruiting (Ankündigung)

Bei unserer HR-Webkonferenz "Recruiting" zeigen wir an einem Vormittag bis zu sieben Lösungen/Dienstleistungen zum entsprechend ausgeschriebenen Oberthema. Eingeleitet wird der Vormittag von einer Experten-Keynote.

Aufgezeichnete Webinare & Webkonferenzen

Grafik mit Mann vor Monitor mit Lupe und Datenschutz-Symbol

Aufzeichnung: Datenschutz in Marketing und HR – einfache Lösungen für den Alltag

Teilnehmende des Webinars erhalten einen kompakten Überblick, wie aus Datenschutzsicht Fragen aus dem Alltag im Marketing und HR gelöst werden können. 

Whitepaper, E-books und mehr

Cover Whitepaper FIS

5 Tipps für mehr Datenschutz in SAP HCM

Remote

Der „Remote Tech Talent Report 2022“

Whistleblower-Buchstabenwürfel

Whitepaper: Hinweisgeberschutzgesetz

Aktuelles

Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess

„Der Datenschutz setzt dem Einsatz von KI Grenzen“

Es empfiehlt sich die regelmäßige zumindest stichprobenartige Überprüfung der Ergebnisse und der Trainingsdaten der KI, da Diskriminierungsrisiken auch durch die Anwendung und entsprechendes „Training“ der KI entstehen können. Zu bedenken ist auch, dass bei dem geplanten Einsatz KI-basierter Systeme im Betrieb der Betriebsrat einzubeziehen ist. Je nach geplantem Einsatz der KI bestehen Informations- und Beratungsrechte und ggf. sogar ein Zustimmungserfordernis.

Bürokratie

Bürokratieentlastungsgesetz

"Die qualifizierte elektronische Signatur hat sicherlich in anderen Anwendungsbereichen ihre Berechtigung, ist für Arbeitsverträge aber völlig überzogen. Wenn die Bundesregierung ihr Versprechen des Bürokratieabbaus ernst meint, sollte sie an dieser Stelle den Gesetzentwurf nachbessern."

Handy am Arbeitsplatz

BAG: Kein Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats bei Verbot der Handynutzung am Arbeitsplatz

Das BAG sieht in dem Verbot der (Privat-)Nutzung des Mobiltelefons keinen mitbestimmungspflichtigen Tatbestand. Der Arbeitgeber* ist also nicht verpflichtet, die Zustimmung des Betriebsrats einzuholen, um wirksam die arbeitsfremde Nutzung zu untersagen.