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Die Homeoffice-Pflicht ist im März ausgelaufen. Ein Ende der digitalen Arbeitswelt 4.0 maskiert dieser politische Schritt jedoch nicht. Im Gegenteil: Viele Unternehmen haben das Homeoffice fest in ihrem Arbeitsalltag integriert, meist in Form von hybriden Arbeitszeitmodellen. Webkonferenzen am laufenden Band sind zum „New Normal“ geworden. Wie Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden trotz neuer digitaler Normalität nicht aus den Augen verlieren, verrät Patricia Lück, Diplom-Psychologin und Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung beim AOK-Bundesverband, im Gespräch mit der HRP.
Statt für das Sabbatical zu kündigen oder unbezahlten Urlaub zu nehmen, bieten immer mehr Unternehmen ihren Angestellten ein Zeitwertkonto an.
Das Homeoffice ist im Zuge der Corona-Pandemie populär geworden. Aktuell arbeitet die Hälfte aller Erwerbstätigen (50 Prozent) in Deutschland vollständig oder teilweise im Homeoffice beziehungsweise mobil. Der Zuspruch für flexiblere Arbeitsformen ist groß. Das ergibt eine aktuelle Befragung des Digitalverbands Bitkom.
Eine Mischung aus Arbeit am festen Arbeitsplatz und anderen Orten wie dem Homeoffice wird für deutsche Unternehmen zunehmend zu einem Muss. Dies zeigt der „ISG Provider Lens Future of Work – Services and Solutions Report Germany 2021“ der Information Services Group (ISG). Vorreiter sind dabei Branchen mit einem hohen Anteil an Büroarbeitsplätzen wie zum Beispiel Banken und Versicherungen sowie die IT-Industrie. Zugleich führt die Studie aus, dass Mitarbeitern in höheren Positionen besonders häufig die Möglichkeit auf hybride Arbeitsmodelle eingeräumt wird.
Die moderne Arbeitswelt befindet sich in einem permanenten Wandel. Das Personalmanagement muss, neben den ständigen rechtlichen Neuerungen und den gesellschaftlichen Veränderungen, zunehmend die Herausforderungen der Digitalisierung im Blick behalten. Welches sind nun wichtige Trends, die Unternehmen berücksichtigen sollten, wenn sie ihre Strategien und Prozesse im Personalmanagement professionalisieren und dabei die sich bietenden Chancen nutzen und gleichzeitig die möglichen Risiken vermeiden wollen?
Wie wird das Büro der Zukunft aussehen? Welche Wünsche haben Arbeitnehmer*innen? Und wie werden Unternehmen diesen Bedürfnissen gerecht? Diesen Fragen hat sich das Fraunhofer IAO gewidmet. Das Ergebnis: Eine entscheidende Rolle wird die digitale Infrastruktur spielen. Gefragt sind zudem Nachhaltigkeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance.
Wie weit ist Deutschland in Sachen Emanzipation? Verharren die Geschlechter noch in klassischen Rollenbildern – die Frau bleibt Zuhause und der Mann geht arbeiten? Die Pandemie hat gezeigt: Mütter kümmerten sich auch während der Krise um den größeren Teil der Sorgearbeit. Allerdings: Väter übernahmen vor allem zu Beginn der Pandemie in Sachen Kinderbetreuung ebenfalls die Verantwortung – vor allem in Haushalten, in denen Mütter mehr als 20 Stunden außer Haus tätig waren und keine Möglichkeit hatten, im Homeoffice zu arbeiten. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Mütter leisteten während der Anfangsphase der Covid-19-Pandemie deutlich mehr zusätzliche Kinderbetreuungsarbeit als Väter. Gleichzeitig sank die Lebenszufriedenheit bei Müttern mit Kindern bis zwölf Jahren stärker als bei anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Das zeigt eine veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Deutschland lockert. Spätestens ab 20. März sollen alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen entfallen. Damit endet auch die Homeoffice-Pflicht. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten im Einvernehmen natürlich weiterhin Homeoffice anbieten. Besonders, wenn dies im Interesse des betrieblichen Infektionsschutzes liegt – zum Beispiel bei einer Tätigkeit im Großraumbüro. Allerdings sind sie dazu ab 20. März nicht mehr verpflichtet.
Die Digitalisierung der Kommunikation, gerade in deutschen Unternehmen, hängt hinterher. Vor allem Mitarbeitende in der Produktion oder mit persönlichem Kundenkontakt sind oftmals außen vor: Hier ist die Zusammenarbeit über digitale Kanäle noch immer kaum gegeben. Größte Hürden sind hohe Kosten, IT-Infrastruktur und untaugliche Software.
Im März 2020 schickten zahlreiche deutsche Unternehmen ihre Arbeitnehmer plötzlich ins Homeoffice. Heute – zwei Jahre später – ist der Arbeitsplatz Zuhause bei den meisten längst kein Provisorium mehr. Viele Gadgets haben sich dabei als echte Homeoffice-Must-haves etabliert.
Die Neuinfektionen steigen rasant. In den Schulen sind immer mehr Pool-Tests positiv. Und Kitas müssen teilweise wieder ganz schließen. Omikron hat Deutschland fest im Griff. Und stellt viele Eltern vor Herausforderungen. Was tun, wenn das eigene Kind Zuhause betreut werden muss? Ein Überblick, welche Rechte erwerbstätige Eltern jetzt haben.
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