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Vorreiter für andere Berufsgruppen: Was sich Entwickler*innen von ihrem Arbeitgebenden wünschen

Von dem derzeitigen Digitalisierungsschub profitiert ganz klar ein Beruf: Entwickler*innen. Sie sind so gefragt wie noch nie. Die Jobplattform Honeypots beschäftigt sich jährlich mithilfe des Developer Happiness Indexes damit, was Entwickler*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz antreibt. Die Studie wirft dabei einen Blick auf das Thema Karriere, auf gefragte Fähigkeiten und auf Ziele, die sich die Berufsgruppe während des Arbeitslebens setzt.

„Der IT-Fachkräftemangel bewegt die DACH-Länder schon seit Jahren. Die enormen Schwierigkeiten, die andere Branchen jetzt mit Blick auf Recruiting und Retention erleben, sind im Tech-Recruiting nichts Neues“, meintDr. Jost Schatzmann, Managing Director bei Honeypot. Umso interessanter seien seiner Meinung nach die Ergebnisse aus der neuen Studie für Arbeitgebende: Entwickler*innen seien anderen Berufsgruppen ein paar Jahre voraus. Was sie aktuell bewege, sei auch für andere gefragte Berufsgruppen Zukunftsmusik.

Wahl des Arbeitgebendes: abhängig von eigenen Bedürfnissen

89 Prozent der Entwickler*innen haben eine klare Präferenz, was die Unternehmensgröße betrifft. Start-Ups und Scale-Ups schneiden besonders gut bei Entwickler*innen ab, die wenig Wert auf Bürokratie legen, stattdessen aber nach Wertschätzung für die eigene Arbeit suchen. Diejenigen, die Sicherheit und ein höheres Gehalt schätzen, entscheiden sich lieber für ein großes Unternehmen.

Persönliche Entwicklung: von Zufriedenheit und Stolz getrieben

28 Prozent der Entwickler*innen treiben persönliche Zufriedenheit und Stolz an. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren und Ambitionen, die Tech-Talente für ihre Karriere als wichtig erachten, Networking und Status werden insgesamt allerdings als am wenigsten wichtig erachtet.

Büro und Standort: lieber In- als Ausland

Fernarbeit war in den vergangenen Jahren in aller Munde. Der Wunsch nach räumlich vollständig unabhängiger Fernarbeit ist bei Entwickler*innen allerdings noch vergleichsweise gering: 74 Prozent sind immer noch daran interessiert, im selben Land wie ihr Arbeitgeber zu arbeiten. Nur 26 Prozent würden gerne im Ausland arbeiten.

Wichtige Zukuftsthemen: Work-Life-Balance und psychische Gesundheit

Welche Themen sollten in Zukunft mehr Gehör finden? Hier sind sich Entwickler*innen einig: 66 Prozent stimmten für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. 53 Prozent für die psychische Gesundheit. Während mehr als ein Viertel Gender-Equality ihre Stimme gab (26 Prozent), war der Anteil der Stimmen für eine bessere Einbeziehung von POC (People of Color) und Menschen mit unterschiedlichen Identitäten oder sexuellen Orientierungen (LGBTQ+) deutlich geringer (6 und 7 Prozent).

Quelle: Honeypot

Foto: AdobeStock/Seventyfour

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