Startseite » News » Drei Fragen an Max Arnold, Geschäftsführungsmitglied und Leiter HR bei Viva Luzern

Drei Fragen an Max Arnold, Geschäftsführungsmitglied und Leiter HR bei Viva Luzern

Wir haben mit Max Arnold über die Veränderungen gesprochen, die er speziell im HR-Bereich anstreben will, und wie Mitarbeitende, die ältere Menschen betreuen und pflegen, bestmöglich arbeiten können – auch wenn Homeoffice keine Option ist.

1 Min. Lesezeit
Mikrophone_Interview
©AdobeStock/BrAt82

HRP: Welche Veränderungen streben Sie bei Viva Luzern an, speziell im HR-Bereich?

Max Arnold: Die Kernaufgabe von Viva Luzern ist die Betreuung und Pflege von älteren Menschen. Im HR von Viva Luzern betreuen wir rund 1.200 Mitarbeitende, die sich auf sechs Standorte verteilen. Dabei beschäftigen wir Menschen von der Profession Pflege über die Administration bis zur Hotellerie.

Dementsprechend unterschiedlich sind die Bedürfnisse. Diese müssen wir erkennen und unsere Dienstleistungen wie Arbeitszeitmodelle oder Karriereentwicklungsprogramme konsequent darauf ausrichten. Mein Ziel ist unter anderem, Prozesse – wo nötig und sinnvoll – zur Entlastung der Linie zu harmonisieren und unsere Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen.

HRP: Welche Tools, Apps oder Produkte sind für Sie in der Personalarbeit wichtig?

Arnold: Wir haben diverse Systeme und Tools im Einsatz, unter anderem für das HR-Management, die Gehaltsabrechnung und die Rekrutierung. Diese gilt es weiterzuentwickeln. In puncto Digitalisierung werden wir in naher Zukunft noch den einen oder anderen Schritt gehen, unter anderem mit Microsoft Teams als Kollaborationssystem und der Evaluation einer mobilen Kommunikationslösung für die interne Kommunikation.

HRP: Wie sieht für Sie Personalarbeit in Zeiten von Corona bzw. Post-Corona aus?

Arnold: Mit der Corona-Pandemie sind die Ansprüche von Mitarbeitenden an die Flexibilität der Arbeitgeberin gewachsen. Für Mitarbeitende, die unsere Bewohnenden betreuen und pflegen, war und ist Homeoffice keine Option. Dennoch galt es auch für diese Berufsgruppen, während der Pandemie unnötige Kontakte beispielsweise durch interne Sitzungen zu vermeiden. So etablierten sich virtuelle Meetings, von welchen wir als Unternehmen mit mehreren Standorten regelmäßig Gebrauch machen. Mitarbeitende, die aufgrund ihres Aufgabengebiets im Homeoffice arbeiten können, räumen wir diese Möglichkeit ein. Diese Entwicklung hat Konsequenzen in der Personalbetreuung, welche wir wiederum berücksichtigen müssen.

HRP: Herr Arnold, vielen Dank für das Gespräch.

(erschienen in der HR Performance 2/2023)

 

Max Arnold

Max Arnold, seit dem 1. November 2022 Leiter HR und Geschäftsführungsmitglied bei Viva Luzern

Andere interessante News

Zahlen in goldener Farbe fließen aus einer digitalen Akte

Benchmarking – von den Besten lernen

Deutschland ist in vielen Rankings zurückgefallen – nicht nur im Fußball, sondern auch in der Wirtschaft haben wir den Anschluss verloren, obwohl wir in Daten schwimmen und Dashboa...

Eine Zickzack-Kurve vor dem Meer

Auf Datenwellen surfen und nicht darin ertrinken

Die Unternehmen wandeln sich, die Mitarbeiterschaft wird komplexer und der Gesetzgeber entwickelt permanent neue Regularien. So behalten Sie den Überblick.

Markus Stier und Franz Langecker auf den HR & Payroll Tools Days 2026

So waren die 1. HR & Payroll Tools Days in Köln

Die HR & Payroll Tools Days 2026 brachten die HR- und Payroll-Branche in Köln zusammen. Ein Rück- und Ausblick auf ein gelungenes Event.