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Insbesondere Betriebe im Gastgewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe gaben an, dass die Geflüchteten bei ihnen arbeiten könnten. Ukrainische Geflüchtete sind bisher von knapp 2 Prozent aller Betriebe als Beschäftigte, Auszubildende oder im Rahmen von Praktika eingestellt worden. Das zeigt eine zwischen dem 2. und 20. Mai 2022 durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Die Zugangserleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld sind vom Bundeskabinett bis zum 30. September 2022 verlängert worden. Mit der Kurzarbeitergeldzugangsverordnung (KugZuV) werden die Zugangserleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld für weitere drei Monate verlängert. Dadurch ist weiterhin ein niedrigschwelliger Zugang zum Kurzarbeitergeld gewährleistet.
In der gestrigen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales hat die geplante Umsetzung der EU-Richtlinie über Arbeitsbedingungen zu Diskussionen geführt. Sowohl Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmervertreter kritisierten den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf. Unterschiedliche Bewertungen gab es unter anderem in der Frage, inwiefern die Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses schriftlich (also in Papierform) oder lediglich in Textform (in digitalen Formaten) festgeschrieben werden müssen. Der Entwurf der Bundesregierung schöpfe die stärkere Nutzung der Textform, die die Richtlinie biete, nicht aus, kritisieren Arbeitgeber.
Aktuell berät der Bundestag über die Umsetzung der EU-Richtlinie über vorhersehbare und transparente Arbeitsbedingungen ins deutsche Recht. Am kommenden Montag wird der Entwurf in einer Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales diskutiert. Ein Statement von Bitkom-Präsident Achim Berg.
Dank moderner Technologien lassen sich immer mehr Tätigkeiten automatisieren. Frauen sind davon bislang potenziell nicht so stark betroffen wie Männer. 27 Prozent der Frauen arbeiten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, jedoch 40 Prozent der Männer. Ob mit der zunehmenden Digitalisierung auch die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt schwindet oder sich gar verschärft, ist indes eine offene Frage.
Betrachtet man den Arbeitsmarkt 2022, könnte fast der Eindruck entstehen, dass nichts passiert wäre. Nach zwei Jahren Pandemie sind Unternehmen optimistisch und Recruiting-Abteilungen engagiert. Wie der neue DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2022 zeigt, werden in den verschiedensten Bereichen Kollegen gesucht, insbesondere im Vertrieb, der IT oder der Lagerlogistik.
Aufgrund der Corona-Lockerungen stieg das Arbeitsvolumen in den ersten drei Monaten 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 2021 um 3,3 Prozent auf 15,4 Milliarden Stunden. Dies zeigt die vor Kurzem veröffentlichte Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
Daten-Expertinnen und –Experten sind aktuell nur sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Und der Bedarf an solchen Mitarbeitenden steigt weiterhin massiv in der deutschen Wirtschaft. Sechs Prozent der Unternehmen geben an, dass sie Spezialistinnen oder Spezialisten für datengetriebene Geschäftsmodelle beschäftigen. Aber 15 Prozent planen, solche künftig einzustellen. Dabei sagen gerade einmal 4 Prozent der Unternehmen, die entsprechende Stellen derzeit offen haben, dass die Besetzung eher einfach ist – 58 Prozent fällt es hingegen eher schwer und 38 Prozent sogar sehr schwer.
Das European Labour Market Barometer verzeichnet nach vier Anstiegen nacheinander im Mai keine weitere Zunahme. Bei dem Barometer handelt es sich um den Arbeitsmarkt-Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Mai blieb er mit 104,3 Punkten auf dem Stand von April. Nach wie vor positiv sind jedoch die Einschätzungen für die Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung.
Wichtige Informationen für Bewerber fehlen oftmals in Stellenanzeigen: Und das obwohl fast 30 % der Unternehmen sich beklagen, dass sie keine Bewerbungen bekommen. Das fand die Berliner Personalmarktforschung index Research in einer Befragung von mehr als 1800 Unternehmen und durch die Analyse von mehr als vier Millionen Stellenanzeigen heraus – im Zeitraum von Januar bis April 2022. Demnach wird nur in 41,3 % der Stellenanzeigen mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis geworben. Laut einer Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) waren 2021 allerdings 65 % aller Neueinstellungen unbefristet.
Über fünfzig Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sorgen sich, wegen mangelnder Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt. Durch die Pandemie befürchten Sie schlechtere Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Insbesondere junge Erwachsene in Berlin und in Bremen haben Bedenken und wünschen sich mehr Unterstützung durch die Politik. Vor allem Jugendliche mit niedriger Schulbildung befürchten schlechte Perspektiven. Die Ausbildungsgarantie, die im Koalitionsvertrag festgehalten wurde, soll deswegen schnellstens umgesetzt werden.
Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich im Jahr 2021 nur leicht entspannt. Das Niveau von vor der Coronapandemie wurde jedoch bei Weitem nicht erreicht, wie Zahlen und Analysen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im kürzlich veröffentlichten Datenreport 2022 zeigen. Zudem erhalten viele Berufe noch nicht die Anerkennung, die sie verdienen.
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