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Prof. Dr. Michael Heister ist Leiter der Abteilung „Initiativen für die Berufsbildung“ im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Die HRP befragte ihn zu Trends bei der Rekrutierung von Auszubildenden.
Die in Tarifverträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen weisen seit jeher je nach Branche und Region sehr große Unterschiede auf. Die Spannbreite reicht aktuell von 325 Euro pro Monat, die Auszubildende im thüringischen Friseurhandwerk im ersten Ausbildungsjahr erhalten, bis zu 1.580 Euro im westdeutschen Bauhauptgewerbe, mit denen Auszubildende im vierten Ausbildungsjahr vergütet werden.
Wer sich auf eine Jobposition bewirbt, darf aufgrund seines Geschlechts nicht benachteiligt werden. Das gilt bereits für die ausgeschriebene Stellenanzeige. Um einer solchen Diskriminierung entgegenwirken, soll eigentlich das sogenannte Gendersternchen verwendet werden. Aber reicht das schon aus?
Gendern spaltet die Gesellschaft. Die einen befürworten das Suffix :innen, die anderen finden es übertrieben. Für Unternehmen stellt sich im Zuge der Debatte die Frage, wie sie mit dem Thema bei der Rekrutierung neuer Fachkräfte umgehen.
In Deutschland blieben im vergangenen Jahr 60.000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Demgegenüber standen mehr als 78.000 Bewerber*innen, von denen 29.000 keinen Ausbildungsplatz bekamen und 49.000 aufgrund einer Bewerbungsabsage eine Alternative zur Ausbildung starteten. Angebot und Nachfrage finden auf dem Ausbildungsmarkt somit immer schwerer zusammen.
Gendern spaltet die Gesellschaft. Die einen befürworten das Suffix :innen, die anderen finden es übertrieben. Für Unternehmen stellt sich im Zuge der Debatte die Frage, wie sie mit dem Thema bei der Rekrutierung neuer Fachkräfte umgehen.
Mehr als jede/r vierte Jugendliche nutzt Social-Media-Kanäle zur Berufsorientierung. Vor allem die Plattformen Instagram und YouTube sind bei Schüler*innen für diesen Zweck beliebt. So ist deren Nutzung für die Suche nach beruflichen Perspektiven während der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Für Unternehmen werden daher eigene digitale Berufsorientierungsangebote immer wichtiger.
Gendern spaltet die Gesellschaft. Die einen befürworten das Suffix :innen, die anderen finden es übertrieben. Für Unternehmen stellt sich im Zuge der Debatte die Frage, wie sie mit dem Thema bei der Rekrutierung neuer Fachkräfte umgehen. Die HRP sprach mit Valeska Martin, Referentin beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA), über geschlechtergerechtes Recruiting.
„Vier sind die Zukunft!“ Unter diesem Motto startete eine Themenwoche des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Einführung der modernisierten Standardberufsbildpositionen. Diese beschreiben neue, berufsübergreifend geltende Ausbildungsinhalte zu den vier Bereichen „Organisation des Ausbildungsbetriebs, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht“, „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“, „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie „Digitalisierte Arbeitswelt“.
In wenigen Wochen startet der neue Ausbildungsjahrgang. Schülerinnen und Schülern, die bislang noch keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten, bleibt also nur noch wenig Zeit, einen Ausbildungsplatz zu finden. Der Artikel stellt Berufe vor, in denen Jugendliche besonders große Chancen auf einen Last-Minute-Ausbildungsplatz haben und gibt Tipps, worauf sich Schülerinnen und Schüler im Bewerbungsverfahren einstellen müssen.
Engagierter Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte – ein charakteristisches Merkmal des Arbeitsmarkts in Deutschland, das sich insbesondere mit Blick auf den öffentlichen Dienst als echte Herausforderung erweist. In puncto Talentsuche ist hier immer wieder intensive Überzeugungsarbeit gefordert.
Die duale Ausbildung ist ein attraktives Erfolgsmodell mit Zukunft. Es ist aufgrund der Corona-Pandemie gerade nicht leicht, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammenzubringen. Im "Sommer der Berufsausbildung" möchten die Partner der "Allianz für Aus- und Weiterbildung" von Juni bis Oktober 2021 deshalb bei jungen Menschen und Betrieben für dieses Erfolgsmodell werben und Unternehmen sowie Auszubildende mithilfe von Informationen und Aktionen aufeinander aufmerksam machen.
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