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Steigende Belastung durch Informationsüberflutung

Das EO Institut führte eine Studie mit deutschen Beschäftigten zu Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz durch. Die Gefährdungsbarometer®-Studie 2017 hat psychische Belastungsfaktoren gemäß der Leitlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA 2014) erfasst und die wichtigsten Belastungsfaktoren sowie Ressourcen von Arbeitnehmern untersucht.  

Die Gefährdungsbarometer®-Studie 2017 zeigt:

Kritische Belastungsfaktoren stellen vor allem hohe Informationsmengen, fehlende Möglichkeiten zum störungsfreien Arbeiten und eine hohe Arbeitsintensität dar:

61% erleben eine Informationsflut. 

56% werden in neue Aufgaben / Prozesse nicht genügend eingewiesen bzw. eingearbeitet. 

54% können bei Bedarf nicht ungestört und ohne Unterbrechungen arbeiten. 

48% arbeiten ständig unter Zeitdruck. 


61 % der Befragten gaben an, dass bei der Arbeit ständig zu viele Informationen auf sie einströmen. Durch die zunehmende Verbreitung digitaler Medien verändert sich nicht nur die Zugänglichkeit zu Informationen, sondern ebenso die Arbeitsaufgaben selbst. Zu große Informationsmengen, die die Verarbeitungskapazität übersteigen, beeinträchtigen dabei die Leistungsfähigkeit. Besonders kritisch ist es, wenn einerseits sehr viele (irrelevante) Informationen vorhanden sind, andererseits aber die für die Tätigkeit wichtigen Informationen fehlen. Dies birgt ein hohes Stresspotential.

Stresserleben ist subjektiv und sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Auswirkungen von kritischen Belastungsfaktoren auf die psychische Gesundheit sind auch von der einzelnen Person abhängig. Dennoch zeigen zahlreiche Studien, dass bestimmte psychische Belastungsfaktoren, wenn sie wiederholt über einen längeren Zeitraum erlebt werden, bei vielen Menschen negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. 

Alle weiteren Ergebnisse der Gefährdungsbarometer®-Studie 2017 finden Sie zusammengefasst unter: https://www.EO-Institut.de/Studie2017