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Umfrage: State of Work 2023

Eine Umfrage unter 18.000 Büromitarbeitenden zeigt, wie Unternehmen heute Produktivität, Automatisierung und Flexibilität steuern. Werden Automatisierung und KI bereits zur Unterstützung von Unternehmen eingesetzt? Wie sollten Arbeitsrichtlinien gestaltet werden?

2 Min. Lesezeit
Mitarbeiter_vor_Infotafel_State of Work
Foto: ©AdobeStock/yuliachupina

Mit welchen Produktivitätshindernisse sind Büromitarbeitende heute konfrontiert? Wieviel Prozent ihrer Arbeitszeit arbeiten Mitarbeitende wirklich effektiv? Und warum sollte „Produktivität“ neu definiert werden? In Zusammenarbeit mit Qualtrics hat Slack mehr als 18.000 Büromitarbeitende in neun Ländern auf allen Stufen der Karriereleiter befragt. Untersucht wurde, wie Unternehmen heute Produktivität, Automatisierung und Flexibilität steuern.

Produktivität – Neue Definition nötig

„Produktivität“ hat verschiedene Bedeutungen. Einige Führungskräfte sehen in ihr den Wunsch, die Arbeitsleistung für eine Gewinnsteigerung zu maximieren. Der Produktivitätsdruck ruft für viele Büromitarbeitende allerdings Bilder von arbeitsreichen Nächten und langen Wochenenden hervor. Viele konzentrieren sich daher eher darauf, den „Aufwand“ für ihre Arbeit zu demonstrieren, statt die daraus resultierenden Ergebnisse zu präsentieren.

Wie die Umfrage von Slack zeigt, sind die Bedenken der Büromitarbeitenden durchaus berechtigt. In der Praxis geht es beim Thema Produktivität eher darum, einen hohen Input zu erzeugen – z. B. die aufgewendete Arbeitszeit, um produktiv zu wirken. Der Output, wie erreichte Ziele und erzielte Einnahmen, tritt in den Hintergrund.

Die Umfrage zeigt:

  • 27 % der Führungskräfte verlassen sich beim Messen der Produktivität auf Sichtbarkeits- und Aktivitätskennzahlen
  • 53 % der Büromitarbeitenden fühlen sich gezwungen, schnell auf Nachrichten zu reagieren, auch wenn diese nach Ende ihrer Arbeitszeit eingehen
  • 63 % achten darauf, dass ihr Status „online“ ist, auch wenn sie gerade nicht arbeiten

Die Technologie hat unsere heutige Arbeitsweise überholt

Automatisierung und KI stehen dank der großen jüngsten Entwicklungssprünge im Fokus und versprechen Unterstützung für Organisationen. Allerdings werden diese Innovationen aktuell nur selten zur Steigerung der Produktivität eingesetzt.

Die Umfrage zeigt:

  • 3,6 Stunden pro Woche werden von denjenigen eingespart, die bei der Arbeit Automatisierungen nutzen
  • 77 % sagen, dass die Möglichkeit, Routineaufgaben zu automatisieren, ihre Produktivität erheblich verbessern würde
  • 27 % der Büromitarbeitenden geben an, dass sie derzeit KI verwenden, und sie geben mit 90 % höherer Wahrscheinlichkeit ein höheres Produktivitätsniveau an als diejenigen, die keine KI einsetzen

Flexibel über Wichtigkeit der Arbeit entscheiden

Auf der Wunschliste stehen bei Büromitarbeiterinnen und Büromitarbeitern mehr Flexibilität. Oftmals steht dabei der Arbeitsort im Fokus. 52 Prozent der Büromitarbeitenden sagen jedoch, dass flexible Arbeitszeiten für Arbeitgeber zu den besten Möglichkeiten gehören, die Produktivität zu fördern.

Eine bewusste Gestaltung der Arbeitsrichtlinien ist dabei jedoch unbedingt notwendig. Ist es sinnvoll, im Büro zu sein, wenn sonst niemand aus dem eigenen Projekt-Team da ist? Gibt es bestimmte Aufgaben, die im Büro erledigt werden sollten?

Die Umfrage zeigt:

  • 45 % der Büromitarbeitenden geben an, dass Brainstorming im Büro produktiver ist
  • 71 % sagen, dass sie produktiver sind, wenn sie zu den gleichen Zeiten wie ihre Teammitglieder arbeiten
  • 60 % sind der Meinung, dass sie produktiver sind, wenn sie zur gleichen Zeit wie ihre Kolleg:innen im Büro sind
  • 28 % denken, dass „leichte Arbeit“, z.B. das Beantworten von E-Mails, besser im Büro erledigt werden kann

 

Weitere Ergebnisse und den vollständigen Bericht zum State of Work gibt es hier.

Quelle: Slack

 

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