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Das Richtige wissen und dieses richtig tun

Unternehmenserfolg, Human Ressources, Strategie und das Management einer guten Zukunft

Umfassende Zukunftsfähigkeit ist das Resultat guter Strategie und Führung. In allem, was die Zukunft eines Unternehmens bestimmt und der Wandel immer wieder und täglich neu heraus fordert –in einer andauernden Balance zwischen Inwelt und Umwelt, Heute und Morgen, Oben und Unten. Sie sichert sein Wohlergehen und damit aller, die mit ihm zu tun haben. Das Menschliche und Soziale, das Ökologische und Ökonomische treffen sich hier in einer selbstverständlich gesamthaften, am Leben orientierten und dieses erhaltenden Art und Weise. In der Wirklichkeit scheint dies eine schwierige Disziplin. Wie sonst erklären sich die vielen Dysbalancen und Sorgen, die wir ständig erfahren und eigentlich nicht wollen? Grundlegender Wandel heißt, diese Dissonanz am Ort des Geschehens, im direkten Einflussbereich von Unternehmen und ihrer Führung aufzulösen. Es bedeutet: Das Richtige wissen und dieses richtig tun.

 Nachhaltigkeit ist das Thema der Zukunft. Der Trend nicht nachhaltiger Entwicklungen ist das Problem der Gegenwart: Gegen das Leben. So erklärte jüngst Frankreichs Präsident Macron: "Wir sind dabei zu verlieren." Viele in der Wirtschaft und Führung von Unternehmen sehen das so nicht, aber Wettbewerbsstärke und Dominanz, Geschäftszahlen und nachhaltige Zukunft koexistieren nicht. Planung und Umsetzung, Performance, Berichten und Steuern im Modus ökonomischer Zielkorridore und Werte bergen ein besonderes Problem: Diese Praxis verengt den Blick auf die Lebenswirklichkeiten und missachtet entscheidende. So hat ein Management in der Vielzahl nötiger Partnerschaften keine Tradition. Daher sagt sich leicht, doch es scheint nur klar: Erfolg als Wunsch und Ausdruck für gelungenes Management ist mehr als Geld und Zahlen. Dieses Delta ist der neuralgische Punkt.

Ob als Industrieunternehmen, Familienunternehmer oder Pflegeeinrichtung o.a., unternehmerische Existenz hat viele Erfordernisse. Stimmt in ihrem Kursbuch ein Teil nicht, stimmt das Ganze nicht. Das müssen nicht nur veraltete oder fehlende Technologien sein, auch ein gestörtes Vertrauen bzw. unzufriedene Mitarbeiter wie auch Kunden und Lieferanten können Krisen auslösen. Ebenso können nicht intakte oder verzögert gewählte Allianzen schwer wiegende Folgen haben. Von Fehlstellungen in den Fundamenten des Geschäftsmodells und Anpassungen ganz abgesehen. Wenn Misfits erst in Zahlen sichtbar werden, ist es oft zu spät. Zumindest kostet es dann meist vermeidbare Aufwendungen, humane Verwerfungen u.a.m. Selbst Lenker großer Unternehmen bekennen angesichts dieser Gemengelage offen ihre Ängste (vgl. Manager Magazin 3.2012: Albtraum der Alphatiere).

Die Vielfalt der Bedingungen, ihre Dynamik und Wechselwirkungen werden zu einer immer komplizierteren, schwerer bewert- und behandelbaren Aufgabe und Belastung für alle, die beteiligt sind. Besonders tückisch ist, dass viele Entwicklungen im Verborgenen ablaufen, sich vernetzen und in ihren Folgen befördern. Unsicherheiten darüber lähmen bzw. verhindern notwendige Anpassungen. In diesem Ökosystem, seinen Bindekräften und ganzen Stimmigkeit lassen sich Dysbalancen, auch Dirigismus und starre Strukturen, wirksam nicht an den Folgen und Symptomen, reaktiv, in parallelen Welten, fragmentiert, Lösungsinseln (Partialstrategien) behandeln. Geht es um Stimmigkeit im Ganzen, um Integration und Inklusion, Gleichklang (Balance) und Synergie, Weitsicht und Zeitachse, fehlt das „i“-Tüpfelchen. Desintegration, Misfits, Dysbalancen und Risiken sind quasi vorgegeben. Ein Festhalten an bestehenden Mustern verstärkt eine ohnehin schwierige Situation nur weiter. Unternehmen können damit nicht nachhaltig erfolgreich sein. Sie gefährden die Existenz anderer und sich selbst.

Die Sorgen wachsen überall, aber die Sehnsucht nach dem anderen, Guten, nicht weniger … und stärker. In dieser Zuspitzung liegt die wohl einzige wirkliche Option, um Nachhaltigkeit, den langfristigen Erfolg des Unternehmens, fundamental und im Ganzen zu generieren. Das heißt: Für das Leben und mit Antworten auf diese Fragen:

  • Was heißt dann - von heute nach vorn gerichtet: „Unternehmenserhalt und -kontinuität“?
  • Wie findet man in dieser Zeit der Unsicherheiten wirklich tragfähige „Commitments“? (…worauf gründet das … - was braucht es dazu im Alltag des Managements?)
  • Was ist eine "Kultur des Vertrauens", die das auch verdient?
  • Wie stellt eine Führung sicher, dass daraus ein "nachhaltig guter, im Ganzen gesunder und dynamisch tragfähiger Weg" wird? (… was passiert da?)
  • Wenn Marktführerschaft (Wachstum, Dominanzstreben, „Größe“, Rendite, „ich gewinne“) im Modell der herrschenden Wirtschaftsweise so nicht mehr gilt, worin manifestiert sich die (Wert)Marke des neuen „Leadership“? Was ist wirklich ein „Champion“? (… wann ist „Transformation“ in dieser Unternehmer-Frage geschafft …, … wirklich gut?)
  • Was ist dann - angesichts eines globalen Trends der Nicht-Nachhaltigkeit(en) übergreifend und gesamthaft - wirklich „Innovation“ …? (… was ist wirklich disruptiv …?)
  • Wenn eine solche Möglichkeit kein theoretisches Modell ist, sondern operativ verfügbar, was bedeutet das für „Wirtschaftsförderung“ im grundlegenden und weitesten Sinne? (… wie wird sie von einem partikularen Ansatz zu einem übergreifenden Verbund und konzertierten Gemeinschaftswerk eines neuen „Lernens“ in der Breite …?)

 

Um Nachhaltigkeit in ihrer umfassenden Bedeutung zu behandeln, kamen, getrieben durch Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und der strategischen Unternehmensführung, schon in den 1980er Jahren Instrumente in die Praxis des Managements, die eine Fachgebiet übergreifende und partnerschaftliche Arbeit an der Zukunft vorsahen. Man kann sagen, als ein wirklicher und multipler Sprung im Management und Zukunftsverhalten. Dort, wo dafür alle Fäden zusammen laufen, sich dynamisieren, vernetzen usf.: Im unternehmerisch eigenen innovativen Zentrum. Denn wenn der Sinn einer Strategie die Sicherung der Lebensaufgabe ist, ist hier der Ansatz einer wirksamen Bewältigung. Sie impliziert eine systemische und vernetzte Betrachtung in der Vielzahl ihrer heutigen wie zukünftigen Bedingungen. Die gesuchte Zukunftsfähigkeit ist zwingend "grün" und "sozial", aber für die Führung von Unternehmen ebenso zwingend weit mehr. Wie es diese Themen täglich zeigen: Digitalisierung, technologischer Wandel, „Klein" gegen "Groß“, rasantes Wachstum von Wissen, Innovation und Investition, „Jung“ gegen „Alt“, Wertewandel, Arbeitswelt, organisatorische Vitalität, Teilhabe, Vertrauenskultur, Nachwuchs und Nachfolge, integrative Personalentwicklung, Qualifizierung, Prävention, Gesundheit, Gesetze u.a.m. Das heißt zukunftsfähig im ganzen Bild des Unternehmens, seiner Erfolgsgeschichte und Marke.

Ausgangspunkt ist: Kein Unternehmen agiert auf einer Insel und keiner allein hat die Lösung „in der Tasche“. Sie muss von allen getragen sein. Das bedingt eine ganzheitliche Betrachtung und Wahrnehmung dieser Realität. Und das hat mit den Menschen zu tun. Allen voran den Menschen im Unternehmer, Manager, Managementteam usf. Das Zusammenspiel ihrer Talente, ihre Vernetzung und Synergien, strategische Werkzeuge und die besondere Instanz und Rolle der Führung sind die zugrunde liegenden Treiber. Wo, wenn nicht durch gemeinschaftliche Arbeit an der Zukunft geschieht dies direkter und sozialer, motivatorischer und innovativer, greifbarer und schneller, verschmelzen Menschen, Strategie und Führung zur synergetischen Kraft weit tragender Bewegungen? Wenn Lust auf Neues entsteht und der Funke überspringt. Strategie legt Grund für das, was ein Unternehmen werden kann. Die Talente der beteiligten Menschen sind ihre treibende Kraft. Ihre Energien zu entfalten, ist so schöpferisch wie einzigartig. Partnerschaftliche Strategie und Führung schreibt die Story des Erfolgs von Grund auf und verbessert sie ... - inklusiv in Allem, was die Zukunft verlangt. Das Menschliche und Soziale, das Ökologische und Ökonomische treffen sich hier in einer gesamthaften, am Leben orientierten und dieses erhaltenden Art und Weise. Das heißt Innovation und Lernen in der Hauptsache. Ihre Praxis überwindet Stillstand, wo immer er besteht. Die Erfahrung besagt, dass es keinen Trend einer Gefahr gibt, der, wenn man ihn nur frühzeitig genug erkennt, sich nicht als Chance für Neues nutzen oder in den Wirkungen abmildern und für neue Lebensmuster migrieren ließe.

Strategie ist in dieser Sachlage kein Herrschaftswissen - etwa im Elfenbeinturm einer obersten Führungsinstanz noch theoretische Diskurse. Strategische Klausuren sind ganz praktische und auf Methoden gestützte Arbeitsprogramme, um im Kreis der wichtigsten Leistungsträger partnerschaftlich … auf Augenhöhe … und systematisch die Gründe und Bedingungen der Existenz und nachhaltigen Entwicklung eines Unternehmens bzw. geschäftlichen Segments zu analysieren, zu reflektieren und „auf Kurs“ zu bringen. Das heißt seinen bestimmenden Kern und Bedingungsrahmen für die Zukunft zu definieren, die individuell passenden Tätigkeiten zu identifizieren, ihre Tragfähigkeit zu beurteilen und die Weichen richtig zu stellen. Diese Freisetzung spielt jenseits von Zahlen. Sie geht diesen in der einen Sicht voraus, um sie in der anderen ständig zu überschreiben.

Strategische Planung beachtet alle Erfolgsfaktoren und Entwicklungen, ihre Abstimmung, Qualifizierung und Erneuerung (Lernen, Verbessern, Innovieren). Alle Einzelthemen, Aufgaben und Prozesse leiten sich von da ab. Mithin im ganzen Sinn und der Dynamik des Wechselspiels zwischen Innen und Außen, Oben und Unten, Heute und Morgen usf. Gesamthaft der Radius des effektiven, wirksamen und schnellen Handelns. Gemeinsamkeiten darin und dafür geben Sicherheit. Hierarchische, starre Strukturen und Arbeitsweisen lösen sich aus sich heraus auf.

Eine vitale Organisation, dynamische Prozesse und Netze sind eine folgerichtige Konsequenz. In diesem Zusammenwirken entscheidet sich, ob ein Unternehmen lebt oder stirbt. Das generische Prinzip beinhaltet die Fähigkeit zur Veränderung bzw. Ingangsetzung eines evolutorischen Wandels. Nachhaltige Zukunft unternehmerisch starten ist in dem Sinne eine schlüsselhafte Erfahrung der obersten Instanz der Verantwortung für ein Unternehmen. Diese Innovation kommt vor technologischen Neuerungen und anderen Fortschritten, aber sie löst diese in einer multiplen Weise aus und befördert sie.

Dieses Leitbild durchdringt in der Folge den ganzen Organismus eines Unternehmens, die ganze Organisation bis an jeden Platz. Jede(r) der so Mit-Beteiligten erfährt und identifiziert sich dabei als „die Mitte des Systems“, das heißt als Mit-Unternehmer im Prozess der Werte und ihrer Erschaffung bzw. Erhaltung zwischen dem Unternehmen und seinen Märkten und Umfeldern. Es ersetzt das herkömmliche „Mitte-Prinzip“ als Ausdruck hierarchischer Führung zwischen „oben“ und „unten“. Strategische Führer wissen, Vertrauen ist teilbar und wahre Champions leben es. Das heißt, sich in die Mitte stellen und das Ganze erfolgreich machen! Mit anderen Worten, die ganzen inneren Potentiale im Einklang mit sich selbst erfolgreich nach außen managen und zum Wohl aller verbinden. Sie sehen dabei zwei Dinge: Den Status Quo der Gesamtverfassung des Unternehmens (Organismusprinzip) und die Zeitachse (Generationenprinzip). Ihre auslösende Kreation und konforme Umsetzung entstehen auf dem Boden und im Ergebnis wachsender Vernetzung von Mit-Unternehmertum (Teilhabe), gesamt ökologischer Integration und Verträglichkeit, wirtschaftlicher Problemlösungskompetenz und Leistungsstärke sowie gesellschaftlicher Anerkennung (Marke, Image). In neuer Balance und Ko-Existenz: Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Stakeholder, Gesellschafter, Banken bis Gesetzgeber. Für ein neues WIR im Unternehmen und im Verhältnis zur Gesellschaft (Kohärenz). Das eine bedingt das andere. Das heißt zukunftsfähig im ganzen Bild des Unternehmens, seiner Erfolgsgeschichte und Marke. Nachhaltige Zukunftskompetenz ist das höchste Gut jedes Unternehmens. Mit anderen Worten Zukunftsfähigkeit in der Qualität gesicherter Existenz (Unternehmenserhalt). Von „E“ wie eine Entwicklung einleiten, die Entdeckungsreise zur Entfaltung dieser Energien, über „R“ wie Regelung der Richtung bis zum „G“ des Erfolgs: Gute Governance im Ganzen, dem Gewinner-Gewinner-Gesetz. **

 

Energie, Synergie und offenes Werden: Alles, was die die neue Welt und Zukunft bestimmt, verbindet sich mit dem Vorstellungsvermögen, dem Entscheidungsvermögen und dem Durchsetzungsvermögen der Betroffenen und Beteiligten. Die Existenz und Entwicklung eines Unternehmens ist mithin kein Zufall und kein Zustand. Sie folgt einem „Bauplan“ und Prozess. Kennt man die Signalwege, lassen sich Fehlstellungen korrigieren bzw. der Pfad so anlegen, dass das Gute an die Stelle des Unguten tritt und dieses verdrängt. Es geht um das Auslösen und ständig aktive Element von Gemeinschafts- und Innovationsgeist, nichts als Wachheit und Beweglichkeit der ganzen Organisation für die Möglichkeiten in eine Zukunft wie sie sein soll. Sie beachtet und aktiviert, was ihre Balance befördert und vermeidet, was stört. Dieses Erkennen und die Folgerungen für die Zukunft sind das maßgebliche Kriterium. Nachhaltige Strategie und Führung sind die elementare, im Menschen und seinem „Talentschuppen“ angelegte, kreative, umsetzende und erfahrungsbasierte Dimension zur Entfaltung der selbstevolutorischen Potenziale. Sie verleiht einem Unternehmen und seiner Entwicklung die größtmögliche Effektivität, Dynamik und Weite. Es ist jene ursächliche Kraft, die der Logik für Stimmigkeit zwischen individuellen Möglichkeiten und Begrenzungen, in ihren jeweiligen Bedingungen an ökologischer Vernetzung als Basis bzw. Kernwert eigener Existenz, ihrer sozialen Verbindung bzw. Verbundenheit und schließlich der ökonomischen Leistung für Kunden die Richtung gibt. Es ist dies die immer wieder verfügbare Fähigkeit zur Anpassung und Verbesserung. Die Schnittmenge an Gemeinsamkeiten bestimmt Radius und Reichweite dieser Perspektive. Es ist das Diktum des langfristigen Erfolgs. Lebensaufgabe, gute Strategie, wirksame Organisation und integrative Personalentwicklung (Qualifikation) bis Controlling - Die Achse des Gelingens. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass „Strategie“ mit der strategischen Planung und Aufstellung nicht erfüllt ist. Sie ist kein 1x-Akt. Kompetenz einer Führung in der gesamtstrategischen Lebensaufgabe bedeutet vielmehr die Achtsamkeit in einem besonderen, vorsorgenden, einem für alle Mitwirkende transparenten, verlässlichen und kontinuierlichen Prozess. Was auf der obersten Ebene begonnen wurde, muss sich folgerichtig durch das ganze Unternehmen tragen. Also wie eine Versicherung auf Gegenseitigkeit. Partnerschaftliche Strategie, Führung und Kultur sind somit das zentrale Kompetenzfeld, um im Wandel zu bestehen, den eigenen Lebensraum umsichtig und vorausblickend zu gestalten. Es bedingt und aktiviert die Talente aller Mitwirkenden. Strategisches Management ist somit ein Anker ständiger Wachsamkeit, für Vertrauen und Sicherheit. Für jedes Unternehmen, unabhängig von „Größe“ und Branche, bei „reifen" Geschäften wie bei Start-ups.

Nicht-Nachhaltigkeit geschieht nicht zufällig. Und das gilt umgekehrt. Die Freiheit, die Richtung selbst zu bestimmen, ist auch die Freiheit für Reformen dieser Art. Man kann das erklären, erfahren und transparent machen. Das heißt lernen, das Universum des Unternehmens zu erfassen, damit es in die Strategie einzieht und Nachhaltigkeit im Ganzen aufgeht. Und wenn das mit Selbstsicherheit zu tun hat, ist dies der Ansatz für die Auflösung jener Dissonanz und der Antritt in eine neue Zeit. Wo Früherkennung bedeutet, Chancen und Risiken zugleich zu behandeln. In der Konsequenz bedeutet dies, das Richtige wissen, um das Wichtige und dieses im Vorgriff auf die Zukunft stets richtig zu tun. Und bevor womöglich die Kontrolle entgleitet. Das schließt Wachstum nicht aus, aber definiert und migriert dieses in einer neuen Qualität der Werte. Dieser Kompass für Nachhaltigkeit steht für eine „S“- Kompetenz und Disziplin, die keiner allein besitzt: Für systemische Strategie und Synergie, Sicherheit und neue Stärke.

Jedes Unternehmen besitzt diese Selbstkräfte und ein grenzenloses Potential. Und immer wieder zur Anpassung und Erneuerung bereit und fähig. Dieses Potential nicht zu nutzen, ist eine der wohl größten Verschwendungen von Ressourcen. Jeder wirkliche Wandel hat dieses Faszinosum: Den Impuls, wie das Bessere erkannt und zur neuen Regel wird. Gute Unternehmensführung organisiert und setzt um, was der Sinn dieser Strategie ist. Das Problem ist nicht die Komplexität. Die Frage ist, wie eine Führung sich ihrer Lebensaufgabe intern stellt. Sie muss den Weg … nur … frei machen. Methoden sind Werkzeuge, die dabei helfen.  Wirklichkeit und Wahrnehmung, Wahrnehmung und Wirklichkeit? Es gibt Beispiele dieser Exzellenz. Aber sie sind Ausnahmen. Doch was wenige tun, kann vielerorts Standard sein. Man stelle sich vor, Unternehmen verhielten sich hier allgemein so sicher wie etwa im Regelwerk der Buchführung. Lässt sich also der Weg partnerschaftlicher Strategie und Führung transparent und verfügbar machen? So, dass sich im Prinzip jedes Unternehmen und alle, die ihre Zukunft mittelbar beeinflussen, daran orientieren, messen und ausrichten können? Ob als Unternehmer, Geschäftsführer oder Manager, Experte oder Organisation, wenn das so selbst redend wäre, wer könnte sich dann wegen Nicht-Nachhaltigkeiten gleich welcher Art sorgen? (auch: Wertekanon Soziale Marktwirtschaft, SDG der UN, Entwicklungs- und Lerngemeinschaften, Inklusive Wirtschaft u.a.).

Niemand kann das in der Breite allein, aber partnerschaftlich und kollaborativ. Dieses ist der Ansatz eines systemischen und erfahrungsbasierten Vorgehensmodells, dem Kompass S, das IFZM auf Basis seiner langjährigen Projekte zur strategischen Zukunftssicherung mit Geschäftsleitungen und ihren Teams entwickelt hat. Jede tragfähige Entwicklung beginnt mit einer gründlichen Analyse. Das Thema der Kompass S - Klausur ist der grundlegende Schritt zur Organisation dieser Perspektive: Strategische Innovation und Transformation für nachhaltigen Erfolg als ein unternehmensweites Gemeinschaftsprojekt. Um Wandel effektiv und schnell zu bewirken, gibt es keinen besseren Ort als diesen Impuls: Selbsterkenntnis des Besseren, dieses wollen, es können und tun. Wer ist dazu befähigter als jene, die täglich im Unternehmen arbeiten, kommunizieren usf.? Die Methode für die Gegenwarts- und Status Quo-Diagnose der Grundlagen unternehmerischer Existenz und strategische Pfadforschung für die Zukunft macht es leicht, einmal zu erkunden, was diesen Weg bestimmt, wo er seinen Lauf nimmt, wie er sich dynamisiert, vernetzt und verstetigt. Es braucht hier nicht mehr, als nur ehrlich ein Set jener Sachverhalte und Signale zu identifizieren, die diesen Weg beschreiben und definieren, markieren und qualifizieren: Grundwerte, Fähigkeiten, Verhaltensweisen, ihre Vernetzung und Synergien in einem Gesamtprozess und –system. Das Spezifikum des methodischen Standards und Curriculums in 14 Themengebieten, einer Selbstreflexion und Tiefen-Analytik (Input-Logik, Selbstevolution) und die Verknüpfung mit Software / IT sind der Schlüssel einer disruptiven Lösung. Sie aktiviert Wandel dort, wo die Dinge ihren Lauf nehmen: Im eigenen Erkennen. Ihr innovativer Kern ist, dass der Gewinn der existenz- und zukunftskritischen Klärungen hier trotz der Sache einer besonderen Komplexität nur ein Minimum an Aufwand erfordert!

Die sofort vorliegenden, bildhaft aufbereiteten Resultate lassen „mit den Augen greifen“, was die Zukunft beflügelt, bremst und womöglich ausbremst. Kennt man diese Signale, kann man ihnen folgen, strategischen Fits, Stärken und Chancen hier, erkannten Misfits und Gefahren begegnen bzw. für neue Chancen nutzen dort. Im Team und realen Kontext des Unternehmens in den Ursachen ergründet, mobilisieren die Erkenntnisse Veränderungen in generell allen Bereichen der Organisation. In der individuellen Situation und Sachlage strategisch fokussiert, münden sie direkt in die Agenda klar definierter und konzertierter Handlungsprioritäten. Partnerschaftliche Strategie, Praxis und Kultur treiben und beschleunigen dieses Kursbuch, koordinieren und vernetzen die Arbeiten über alle Bereiche und Ebenen und gleichzeitig den Einsatz externer Experten u.a. (Interfusion, Konvergenz, kooperatives Zukunftslernen ..., Effektivität, Effizienz und Tempo). Die Schnittmenge an Gemeinsamkeiten bestimmt Radius und Reichweite ihres Erfolgs. Ihre Werte „durchströmen“ das Unternehmen im Modus eines partizipativen, vitalen und offenen Lernens ... Nennen wir es praktisch und gut: Strategie, Synergie und Skills in einem Kompass und System. Mitarbeiterbasierte Strategie und Führung ist deswegen der wahre Hochleistungsmotor für Zukunftsdynamik und Sicherheit (Stabilität) zugleich. Und gerade für mittelständische Unternehmen der direkteste aller Wege, um Theorie und Praxis zu verbinden und in Zeiten gnadenlosen Tempo-Wettbewerbs ihre strukturellen Vorteile auszuspielen. So wird aus einem Impuls der Leitstand für systemisches Management im Alltag. So wird das ganze Unternehmen zu einem Institut für Innovation und Transformation. D.h. in einer zyklischen Fortschreibung.

Das Gute und die Zeit werden bei diesem Übergang zu entscheidenden Ressourcen. Kompass S ist die Einladung zu einem kollaborativen Zukunfts-, Bildungs- und Sharing-Projekt (… Zukunftsallianz). Als methodischer Standard und Medium für unternehmerische Zukunftsklausuren wie wirtschaftsweite Foren, kooperative, transdisziplinäre Lehr- und Lerndynamik (Netzwerke, Cluster) usf. Der multimedial einsetzbare Kompass S bedeutet, dass für diesen Impuls nicht nur Geschäftsleitungen auf leichte und einheitliche Weise erreichbar sind bzw. Organisationen in kürzester Zeit mobilisiert werden können. Das Format ist ebenso das Basis-, Integrations- und Querschnittswerkzeug für alle, die diese neue Welt und Zukunft mittelbar beeinflussen: Experten, Wirtschaftsförderer, Netzwerke, Institutionen u.a. Jeder ist Teil der Lösung. Jeder befördert sie. Eins greift ins andere. Jeder gewinnt. Die Perspektive der Plattform für nachhaltige Zukunftsfähigkeit und Qualifizierung in einer systemischen und einheitlichen, multimedial vernetzten und stetigen Verfolgung bietet allen daran Interessierten, das System, das Basiswerkzeug nebst einem Set Begleitmaterialien in einem einfachen Modus einzusetzen und zu nutzen.

Quelle: Hubertus Wolf, www.ifzm.de