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Sieben Praxis-Tipps für die Jobsuche

Die Arbeitsmarktlage ist gut und viele Firmen sind bereit, neue Mitarbeiter einzustellen. Leichtes Spiel also für alle, die ihren Arbeitsplatz wechseln wollen? Nein, denn genau das planen immer mehr Menschen. Um sich bei der Stellensuche durchzusetzen, brauche man unter anderem Klarheit über die eigenen Stärken und Wünsche, die Nutzung neuer Medien sowie eine klare Kommunikation, sagt Uwe Göthert, Managing Director und Deutschland-Chef von Dale Carnegie Training.

In den USA suchen nach einer Studie von Dale Carnegie Training 41 Prozent aller Arbeitnehmer in diesem Jahr aktiv eine neue Stelle. Zahlen, die hierzulande vermutlich ähnlich aussähen, glaubt Göthert. „Die Einstellung der Menschen hat sich geändert, sie sind flexibler geworden. Kaum jemand kann noch jahrzehntelang im selben Unternehmen arbeiten und die meisten wollen das auch gar nicht mehr.“ Was das heißt? Man muss positiv auffallen! Und dafür hat der Trainings-Experte sieben praxiserprobte Tipps:

1. Was kann und was will ich?

Ganz am Anfang sollte die Reflexion über die Ist-Situation und die eigenen Wünsche stehen. Das bedeutet, die eigenen Stärken klar zu definieren, aber ebenso die Erwartungen an den neuen Job – vor allem auch im Vergleich zur aktuellen Stelle. Nur so ist eine zielgenaue Suche möglich.

2. Aussagefähiger Lebenslauf


Die allerersten Jobs oder Praktika haben hier nichts verloren. Ebenso sollte mit Soft Skills gespart werden, die inzwischen von jedem und überall verwendet werden, z. B. „teamfähig oder einsatzbereit“. Wichtig sind dagegen spezifisches Wissen und Können.

3. Profil in sozialen Medien


Arbeitgeber schauen sich heute die Profile der Bewerber in den sozialen Medien an. Neben der Darstellung der Qualifikationen sollte man darauf achten, Stichworte zu verwenden, nach denen Unternehmen suchen

4. Netzwerke nutzen


Wer Freunde und Bekannte darüber informiert, dass er eine neue Stelle sucht, erfährt oft, wo sich eine Blindbewerbung lohnt.

5. Expertise digital belegen


Während man früher seine Kompetenz etwa über Arbeitsproben belegte oder im Assessment Center bewies, kann heute jeder aussagekräftige digitale Spuren legen. Wer etwa an Konferenzen oder Diskussionen in einem Blog seiner Branche teilnimmt, dessen Namen ist im Netz dann im Zusammenhang mit beruflichen Aktivitäten zu finden.

6. Eigene Website gestalten


In vielen Berufen ist die eigene Website längst ein Muss. Auf ihr sollten die eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten professionell dargestellt werden. Das ist ein relativ einfacher Weg, sich als Marke zu positionieren und Begehrlichkeit bei potenziellen Arbeitgebern zu erzeugen

7. Verhandeln wie ein Profi


Ist erst einmal die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch da, gilt die ganze Konzentration der mündlichen Selbstdarstellung und dem Verhandeln. Natürlich bedingt das eine intensive Vorbereitung, etwa die Information über das Unternehmen, die Branche und die zu besetzende Stelle. Doch der Fokus muss auf der eigenen Person liegen. Nur wer von sich überzeugt ist, wird auch so auftreten.

 

(Foto © iluistrator/Fotolia.com)