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Im Zuge vielfältiger Krisen stehen Organisationen aktuell vor zahlreichen neuen Herausforderungen. In Bezug auf die COVID-19-Pandemie sind vor allem auch HR-bezogene Bereiche wie die Gestaltung der Arbeit, die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden und die Organisation von Arbeit stark betroffen. Versuche, die diesbezüglich von den Mitarbeitenden und Organisationen gemachten Erfahrungen systematisch aufzugreifen und zu sammeln, können nützliche Impulse für die zukünftige Arbeitsgestaltung und den Umgang mit Krisensituationen geben.
Das Engagement von Mitarbeitenden ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Unternehmen. Hohes Engagement ist eine Triebfeder für Zufriedenheit und Loyalität sowie für Kundenzufriedenheit, was langfristig zur Steigerung der Effizienz und des Umsatzes führt. Die Pandemie hat die Anforderungen an den Arbeitsplatz verändert, sodass sich die Frage stellt, vor welchen neuen Herausforderungen Arbeitgeber heute stehen.
Die Bundesregierung lockert. Am 20. März entfällt die Pflicht zum Homeoffice. Vielerorts entsteht der Eindruck, die Pandemie sei überstanden. Doch der täuscht. Gerader unter Beschäftigten hält sich angesichts der hartnäckigen hohen Fallzahlen die Angst, sich auf dem Weg zur Arbeit oder direkt am Arbeitsplatz mit Corona zu infizieren. Im Februar 2022 gaben 31 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an, sich diesbezüglich Sorgen zu machen.
Beschäftigte, die in einem Unternehmen mit Betriebsrat und Tarifvertrag arbeiten, kommen besser durch die Corona-Krise. Diese Arbeitnehmer*innen machen sich weniger Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Denn: Ihr Einkommen, ihre Gesundheit und ihre Zukunftsperspektiven sind besser geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis repräsentativer Befragungsdaten.
Julian Assange und Edward Snowden sind wohl die bekanntesten Whistleblower der vergangenen Jahre. Was hat Whistleblowing aber mit Unternehmen hierzulande zu tun? Jede Menge: Denn die EU hat bereits 2019 die „Richtlinie zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden“ verabschiedet. Deutschland hatte bis 17. Dezember 2021 Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Zwar gibt es von deutscher Seite bereits einen Entwurf, jedoch steht das Gesetzgebungsverfahren derzeit aufgrund von Uneinigkeiten still. Da das deutsche Gesetz aber nur noch eine Frage der Zeit ist, sollten Unternehmen sich jetzt schon Gedanken über die Umsetzung der Richtlinie machen.
Authentizität bedeutet, echt, ehrlich und sich selbst treu zu sein. In der Arbeitswelt ist Authentizität ein bedeutender Erfolgsfaktor. Die repräsentative Studie des Beratungsunternehmens ComTeam hat sich mit den Einflussfaktoren für Authentizität beschäftigt.
Es klingt ein wenig wie eine Plattitüde: Glückliche Mitarbeiter und der Erfolg des Unternehmens, für das sie arbeiten, sind eng miteinander verknüpft. Aber das ist die Realität, wie eine Studie der University of Oxford im vergangenen Jahr bestätigte. Arbeitgeber sind deshalb gut beraten, dem Glück ihrer Mitarbeitenden auf die Sprünge zu helfen.
Feedbackprozesse sind wichtig: Sie decken Schwachstellen auf und tragen maßgeblich zur Personalentwicklung bei. Doch das klassische Feedbackgespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter*in verliert zunehmend an Bedeutung. Vor dem Hintergrund flacher werdender Hierarchien und flexibleren Arbeitszeitmodellen entdecken viele Arbeitgeber das 360-Grad-Feedback für sich.
Der DGB-Index „Gute Arbeit“ misst, wie Beschäftigte die Qualität ihrer Arbeitsbedingungen bewerten. Überraschend ist 2021 vor allem, dass Arbeitnehmer*innen trotz Pandemie ihre Beschäftigungssicherheit überwiegend positiv beurteilen.
Unternehmen weltweit werden verstärkt in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren. Das ist das Ergebnis des Risikoausblicks von International SOS für das Jahr 2022. Der jährliche erscheinende Bericht von International SOS mit dem Namen „Risk Outlook“ und die aktualisierte Welt-Risikokarte „Risk Map“ zeigen zudem, dass Unternehmen mit einer zunehmend komplexen Risikolandschaft konfrontiert sind.
Angesichts von vermehrten Impfdurchbrüchen und dramatisch gestiegenen Fallzahlen nimmt unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz wieder zu. Im Verlauf des Novembers gaben 30 Prozent der Befragten an, sich darüber Sorgen zu machen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vormonaten, als dies nur auf etwas mehr als 20 Prozent zutraf. Besonders betroffen sind Beschäftigte in den Verkaufsberufen sowie den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Soziales, Bildung und Erziehung, die am Arbeitsplatz täglich direkten Kontakt zu anderen Menschen haben.
Rund 60 Prozent der Betriebe, die in der Pandemie mindestens einem Beschäftigten Homeoffice ermöglichten, geben an, dass die Arbeit im Homeoffice meist keine Auswirkungen auf die Produktivität ihrer Beschäftigten hat. Das zeigt eine zwischen dem 2. und dem 16. November durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt 22 Prozent der befragten Betriebe bewerten die Auswirkungen auf die Produktivität sogar als positiv. Lediglich 13 Prozent geben an, dass die Produktivität sich durch Homeoffice verschlechtert habe.
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