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Mit der Mindmapping-Methode nachhaltiger Lernen

Laut Wikipedia ist Mindmapping „eine von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z.B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann.“ Wie funktioniert das? Ganz einfach: Das Gehirn empfindet gesprochene oder gelesene Worte als uninteressant und aktiviert deshalb nur einen geringen Prozentsatz der Gehirnzellen. Um das Gehirn stärker zu stimulieren, sollten Inhalte deshalb so aufbereitet sein, dass weitere Gehirnregionen angesprochen werden. Der Grund: je mehr Bereiche involviert sind, desto nachhaltiger ist der „Lerneffekt“. Deshalb ist es auch hilfreich, wenn während des Lesens beispielsweise Notizen gemacht werden. Die Mindmapping-Methode geht dabei noch einen Schritt weiter, denn die Inhalte werden zudem visuell ansprechend aufbereitet.

Die verschiedenen Lerntypen

Im Wesentlichen unterscheidet die Wissenschaft vier verschiedene Lerntypen: Visueller Lerntyp, Motorischer Lerntyp, kommunikativer Lerntyp und auditiver Lerntyp.

Welcher Lerntyp bin ich?

Wer ergründen möchte, welcher Lerntyp er ist, sollte sich mit folgenden Fragen beschäftigen:

1. Wie nehme ich Informationen in der Regel auf?
2. Wie organisiere ich mein Lernen?
3. Was hilft mir beim Lernen an ehesten?

Je nachdem ob man für sich erkennt, dass man durch Reden oder Wiederholen am besten lernt, Zuhören oder Aufschreiben, kommt eine erste Gewichtung zustande. Wenn man weiß, was einem das Lernen erleichtert, lassen sich die entsprechenden Maßnahmen meist gut ergreifen. Unabhängig davon, welcher Lerntyp man ist – die Mindmapping-Methode bietet für jeden etwas, auch für diejenigen, die weder konkret dem einen noch dem anderen Typ zuzuordnen sind.

Mindmapping im Job

Die genannten Funktionen sind auch im heutigen Business-Alltag hilfreich: bei der Analyse von Themen, der Darstellung von Zeitplänen, der Strukturierung von Projekten, Vermittlung komplexer Sachverhalte, Organisation von Meetings oder dem Archivieren von Wissen. Außerdem ist die Methode nach wie vor eher die Ausnahme als die Regel und sorgt schon allein deshalb oft für positive Aufmerksamkeit im Vergleich zu anderen Formaten.

Auf einen Blick: Vorteile der innovativen Lern- und Arbeitsmethode

  • Da die Inhalte in einer Map individuell und intuitiv erfasst werden, lassen sich die Gedanken schneller ordnen und Inhalte einfacher lernen.
  • Mindmapping macht Spaß und fördert die Teamarbeit.
  • Das Wesentliche kann auf den ersten Blick erkannt und vom Unwesentlichen unterschieden werden, dennoch sind alle Details im wichtigen Zugriff (zumindest bei der digitalen Version mit der Möglichkeit, Zweige auf- und zuzuklappen und Zusatzinformationen zu verlinken).
  • Mindmapping fördert die Kreativität, denn in der Gestaltung sind Sie extrem frei.
  • Eine Mindmap zeigt Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Beziehungen auf.

 

Fazit
Die Mindmapping-Methode ist in vielerlei Hinsicht als Arbeits- und Lernmethode zu empfehlen. Deshalb sollte sich niemand scheuen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, da die Vorteile überwiegen.


Autorin: Annette Großer, Senior Marketing Manager für MindManager bei Corel GmbH – Mindjet

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