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Start-up-Mentalität in Unternehmen

4 Tipps für mehr Start-up-Mentalität in wachsenden Unternehmen

Große Unternehmen vermissen oft den Innovationscharakter und die Flexibilität eines Start-ups und selbst größer werdende Start-ups können diese Mentalität, aufgrund sich festigender Prozesse und stärkeren Hierarchien, verlieren. Um sich einen durch Agilität geprägten Start-up-Geist zu bewahren oder zurückzuholen, helfen diese vier Tipps:

 

  1. Gründergeist vermitteln und Gewinnermentalität sichern

Start-ups haben oft ein flexibles Arbeitsumfeld, flache Hierarchien und individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Das Ergebnis: innovative Produkte und Lösungen, die ganze Märkte neu definieren können. Doch auch große Unternehmen haben oft gute Ideen mit viel Potenzial. Damit diese auch erkannt werden, muss die Unternehmenskultur stimmen.

Mehr Freiraum und positives Feedback für Mitarbeiter fördert sogenannte Intrapreneure: Menschen, die sich trotz gewissen Risiken für das Unternehmen und neue Trends einsetzen und Veränderungen vorantreiben. Sie sehen das Unternehmen als wäre es ihr eigenes und wollen es immer weiter voranbringen. Sie sind die Treiber einer Gründer- und Gewinnermentalität innerhalb der Organisation.

 

  1. Team-Feeling durch flache Hierarchien

Mit flachen Strukturen in Unternehmen und Teamarbeit über alle Unternehmensbereiche hinweg fühlen sich Mitarbeiter den Gründern gegenüber ebenbürtig und arbeiten gezielter an Lösungen zu neuen Trends und Kundenwünschen. Auch der Zeitfresser „Freigabe durch höhere Instanzen“ wird in Start-ups oft auf kurzem Dienstweg erledigt – etwas, wovon sich auch größere Organisationen eine Scheibe abschneiden können.

Eingeräumte Freiheiten zahlen sich jedoch nur aus, wenn sich Arbeitnehmer auch tatkräftig einbringen und nachhaltige Entscheidungen treffen. Dazu eignet sich die Scrum-Methode: Komplexe Themen werden in kleinen Teams bearbeitet und alle Beteiligten werden regelmäßig in Meetings mit konstruktivem Feedback auf dem Laufenden gehalten. Durch gemeinsame Projekte steigt die Arbeitsleistung, Motivation und das Engagement der Mitarbeiter.

 

  1. Kultur des Machens – von Entrepreneuren und Intrapreneuren

Für mehr Start-up-Mentalität muss jeder mit anpacken, Probleme ansprechen und um die beste Lösung ringen. Ein strategischer Blick nach vorne ist ebenso wichtig wie Verantwortungsbewusstsein gegenüber eigenen Vorschlägen. Zusätzlich zu einem genauen Fokus auf die Produkte und den Glauben an das Unternehmen sind Neugier, Toleranz und Mut nötig. Jeder Mitarbeiter kann über den Tellerrand hinausblicken und aktiv Hindernisse bewältigen. Besonders Intrapreneure schätzen die Handlungsfreiheit in der finanziellen Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses und setzen innovative Ideen dank agiler Strukturen um. Die dabei realisierten Projekte sorgen oft für größeren Umsatz und Kosteneinsparungen. Zudem motivieren Erfolge das gesamte Team, die kreative Atmosphäre und Start-up-Mentalität selbst voranzubringen.

 

  1. Starthilfe zur Start-up-Mentalität

Die Start-up-Mentalität zeichnet sich auch dadurch aus, dass Arbeitnehmer Raum für die persönliche Work-Life-Balance finden. Dabei helfen beispielsweise Rückzugsorte für ungestörtes Arbeiten, kreative Plätze für Brainstorming und Teamarbeit sowie ein eher informelles Miteinander im Team. Auch professionelle Coachings sind zur Vertiefung der Start-up-Mentalität möglich. Externe Moderatoren können kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen stärken und weiterentwickeln.

Berücksichtigt man als Unternehmer also diese vier Punkte, kann die Start-up-Mentalität mit allen positiven Vorzügen und dennoch mit hohem Anspruchsdenken in Unternehmen jeder Größe umgesetzt werden und funktionieren.

Quelle: www.guidewire.de

(Foto: deagreez/Fotalia)