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Viele Pendler sind zufrieden mit ihrem Arbeitsweg

Jeder zweite Pendler findet Fahrtzeit von bis zu einer Stunde pro Strecke akzeptabel

Obwohl Deutschlands Pendler pro Woche mehrere Stunden ihrer Freizeit im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen, ist der Großteil von ihnen (62 Prozent) zufrieden mit der Dauer des Arbeitsweges. Die Mehrheit der pendelnden Fachkräfte wäre sogar bereit, täglich noch mehr Zeit für den Weg ins Büro zu investieren: Jeder zweite Berufspendler hält eine durchschnittliche Fahrtzeit von bis zu einer Stunde pro Strecke für akzeptabel.

Ausgewählte Ergebnisse des detaillierten Mobilitätsreports, den StepStone in diesem Jahr erstmals veröffentlicht:

 Hohe Toleranz bei Pendlern

  • Fach- und Führungskräfte sind bereit, für ihren Job Freizeit zu opfern: Jeder fünfte Berufspendler bemängelt zwar seine tägliche Fahrtzeit, nimmt sie aber gern für den Job in Kauf.
  • Nur eine von zehn Fachkräften stört das tägliche Pendeln so sehr, dass sie über einen Jobwechsel nachdenkt.

 

 Wer in Düsseldorf arbeitet, benötigt am längsten

  • StepStone hat die Pendelzeiten der Fach- und Führungskräfte ausgewertet, die in den zehn größten Städten Deutschlands arbeiten. Das Ergebnis: 41 Prozent aller Berufstätigen, die in Düsseldorf arbeiten, brauchen täglich für eine einfache Strecke zur Arbeit länger als 45 Minuten. In keiner anderen Stadt nehmen mehr Fachkräfte eine solche Fahrtzeit in Kauf.
  • Auch wer in Frankfurt arbeitet, gibt viel Freizeit für den Weg zur Arbeit auf: Hier pendeln 36 Prozent länger als 45 Minuten.
  • In Leipzig hingegen nimmt nur jeder fünfte Pendler eine solch lange Fahrtzeit auf sich.

 

Standortgebunden? Die meisten Fachkräfte sind flexibel

  • Mehr als jeder Vierte würde seinen Wohnort für den Job wechseln – vorausgesetzt der Standort des Arbeitgebers ist attraktiv.
  • Jeder Siebte könnte sich einen Zweitwohnsitz in der Nähe seines Unternehmens vorstellen, würde aber am Wochenende zu seinem eigentlichen Wohnort pendeln. 13 Prozent würden sogar ins Ausland gehen, 7 Prozent sind bundesweit flexibel.
  • Für 39 Prozent hingegen ist ein beruflich bedingter Umzug ausgeschlossen.
  • Jede zweite Fachkraft hat tatsächlich schon mindestens einmal den Wohnort für den Job gewechselt.

 

Für die meisten Fachkräfte ist der Pkw alternativlos

  • Zwei von drei Berufspendlern ziehen das Auto eindeutig öffentlichen Verkehrsmitteln vor, nur jeder Fünfte nutzt den ÖPNV. 15 Prozent fahren täglich mit der Bahn, 14 Prozent nutzen das Fahrrad.
  • Nur 18 Prozent aller Fach- und Führungskräfte, die täglich mit dem Pkw fahren, können sich vorstellen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
  • Über die Gründe für ein Nein zum ÖPNV ist sich die Mehrheit einig: Mehr als jedem zweiten Autopendler dauert die Fahrt zwischen Wohn- und Arbeitsort per Bus und Bahn einfach zu lange. 23 Prozent meinen zudem, dass öffentliche Verkehrsmittel nicht genug Flexibilität bieten.
  • Nur 5 Prozent finden den ÖPNV zu teuer.

 

Über den StepStone Mobilitätsreport

Für den StepStone Mobilitätsreport hat StepStone im ersten Quartal 2018 eine Online-Befragung unter rund 24.000 Fach- und Führungskräften in Deutschland durchgeführt, darunter waren rund 20.000 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und rund 4.000 Führungskräfte. Daneben befragte StepStone online rund 4.000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

Den vollständigen StepStone Mobilitätsreport gibt es hier.

Quelle: StepStone

(Foto: © auremar/Fotalia)

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