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Pandemie rückt Wohlbefinden der Mitarbeiter in den Mittelpunkt

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Weltweit hat das Mitarbeiterengagement im ersten Quartal 2020 ein historisches Hoch erreicht. Das ergab die jährliche Benchmarkstudie „Trends in Global Employee Engagement“ des HR-Dienstleistungs-und Beratungsunternehmens Kincentric. Führungskräfte kommunizierten effektiver und hatten das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter stärker im Fokus.

Die Studienreihe „Trends in Global Employee Engagement“ wird seit 2011 jährlich durchgeführt. In diesem Jahr flossen die Daten von 9,4 Millionen Mitarbeitern aus über 3.700 Unternehmen in die Auswertung ein. Die Daten wurden zwischen April 2019 und März 2020 weltweit gesammelt.

Lag das Mitarbeiterengagement 2018 weltweit noch bei 65 Prozent, wurde in diesem Jahr der Rekord von 66 Prozent aus 2019 um zwei Prozentpunkte überboten. Diese Erfolge lassen sich auf die Strategie des Zuhörens und die zahlreichen Maßnahmen, insbesondere in den Bereichen Kommunikation auf allen Führungsebenen, kontinuierliche Führungskräfteentwicklung, klarere Regeln und Prozesse und das bessere Management von Veränderungen, zurückführen. All diese Maßnahmen geben Mitarbeitern das Gefühl von Verbundenheit und von ihrem Arbeitgeber gehört zu werden.

Effektivere Kommunikation und mehr Verbundenheit

Die Daten aus der Trendstudie repräsentieren das Engagement aus der zweiten Jahreshälfte 2019 bis zum ersten Quartal des Jahres 2020. Um zu zeigen, was sich aufgrund der Maßnahmen im Zuge der Pandemie verändert hat, wurden zusätzlich Werte aus der zweiten Jahreshälfte 2019 mit Antworten aus Pulsbefragungen von mehr als 250 globalen Unternehmen aus den Monaten April und Mai 2020 verglichen.

Deutlich sticht dabei eine Steigerung der wahrgenommenen Effektivität der Kommunikation um 21 Prozentpunkte hervor, da Organisationen durch die plötzlichen Veränderungen viel zielgerichteter mit ihren Mitarbeitern kommunizieren mussten. Auffällig ist außerdem, dass nun bevorzugt das Wohlbefinden der Mitarbeiter gemessen wurde, anstatt (oder zusätzlich zum) Engagement. Auch die Konzentration auf Empathie und Verbundenheit, insbesondere seitens der Manager und Führungskräfte, wurde stärker gemessen, weshalb Mitarbeiter über zunehmend positive Erfahrungen in diesen beiden Bereichen berichteten.

Inspirierende Führung und agile Entscheidungsfindung

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 2019 wurde ein Anstieg in effektiver Entscheidungsfindung um 15 Prozent registriert. Auch die Fähigkeit von Führungskräften, Begeisterung für die Zukunft zu schaffen, erhöhte sich um vier Prozent. Die Kombination aus inspirierender Führung und agiler Entscheidungsfindung war für viele Unternehmen ein wichtiger Baustein, um die aktuellen Heraus-forderungen erfolgreich zu meistern.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Die Studie zeigt: Das Engagement befindet sich auf einem Allzeithoch und auch die Wahrnehmung der Mitarbeiter in Bezug auf Fürsorge von Management- und Führungsebene war noch nie so hoch wie heute. Doch das muss nicht so bleiben, wie wir aus vorangegangenen Krisen wissen. Unternehmen sollten jetzt das Engagement und die Employee Experience im Blick behalten und verstärkt in Führungskräfteentwicklung und kontinuierlichen Dialog investieren, um Zeiten der Unsicherheit mit gezielten Maßnahmen erfolgreich meistern zu können.

DR. STEFAN MAUERSBERGER,
Partner, Regional Leader Central, Southern & Eastern Europe bei Kincentric

 

>> Hier den vollständigen Artikel aus HR Performance 5/2020 downloaden [PDF]

 

Foto: © Kincentric