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Homeoffice: Millennials kämpfen gegen Vorurteile von Kollegen

Digital Natives erwarten flexible Arbeitsmodelle, stoßen damit aber auf wenig Akzeptanz bei ihren Kollegen. 66 Prozent dieser Generation fühlen sich deshalb unwohl. Dennoch führt am Homeoffice kein Weg mehr vorbei. Das zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag von Polycom, Inc., einem weltweit führenden Anbieter von Audio-, Video- und Content-Collaboration-Lösungen. Für die Erhebung wurden rund 25.000 Erwachsene in zwölf Ländern befragt, darunter 2.015 in Deutschland. 

Demnach befürchten Angehörige der Generation Y, dass ihre Einsatzbereitschaft im Homeoffice geringer eingeschätzt wird als in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers. Unabhängig davon hat sich das Homeoffice mittlerweile durchgesetzt: Nicht weniger als 70 Prozent der Millennials arbeiten oft oder ab und zu außerhalb des Büros. Ganze 67 Prozent sind im Homeoffice sogar produktiver. Nur 15 Prozent der Befragten nutzen es nie.

Diese Beliebtheit kommt nicht von ungefähr: Viele Millennials können sich noch an den Stress ihrer Eltern mit starren Arbeitsmodellen erinnern. Deshalb bevorzugen 72 Prozent von ihnen heute eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Kommen Kinder dazu, verstärkt sich dieser Wunsch. 45 Prozent der Generation Y sind bereits Eltern. Flexible Arbeitsmodelle ermöglichen es, Beruf, Familie, Hobbies und Entspannung unter einen Hut zu bekommen.

Um junge Mitarbeiter dabei zu unterstützen, ist es für Unternehmen deshalb wichtig, klare Regeln und Erwartungen zu kommunizieren. „Fast drei Fünftel der Millennials (57 %) fordern klare Vorgaben von Personalern“, so Jens Brauer, Area Sales Vice President DACH, Eastern Europe, Middle East and Africa bei Polycom. „59 Prozent wünschen sich, dass für alle Mitarbeiter dieselben Richtlinien gelten. Nicht nur Eltern und Führungskräfte dürfen von flexiblen Arbeitsmodellen profitieren.“

Darüber hinaus erwarten 61 Prozent der Millennials einfach zu bedienende Unified-Communication- und Collaboration-Technologien, die das Arbeiten im Homeoffice unterstützen. Für eine Generation, die Skype, FaceTime oder Snapchat im privaten Alltag nutzt, sind Audio- und Videokonferenzen im Arbeitsleben der nächste natürliche Schritt: 83 Prozent der Millennials verwenden wöchentlich Collaboration-Lösungen, um sich mit Kollegen auszutauschen. 

Eine Zusammenfassung der kompletten Studie können Sie hier herunterladen.

Quelle: Polycom