Startseite » News » Zukunftsfinanzierungsgesetz

Zukunftsfinanzierungsgesetz : Mitarbeiterbeteiligung wird einfacher

„Das Zukunftsfinanzierungsgesetz macht den Weg frei für eine deutlich verbesserte Mitarbeiterbeteiligung in Startups. Mitarbeiterbeteiligungen werden zunehmend wichtig für den Erfolg eines Startup-Öko-Systems."

1 Min. Lesezeit
Mitarbeiterbeteiligung
Foto: ©AdobeStock/Nuthawut

Heute wird der Bundestag das Zukunftsfinanzierungsgesetz beschließen. Darin sollen u. a. die Möglichkeiten für die Mitarbeiterbeteiligung bei Startups deutlich verbessert werden.

Dazu erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst:

„Das Zukunftsfinanzierungsgesetz macht den Weg frei für eine deutlich verbesserte Mitarbeiterbeteiligung in Startups. Mitarbeiterbeteiligungen werden zunehmend wichtig für den Erfolg eines Startup-Öko-Systems. Gerade für junge und kleinere Unternehmen, die hohe Fixgehälter häufig nicht stemmen können, ist es von entscheidender Bedeutung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am finanziellen Erfolg des Startups zu beteiligen, um im internationalen Wettbewerb um die besten Talente gute Leute zu gewinnen und zu halten.

Gerade auf den letzten Metern hat es beim Zukunftsfinanzierungsgesetz noch wichtige Verbesserungen gegeben. Dadurch, dass Steuern auf überlassene Unternehmensanteile erst fällig werden, wenn wirklich Gewinne realisiert werden und nicht bereits bei einem Arbeitgeberwechsel, wird die Dry-Income-Problematik weitestgehend gelöst. Damit entfällt eines der größten Hemmnisse, das die deutsche Variante der Mitarbeiterbeteiligung gerade auch im internationalen Vergleich unattraktiv für die Beschäftigten gemacht hat. Gegenüber dem früheren Kabinettsentwurf hat sich zweitens verbessert, dass auch sogenannte vinkulierte Anteile im Gesetzestext erwähnt werden und damit deutlich mehr Rechtssicherheit für diese fast ausnahmslos genutzte Variante der Mitarbeiterbeteiligung hergestellt und die Neuregelung somit wirklich praxistauglich wird. Und drittens können auch größere und ältere Startups von den Neuregelungen profitieren. So werden erfolgreiche deutsche Scaleups in ihrem Wachstum hin zu internationalen Champions gestärkt.“

Nach einer Bitkom-Umfrage aus diesem Jahr wäre für drei Viertel (73 Prozent) der Startups eine höhere Attraktivität von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen wichtig. Bislang beteiligen 4 von 10 (38 Prozent) Beschäftigte am Unternehmen, weitere 48 Prozent können sich das in der Zukunft vorstellen.

Quelle: Bitkom

Andere interessante News

Gleichstellung

Gleichberechtigung und Gleichstellung

Dem Willen nach streben 84 Prozent der Männer und 89 Prozent der Frauen nach einer ausgeglichenen Arbeitsteilung. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Auch beim Thema Kinderbetreuung geht die Selbsteinschätzung von Männern und Frauen auseinander. Dabei stand es um die gleichberechtigte Sorgearbeit während der Pandemiezeit besser.

KI-Assistent

Wachstum für KMU und Buchhalter dank generativer KI

Copilot wird für Buchhalter die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kunden revolutionieren. Durch die Automatisierung der Datenerfassung und -zusammenführung wird der Zeit- und Arbeitsaufwand für diese manuellen Aufgaben erheblich reduziert und mögliche Fehler minimiert.

Digitalexperte

Digitalisierungsberufe: So viele Fachkräfte fehlen bis 2027

Gefragt sind beispielsweise Informatiker, Elektroniker, Elektro-Ingenieure oder technische Systemplaner. Wie sich die Fachkräftesituation in solchen Digitalisierungsberufen verändern könnte, zeigt eine neue IW-Studie. Bis 2027 wird die Zahl der Beschäftigten in diesen Berufen um knapp 14 Prozent auf mehr als drei Millionen steigen.