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Wie viele personenbezogene Daten gehen noch nach Russland?

Im vergangenen Jahr, vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, hatte noch fast jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) personenbezogene Daten nach Russland übertragen und dort verarbeitet. Bitkom liefert nun aktuelle Zahlen.

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Foto: ©AdobeStock/Photocreo Bednarek

Wie viele deutsche Unternehmen verabeiten noch Daten in Russland? Praktisch keines, wie eine aktuelle bitkom-Umfrage zeigt. Aktuell gibt in einer repräsentativen Umfrage unter 503 Unternehmen aus allen Branchen ab 20 Beschäftigten kein Unternehmen mehr an, personenbezogene Daten nach Russland zu transferieren, um sie zum Beispiel dort von externen Dienstleistern verarbeiten zu lassen.

Im vergangenen Jahr, vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, hatte noch fast jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) personenbezogene Daten nach Russland übertragen und dort verarbeitet. „Russland hat sich mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine selbst isoliert – auch in der digitalen Welt“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Der Umgang mit personenbezogenen Daten setzt Vertrauen und Rechtstaatlichkeit voraus, beides ist in Russland gleichermaßen zerstört.“

Weitere Ergebnisse der Befragung stellt Bitkom auf der Bitkom Privacy Conference am 28. und 29. September 2022 vor.

Quelle: Bitkom

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„Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Wir sehen einen wachsenden Wunsch nach mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Darauf müssen die Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels reagieren und entsprechende Angebote machen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

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