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Personaler in Zeitnot

50 Prozent der HR-Entscheider in Deutschland haben zu wenig Zeit für wichtige strategische Aufgaben wie dem Talent-Management. Das ergibt die aktuelle Umfrage des HR-Dienstleisters SD Worx unter deutschen Personalmanagern. So zeigt die Befragung von insgesamt 130 leitenden HR-Angestellten aus der privaten Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes sowie HR-Beratern, dass Verantwortliche zu stark durch das administrative Tagesgeschäft gebunden sind.

Lediglich 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie genug Freiraum für strategisches HR-Management haben. 37 Prozent können sich nicht oder nicht genug damit beschäftigen. 33 Prozent sind sogar aktiv auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem. Denn: Gefragt wurde ebenfalls nach einer effizienteren Gestaltung der Verwaltungsaufgaben durch die Zusammenarbeit mit einschlägigen Dienstleistern. Im wichtigen Gebiet des Talent-Managements arbeiten bisher nur 12 Prozent der Probanden mit einem solchen Dienstleister zusammen. Indes ist eine Kooperation für ein Viertel (26 Prozent) denkbar.

„Gerade im Talent-Management ist das bedenklich. Bei der Frage nach den wichtigsten HR-Themen für die kommenden Jahre sehen zwei Drittel der Personalmanager das Talent-Management an der Spitze. Das ist wenig verwunderlich, denn vielen Unternehmen gehen schon heute die begabten Nachwuchskräfte aus. Ein modernes und attraktives Talent-Management kann folglich den entscheidenden Unterschied ausmachen. Das Personalmanagement sollte sich daher die dringend benötigten Freiräume für die strategischen HR-Aufgaben verschaffen“, sagt Sigurd Seifert, Leiter Marketing und Business Development bei SD Worx.

 

(Foto: © olly/Fotolia.com)