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Ende der Homeoffice-Pflicht

Deutschland lockert. Spätestens ab 20. März sollen alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen entfallen. Damit endet auch die Homeoffice-Pflicht. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten im Einvernehmen natürlich weiterhin Homeoffice anbieten. Besonders, wenn dies im Interesse des betrieblichen Infektionsschutzes liegt – zum Beispiel bei einer Tätigkeit im Großraumbüro. Allerdings sind sie dazu ab 20. März nicht mehr verpflichtet.

Auch über den 19. März hinaus setzen Bund und Länder weiterhin auf Schutzmaßnahmen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Im Fokus sind dabei vor allem Risikogruppen. Deswegen bleibt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen von Publikumseinrichtungen sowie in Bussen und Bahnen weiterhin bestehen. Ebenso das Abstandsgebot und allgemeine Hygienevorgaben. Außerdem soll es möglich bleiben, in bestimmten Bereichen Testpflichten vorzusehen, sowie den Impf-, Genesenen- und Teststatus zu überprüfen. Wie der Gesetzgeber in diesem Zug die 3-G-Regel am Arbeitsplatz ab 20. März handhaben will, bleibt noch abzuwarten.

Steuerliche Erleichterungen bleiben: Homeoffice-Pauschale auch für 2022

Die Politik hat für 2022 die Homeoffice-Pauschale verlängert. Arbeitnehmer können in ihrer Steuererklärung pro Arbeitstag, an dem sie Zuhause arbeiten, fünf Euro ansetzen – maximal 600 Euro im Jahr. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beschäftigte ein extra Arbeitszimmer hat oder beispielsweise im Wohnzimmer oder der Küche seine Tätigkeit verrichtet.

Quelle: Bundesregierung

Teaserfoto: © Adobe Stock/Prostock-studio

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