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Unternehmenskultur: Vier Dos and Don’ts für HR-Professionals : Sinnvolle Strategien gegen die Krise der Unternehmenskultur in herausfordernden Zeiten

Die aktuelle wirtschaftliche Krise setzt Unternehmen unter enormen Druck: Laut einer Studie der Mystery Minds GmbH resultieren daraus häufig Unsicherheiten, die das Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitenden negativ beeinflussen. Doch um Herausforderungen zu meistern, werden gerade jetzt engagierte und loyale Mitarbeiter benötigt – vier Dos and Don‘ts für HR-Professionals mit Blick auf die Unternehmenskultur.

1 Min. Lesezeit
Dos and Don’ts auf Post-its
Foto: ©AdobeStock/izzuan

1.

Dos – klare Kommunikation: Ein offener Kommunikationsstil hilft, Missverständnisse und die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern. Mitarbeitende sollten auch über problematische Entwicklungen informiert werden, denn die Offenlegung konkreter Zahlen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung oder gar nötiger Kündigungen stärkt letztlich das Vertrauen.

Don’ts – dem Flurfunk das Feld überlassen: Wenn Gerüchte kursieren und Unsicherheiten die Runde machen, entstehen Angst und Orientierungslosigkeit.

2.

Dos – positive Fehlerkultur fördern: Fehler sollten als Lernchance gesehen und gemeinsam bewältigt werden. Eine offene Fehlerkultur öffnet Raum für Innovationen – auch in Krisenzeiten. HR-Professionals sind besonders in der Verantwortung, dies zu unterstützen.

Don’ts – Schuldzuweisungen: Gerade in Krisenzeiten ist die Versuchung groß, Verantwortung abzugeben und Schuldige für wirtschaftliche Probleme zu suchen. Wenn Mitarbeitende jedoch das Gefühl haben, dass Fehler nicht gemeinsam bewältigt, sondern an Einzelne delegiert werden, entstehen weitere Spannungen und eine negative Dynamik.

3.

Dos – Kompetenzträger gezielt fördern: Oft sind es einzelne Fach- und Führungskräfte, die durch ihren Einsatz ein Unternehmen entscheidend voranbringen. Sie benötigen besondere Unterstützung durch ein positives Arbeitsumfeld. Im Idealfall werden sie so zu Botschaftern für bestimmte Themen.

Don’ts – alle Mitarbeiter gleich behandeln: Was sich demokratisch und gerecht anhört, entpuppt sich regelmäßig als Kardinalfehler. Denn nicht alle Beschäftigten haben die gleichen Ansprüche und Bedürfnisse. Diversity zu pflegen, bedeutet auch, Unterschiede zu erkennen und zu berücksichtigen.

4.

Dos – Erfolge feiern: Unternehmen sollten gezielt positive Meilensteine hervorheben und auch kleinere Erfolge feiern. Diese Momente der Anerkennung fördern ein Gefühl des Fortschritts und signalisieren den Mitarbeitenden, dass ihr Beitrag gesehen und geschätzt wird.

Don’ts – auf Schwierigkeiten fokussieren: Wenn der Fokus vorwiegend auf Schwächen und Problemen liegt, verlieren Mitarbeitende schnell die Motivation und das Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens. Ein negativer Ausblick verstärkt das Gefühl, dass der Arbeitsalltag von Fehlern und Defiziten geprägt ist.

Quelle: Mystery Minds GmbH

(erschienen in HR Performance 4/2025)

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