Startseite » News » So steht Deutschland im internationalen Gehaltsvergleich da

So steht Deutschland im internationalen Gehaltsvergleich da

Wie sehen internationale Mediangehälter in den Schlüsselbereichen Engineering & Data, Product & Design sowie Sales & Marketing aus? Dieser Frage geht der neue State of Global Compensation Report 2025 von Deel nach.

1 Min. Lesezeit
Internationaler Gehaltsvergleich
Foto: ©AdobeStock/Vadym

Im Bereich Engineering & Data liegt Deutschland mit einer Medianvergütung von 101.000 US-Dollar in der EU an der Spitze. Nur die USA ($150.000), Kanada ($121.000) und das Vereinigte Königreich ($117.000) zahlen mehr. Für Unternehmen zeigt das, dass Deutschland im europäischen Wettbewerb um diese begehrten Tech-Talente gut aufgestellt ist, im internationalen Vergleich aber etwas Aufholbedarf hat.

Deutschland belegt auch bei Produkt- und Designrollen den Spitzenplatz in Europa. Mit 93.000 US-Dollar Medianvergütung liegt Deutschland vor den Niederlanden ($90.000) und Spanien ($77.000). Höher vergüten nur die USA ($138.000), das Vereinigte Königreich ($115.000) und Kanada ($109.000).

Anders sieht das Bild im Bereich Sales & Marketing aus. Deutschland belegt hier lediglich den 7. Platz international und bleibt mit einem Mediangehalt von 62.000 US-Dollar hinter dem Spitzenfeld in der EU zurück. Länder wie die Niederlande ($72.000) und Frankreich ($66.000) liegen vorne, global führen die USA ($95.000), Großbritannien ($82.000) und Kanada ($73.000). Hier besteht also auch Aufholbedarf, damit Deutschland im Wettbewerb um Sales- und Marketing-Talente nicht den internationalen Anschluss verliert.

Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern bleiben auch in Deutschland bestehen

In Engineering- und Data-Rollen liegen die Mediangehälter von Frauen $12.000 unter denen ihrer männlichen Kollegen, im Bereich Product & Design beträgt die Differenz sogar $14.000 und in Sales & Marketing sind es $10.000. Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland zwar besser ab, in Frankreich und Spanien ist die Gehaltsdifferenz beispielsweise deutlich größer. Dennoch bleibt auch hierzulande der Weg zur tatsächlichen Gehaltsparität noch weit. Mehr Transparenz und konsequente Equal-Pay-Maßnahmen sind dafür weiterhin entscheidend.

Der vollständige Report bietet HR- und Führungsteams eine fundierte Entscheidungsgrundlage, um ihre Gehaltsstrategien anzupassen.

Quelle: Deel

Andere interessante News

Mitarbeiterin schaut positiv in die Zukunft, hinter ihr eine Weltkarte, neben ihr Mitarbeiter, die vorbeilaufen

Stetig Bedingungen für gute Arbeit optimieren

Die konkreten Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt lassen sich heute noch nicht im Detail absehen. Die Generation der Boomer scheint sich in den aktuellen Strukturen der Arbeit...

Mann rollt ein Eurozeichen zwischen den Fingern, daneben ein Sparschwein

Digitale Spezialisierung steigert Lohnaussichten am deutschen Arbeitsmarkt

„KI ist kein einheitlicher Lohndruck-Faktor. Entscheidend ist, ob Fachkräfte die Technologie sinnvoll mit ihrem beruflichen Know-how verbinden können." Eine neue Gehaltsstudie gibt...

Zartes Pflänzchen wächst aus Blumentopf, wirft einen großen Baum als Schatten

Trends entstehen durch das Erledigen von To-dos

To-dos mögen sich ähneln, sie bleiben aber sehr vielfältig und werden uns nie ausgehen. Das dürfte eine der vielen Botschaften der Messe „Zukunft Personal Europe“ gewesen sein, die...