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Wenn aus HR-Daten funktionierende Prozesse werden : Wie aemplic aus vorhandenen SAP-Daten durchgängige Dokumentenprozesse macht – und warum zur HR-Digitalisierung auch Datenqualität und Kontrolle gehören

Die Fälle unterscheiden sich – das Muster ist dasselbe: Ein digitales Dokument allein ist noch kein digitaler Prozess. Der Nutzen entsteht, wenn Daten, Dokumentenerstellung, Freigabe, Signatur und Ablage zusammenspielen.

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Wenn aus Digitalisierung messbare Entlastung wird

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Name, Position, Eintrittsdatum oder Vergütung sind in SAP SuccessFactors längst vorhanden. Trotzdem beginnt für HR an vielen Stellen danach noch manuelle Arbeit: Daten werden in Dokumente übertragen, Freigaben eingeholt, Unterschriften organisiert und fertige Unterlagen abgelegt.

Wie digital HR tatsächlich arbeitet, entscheidet sich deshalb nicht allein an der zentralen Datenhaltung. Entscheidend ist, was auf dieser Grundlage passiert. Genau hier beginnt die letzte Meile der HR-Digitalisierung – dort, wo aus vorhandenen Daten konkrete Arbeitsabläufe werden.

Auf diese Prozesse konzentriert sich aemplic mit einem klaren Anspruch: „Wir veredeln SAP SuccessFactors.“

Gemeint ist nicht, die zentrale Plattform zu ersetzen. SAP SuccessFactors stellt Daten und zentrale HR-Prozesse bereit. aemplic entwickelt spezialisierte Anwendungen für ausgewählte Aufgaben – insbesondere Dokumentenprozesse sowie Audit & Compliance – und integriert sie eng in die SAP-Landschaft.

Einmal vorhandene Daten konsequent weiterverwenden

Wie das bei HR-Dokumenten funktioniert, zeigt das Kundenbeispiel Greiner. Die international tätige österreichische Unternehmensgruppe nutzt SAP SuccessFactors als zentrale HR-Plattform und führte Document Builder ein, um die Dokumentenerstellung zu standardisieren und zu automatisieren.

Rund 15 HR-Mitarbeitende erstellen damit heute Dokumente für mehr als 2.000 Beschäftigte in Österreich. Nach dem Pilotprojekt wird die Lösung schrittweise in rund 30 weitere Landesgesellschaften ausgerollt. Greiner hat dafür eigene Mitarbeitende aufgebaut und geschult, die Vorlagen, Rollout und Anpassungen selbst übernehmen können.

Der Nutzen liegt nicht allein darin, Word-Dokumente digital zu erzeugen. Vorhandene HR-Daten können direkt in Vorlagen übernommen werden. Standardisierung entsteht damit nicht nur beim Layout, sondern im Prozess: Datenquelle, Vorlage und Dokumentenerstellung greifen ineinander.

Auch RATIONAL verfolgt diesen Ansatz. Das Unternehmen verbindet Employee File und Document Builder mit SAP SuccessFactors. Mittlerweile sind mehr als 40 Dokumentvorlagentypen im Einsatz. Unter anderem werden damit standardisierte jährliche Gehaltsschreiben für fast 1.600 Beschäftigte in Deutschland erstellt.

Auch hier wird eine einfache Grundidee im HR-Alltag genutzt: Eine Information, die SAP bereits kennt, sollte niemand ein zweites Mal eingeben müssen.

Eine digitale Akte ist mehr als das Ende des Papiers

Bei DACHSER lag der Ausgangspunkt an einer anderen Stelle. Der Logistikdienstleister digitalisierte rund 19.000 Personalakten in Deutschland. Entscheidend war dabei nicht nur, Papier durch Dateien zu ersetzen. HR-Fachkräfte können aus SAP SuccessFactors direkt in die jeweilige Personalakte springen – entweder über die Startseite oder unmittelbar aus dem Mitarbeiterprofil. Volltextsuche und standortunabhängiger Zugriff vereinfachen die tägliche Arbeit zusätzlich.

DACHSER digitalisierte darüber hinaus die Bereitstellung von Entgeltdokumenten. Dadurch entfallen nach Unternehmensangaben rund 5.000 Euro Portokosten pro Monat. Das Beispiel zeigt, wie sich auch vermeintlich kleine Prozessschritte bei großen Belegschaften zu messbarer Entlastung summieren.

Ähnliche Effekte finden sich bei anderen Unternehmen: Bei CH Media verkürzt ein durchgängiger Workflow für die Rückerstattung von Weiterbildungskosten die Bearbeitungszeit um 30 bis 50 Prozent. Bei GV Management sank der Aufwand für die Dokumentenerstellung im Unternehmensnetzwerk um rund 70 Prozent.

Die Fälle unterscheiden sich – das Muster ist dasselbe: Ein digitales Dokument allein ist noch kein digitaler Prozess. Der Nutzen entsteht, wenn Daten, Dokumentenerstellung, Freigabe, Signatur und Ablage zusammenspielen.

Die Cloud-Anwendungen von aemplic für diese Prozesse basieren auf der SAP Business Technology Platform und sind eng mit SAP SuccessFactors verbunden. Employee File bildet die digitale Personalakte ab, Document Builder automatisiert die Erstellung von HR-Dokumenten; weitere Lösungen unterstützen unter anderem elektronische Signaturen und die digitale Bereitstellung von Entgeltdokumenten. Joule dient als Layer für AI-Innovationen.

Aus Centric wird aemplic

Das Portfolio ist bewährt – neu ist seit 2026 der Name hinter diesen Lösungen. Aus Centric Deutschland ist aemplic geworden. Die bisherigen Centric IT Solutions und Centric Cloud Solutions wurden in einer Gesellschaft zusammengeführt.

Damit rücken auch zwei Kompetenzfelder enger zusammen, die zuvor häufig getrennt wahrgenommen wurden: HR-Dokumentenprozesse sowie Audit & Compliance.

Der Name aemplic steht für „Automated Employee Lifecycle“. Dahinter steckt die Idee, HR nicht aus Sicht einzelner Produkte zu betrachten. Arbeitsvertrag, Personalakte, Stammdatenänderung, Entgeltabrechnung und Compliance-Prüfung sind für Mitarbeitende keine getrennten Softwarewelten. Sie sind unterschiedliche Momente desselben Employee Lifecycle.

Genau deshalb passt auch der Anspruch „Wir veredeln SAP SuccessFactors“ zur neuen Ausrichtung: Die zentrale Plattform bleibt das Fundament. aemplic schafft zusätzliche funktionale Tiefe in spezialisierten Prozessen und verbindet dabei SAP-Daten mit konkreter HR-Arbeit.

Für bestehende Kunden bedeutet der neue Name keinen Neustart. Produkte und Leistungen werden weitergeführt. Neu ist vor allem die gemeinsame Marke – und damit ein klarerer Blick darauf, wie Dokumentenprozesse, Datenqualität und Kontrolle zusammenspielen.

Digitalisierung braucht verlässliche Daten

Ein durchgängiger HR-Prozess funktioniert nur mit verlässlichen Informationen. Das wird spätestens in der Entgeltabrechnung sichtbar: Von Tausenden verarbeiteten Datensätzen sind die meisten korrekt. Entscheidend sind die wenigen Fälle, bei denen ein ungewöhnlicher Wert, fehlerhafte Stammdaten oder eine unerwartete Rückrechnung genauer geprüft werden sollten.

Hier liegt das zweite Kompetenzfeld von aemplic. Audit-&-Compliance-Lösungen prüfen Abrechnungs- und Stammdaten automatisiert und machen Auffälligkeiten für Fachanwender sichtbar.

Wie relevant das ist, zeigt Condor. Bei mehr als 5.000 Beschäftigten wäre eine manuelle Suche nach Unregelmäßigkeiten extrem aufwendig. Die Fluggesellschaft nutzt deshalb PLK, PLX, INF und VBT2. PLK prüft Abrechnungs- und Stammdaten, PLX stellt erkannte Auffälligkeiten zur Bearbeitung bereit. Schwellenwerte können beispielsweise ungewöhnliche Rückrechnungen oder auffällig hohe beziehungsweise niedrige Zahlungen sichtbar machen, bevor sie ausgezahlt werden.

Automatisierung ersetzt die fachliche Kontrolle nicht. Sie macht sie systematischer.

Mit AuditLoop entwickelt aemplic diese Prüfkompetenz für hybride und zunehmend cloudbasierte SAP-Landschaften weiter. Die auf SAP BTP entwickelte Plattform ist auf SAP HCM und SuccessFactors ausgerichtet; bewährte Prüf- und Stammdatenfunktionen werden schrittweise in der neuen Plattform zusammengeführt und erweitert.

Vom System zum HR-Alltag

Greiner, DACHSER, Condor und die andere Beispiele zeigen dabei unterschiedliche Seiten derselben Entwicklung: Bei dem einen Unternehmen geht es um die internationale Standardisierung der Dokumentenerstellung, beim nächsten um den direkten Zugriff auf Tausende Personalakten und digitale Entgeltdokumente, beim dritten um automatisierte Prüfungen im Payroll-Prozess. Immer gilt aber: HR-Digitalisierung wird damit dort konkret, wo vorhandene Systeme den Alltag tatsächlich vereinfachen. Für aemplic lässt sich dieser Ansatz auf drei Prinzipien reduzieren:

Vorhandene Daten nicht erneut erfassen. Prozesse konsequent weiterführen. Auffälligkeiten erkennen, bevor daraus Probleme entstehen. 

www.aemplic.com

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