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New Recruiting – was sagen die Recruiter dazu?

Teil 2 der neuen Recruiting-Umfrage des Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach

Im letzten Heft der HR Performance stellten wir zwölf innovative Recruiting-Formen vor. Um zu erfahren, welche Bedeutung diese unkonventionellen Methoden in der Praxis haben (und welche möglicherweise schon überholt sind), haben wir sechs Recruiter aus kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen befragt und ein Stimmungsbild eingeholt. Die Ergebnisse dieser Befragung stellen wir Ihnen jetzt vor.

Die Befragung wurde online per Videokonferenztool durchgeführt. Dabei wurden den Befragten zuerst zwölf unkonventionelle Recruiting-Methoden vorgestellt und dann im Dialog ein Fragebogen abgearbeitet.

Welche Recruiting-Methoden werden bereits verwendet?

Die am häufigsten genutzte Methode ist das Social Media Recruiting. Besonders das Active Sourcing ist beim vorherrschenden Fachkräftemangel nicht mehr wegzudenken und wird im Interview bereits als eine klassische und nicht als unkonventionelle Rekrutierungsmethode betrachtet. Als problematisch wird der „Dauerbeschuss“ von beruflichen sozialen Netzwerken, wie XING oder LinkedIn, angesehen, da die ständigen E-Mails mit Jobangeboten von den Interessenten als lästig empfunden werden.

An zweiter Stelle folgt das Guerilla Recruiting. Wichtig war den Recruitern hierbei, dass darauf geachtet wird, dass es nicht negativ aufgefasst wird und die angewandten Methoden zum Unternehmen und seinem Image passen. Man versucht damit aufzufallen. Guerilla Recruiting eignet sich besonders gut für kleinere und mittelständische Unternehmen. Große Unternehmen nutzen es aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrads eher weniger.

Recruiting Events und Speed Dating Interviews werden von einigen Befragten ebenfalls genutzt. Bei Speed Dating Interviews wurde angemerkt, dass es sowohl für Bewerber als auch für Unter[1]nehmen schwer ist, bei so vielen kurzen Gesprächen überhaupt im Gedächtnis zu bleiben. Auch wurde es als problematisch angesehen, dass Bewerber zu viel Zeit benötigen, um sich auf die Gespräche mit den vielen Unternehmen sorgfältig vorzubereiten. Von kleinen Unternehmen kam die Anregung, Speed Dating auf jeden Fall zu nutzen, um von möglichst vielen Interessierten wahrgenommen zu werden. Zusammenfassend werden Speed Dating Interviews, obwohl sie durchaus genutzt werden, vom Großteil der Interviewten eher skeptisch betrachtet.

Recruiting Events werden hingegen weniger skeptisch betrachtet, besonders Hackathons eignen sich, um Interessierte in direkter Konkurrenz zu erleben und zu sehen, was sie leisten können. Diese Events bieten sich vor allem für MINT-Studierende an, während sie in anderen Bereichen, wie z.B. dem Handwerk, zu zeitintensiv sind.

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der aktuellen HR Performance 4/2021.

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Teaserfoto: © AdobeStock/Feodora