Startseite » News » Kommentar zum Update der Nationalen Weiterbildungsstrategie

Kommentar zum Update der Nationalen Weiterbildungsstrategie

Kurzfristige Abhilfe gegen den IT-Fachkräftemangel kann eine stärkere finanzielle Förderung von praxisnahen Coding Schools und Bootcamp-Kursen für Quereinstiege schaffen.

1 Min. Lesezeit
Foto: ©AdobeStock/Tierney

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung haben in Zusammenarbeit mit den Ländern und Sozial- und Wirtschaftspartnern ein Update der Nationalen Weiterbildungsstrategie vorgestellt. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder findet klare Worte.

„Bitkom begrüßt die aktualisierte Nationale Weiterbildungsstrategie. Sieben von zehn Unternehmen in Deutschland investieren laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bitkom gezielt in die digitale Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Gleichzeitig fehlt für die Digitalisierung jedoch zunehmend Personal. Mit derzeit 96.000 freien Stellen für IT-Fachkräfte quer durch alle Branchen herrscht in Deutschland ein struktureller Fachkräftemangel. Zur Stärkung der Innovationskraft unserer Wirtschaft und der Kompetenz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern müssen wir digitale Grundfertigkeiten durch effektive und niedrigschwellige Weiterbildungsangebote noch intensiver fördern. Wir begrüßen daher, dass die Nationale Weiterbildungsstrategie im Bereich des Digitalen gestärkt wurde und die Nationale Online-Weiterbildungsplattform (NOW!) jetzt angegangen werden soll. Es ist wichtig, dass mehr Transparenz in die komplexe deutsche Weiterbildungslandschaft gebracht, die konkreten Maßnahmen stärker kommuniziert und einzelne Vorhaben pragmatisch miteinander verzahnt werden. Kurzfristige Abhilfe gegen den IT-Fachkräftemangel kann eine stärkere finanzielle Förderung von praxisnahen Coding Schools und Bootcamp-Kursen für Quereinstiege schaffen.“

Quelle: Bitkom

Andere interessante News

Azubi-Ghosting

Azubi-Ghosting

„Das beste Azubimarketing und die tollste Social-Media-Kampagne nützen nichts, wenn Betriebe Bewerber entweder im Bewerbungsprozess verlieren oder auf Grund alter Glaubenssätze fragwürdige Kriterien bei der Einstellung heranziehen und so falsche Entscheidungen treffen,” sagt die Studieninitiatorin und Eignungsdiagnostikerin Felicia Ullrich von u-form Testsysteme.

Burnout

Hybrides Arbeiten mindert das Burnout-Risiko

Vier von fünf Personalleitern (86 Prozent) sagen, dass hybride Arbeitsformen heute zu den gefragtesten Benefits für Mitarbeiter gehören. Auch sie sind der Meinung, dass sich die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert hat (85 Prozent). Dies geht aus einer Studie hervor, die Anfang des Jahres durchgeführt wurde.

4-Tage-Woche

Wundermittel 4-Tage-Woche?

Wir haben mit dem Arbeitszeitexperten Guido Zander über den Hype um die 4-Tage-Woche gesprochen, die vielfach (zu Unrecht) als Wundermittel angesehen wird, über alternative Arbeitszeitmodelle und warum eine Erhöhung der Arbeitszeit auf Basis einer 40-Stunden-Woche eher kontraproduktiv ist.