Startseite » News » Berufsbildung der Zukunft „klischeefrei“ und per App

Berufsbildung der Zukunft „klischeefrei“ und per App

Auf der diesjährigen "didacta" können Lehrbeauftragte, Ausbilder/-innen und an Weiterbildung Interessierte spannende Konzepte, aktuelles Lehr- und Lernmaterial sowie innovative Ansätze in der beruflichen Bildung erwarten. Im persönlichen Austausch, in Form von Vorträgen, Interviews, Podiumsdiskussionen und Workshops bieten Fachleute Beispiele aus der Praxis und geben wertvolle Impulse.

2 Min. Lesezeit
Foto: ©AdobeStock/2ragon

Themen wie Fachkräfteengpässe, Digitalisierung und Internationalisierung der Berufsbildung sowie Green Economy und nachhaltige Berufsbildung im Mittelpunkt: Vom 7. bis 11. März präsentiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) auf der „didacta 2023“ in Stuttgart aktuelle Informationen zu den relevanten Themen der beruflichen Bildung sowie zu laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Die „didacta“ ist nach Angaben der Organisatoren die führende Fachmesse und Weiterbildungsveranstaltung für das Bildungswesen in Deutschland.

Unter anderem stellt das BIBB auf der „didacta“ erstmals ein neues Element der MIKA-Lernwelt vor: Das MIKA-Game. Die berufsbegleitende Weiterbildung zur Förderung der Medien- und IT-Kompetenz des Ausbildungspersonals (MIKA) ist damit um ein mobiles Lernspiel erweitert worden. Das MIKA-Game ist als ein unterhaltsames Quizformat entwickelt worden und steht zum Start der Bildungsmesse in allen gängigen App-Stores zum Download bereit. Beispiel: Was ist Python? (a) eine Programmiersprache, (b) ein/e Hacker/-in, der/die jemanden erpresst oder (c) ein Betriebssystem? Richtig ist Antwort (a)! Die Entwicklung des MIKA-Games wurde vom Bundesministe­rium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Des Weiteren gibt das BIBB auf der „didacta 2023“ interessierten Lehrkräften erste Einblicke in die neue berufswahlapp. Diese unterstützt ab sofort die berufliche Orientierung im Schulunterricht. Die Lebenswelt der Jugendlichen ist eng mit mobilen Endgeräten verknüpft. Darauf baut die berufswahlapp auf, indem sie mit digitalen Aufgaben an die Berufswahl heranführt. Zurzeit läuft die Pilotphase, in der fünf Bundesländer – Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – mit der Umsetzung starten. Eine Einführung in weiteren Bundesländern ist geplant.

Die „didacta 2023“ ist „klischeefrei“

In Halle 5 (Themenwelt „Schule“) erfahren Besucherinnen und Besucher am Stand der Initiative Klischeefrei (Halle 5, Stand 5 C 54) alles über Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees. Die im BIBB angesiedelte Servicestelle der Initiative informiert über Angebote wie „Klischeefrei fängt früh an“ (Frühe Bildung), „Klischeefrei durch die Grundschule“ (Primarstufe) und „Klischeefrei macht Schule“ (Sekundarstufe I). Am Mittwoch, den 8. März, stellt Sascha Meinert von der Fachstelle der Initiative die Angebote für Lehrkräfte in der Speaker´s Area (Halle 3, 3 D 23, 12:00 Uhr) vor.

Auf dem Forum „Berufliche Bildung“ (Halle 1, Stand 1 A 45) können Lehrbeauftragte, Ausbilder/-innen und an Weiterbildung Interessierte spannende Konzepte, aktuelles Lehr- und Lernmaterial sowie innovative Ansätze in der beruflichen Bildung erwarten. Im persönlichen Austausch, in Form von Vorträgen, Interviews, Podiumsdiskussionen und Workshops bieten Fachleute Beispiele aus der Praxis und geben wertvolle Impulse.

Weitere Informationen zum Programm des Forums „Berufliche Bildung“ unter didacta – Programmsuche | Messe Stuttgart (messe-stuttgart.de)

Quelle: BIBB

Andere interessante News

Gehaltstransparenz

Das Thema Gehalt im Bewerbungsverfahren

Wie zufrieden sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland mit ihrem Gehalt? Können sie ihren Marktwert einschätzen? Und wie transparent gehen sie mit dem Thema Gehalt um? Stepstone hat im November 2023 zu diesen und weiteren Themen rund 5.700 Beschäftigte, darunter ca. 1.200 Führungskräfte und ca. 750 Recruiterinnen sowie Recruiter, in Deutschland befragt.

Soft Skills

Most In-Demand Skills 2024

Während es die “Anpassungsfähigkeit” im letzten Jahr gerade mal auf Platz 21 geschafft hat, landet sie in diesem Jahr auf Platz acht. Im Vergleich zu anderen Kompetenzen machte sie den größten Sprung nach oben, kein Wunder mit Blick darauf, wie wichtig es in Zeiten des Wandels ist, agil und beständig zu bleiben.

Gründerin

Beanspruchen Frauen ihren Platz in der deutschen Wirtschaft?

„Im Vergleich zu den vergangenen Jahren starten wesentlich mehr Frauen ein Business – die Gründungslust steigt also“, proklamiert Robert Sperl, Geschäftsführer der databyte GmbH. Nachdem 2022 noch 8.021 Unternehmen durch mindestens eine Frau aus dem Boden gestampft wurden, kletterte die Zahl innerhalb eines Jahres auf 10.942 Unternehmen.