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Feedbackprozesse sind wichtig: Sie decken Schwachstellen auf und tragen maßgeblich zur Personalentwicklung bei. Doch das klassische Feedbackgespräch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter*in verliert zunehmend an Bedeutung. Vor dem Hintergrund flacher werdender Hierarchien und flexibleren Arbeitszeitmodellen entdecken viele Arbeitgeber das 360-Grad-Feedback für sich.
Der DGB-Index „Gute Arbeit“ misst, wie Beschäftigte die Qualität ihrer Arbeitsbedingungen bewerten. Überraschend ist 2021 vor allem, dass Arbeitnehmer*innen trotz Pandemie ihre Beschäftigungssicherheit überwiegend positiv beurteilen.
Unternehmen weltweit werden verstärkt in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren. Das ist das Ergebnis des Risikoausblicks von International SOS für das Jahr 2022. Der jährliche erscheinende Bericht von International SOS mit dem Namen „Risk Outlook“ und die aktualisierte Welt-Risikokarte „Risk Map“ zeigen zudem, dass Unternehmen mit einer zunehmend komplexen Risikolandschaft konfrontiert sind.
Angesichts von vermehrten Impfdurchbrüchen und dramatisch gestiegenen Fallzahlen nimmt unter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz wieder zu. Im Verlauf des Novembers gaben 30 Prozent der Befragten an, sich darüber Sorgen zu machen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vormonaten, als dies nur auf etwas mehr als 20 Prozent zutraf. Besonders betroffen sind Beschäftigte in den Verkaufsberufen sowie den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Soziales, Bildung und Erziehung, die am Arbeitsplatz täglich direkten Kontakt zu anderen Menschen haben.
Rund 60 Prozent der Betriebe, die in der Pandemie mindestens einem Beschäftigten Homeoffice ermöglichten, geben an, dass die Arbeit im Homeoffice meist keine Auswirkungen auf die Produktivität ihrer Beschäftigten hat. Das zeigt eine zwischen dem 2. und dem 16. November durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt 22 Prozent der befragten Betriebe bewerten die Auswirkungen auf die Produktivität sogar als positiv. Lediglich 13 Prozent geben an, dass die Produktivität sich durch Homeoffice verschlechtert habe.
Der durch die Corona-Pandemie in der deutschen Wirtschaft ausgelöste Digitalisierungsschub ist von Dauer. Eingeleitete Maßnahmen wie Videokonferenzen oder Kollaborationstools, aber auch die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle werden mehrheitlich beibehalten oder sogar noch ausgeweitet. Zugleich setzen sich die Unternehmen verstärkt mit der Nutzung wichtiger digitaler Technologien wie Datenanalysen oder Künstlicher Intelligenz auseinander.
Generation Alpha – das klingt so schön nach Aufbruch in allen Bereichen. Die Nachfolger der Generation Z umfassen als Gesellschaftsgruppe bereits die Kinder und heranwachsenden jungen Menschen, die es durch die Corona-Pandemie und Homeschooling besonders hart getroffen hat. Hinzu kommen Jahrgänge, die erst noch geboren werden (müssen). Gen Alpha, wie man diese Generation auch nennt, wird insgesamt zwischen 2010 und 2025 geboren sein. Was bedeutet das alles insgesamt für Gesellschaft, Wirtschaft und (bald) vor allem für die Personalwirtschaft?
Immer mehr deutsche Unternehmen flüchten sich in die Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (SE). Die Folge: Sie haben keinen paritätisch besetzen Aufsichtsrat und umgehen damit deutsche Mitbestimmungspflichten und die Frauenquote. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung.
Fragt man Freelancer danach, ob sie auch mal bei der „Mitarbeiterbefragung“ eingebunden werden, erntet man eher verwunderte Blicke. Gängige Begrifflichkeiten für den Freiberufler schaffen bereits sprachlich eine gewisse Distanz, weil man oft von „Externen“ oder „Dienstleistern“ spricht. Reguliert wird dabei im Grunde fast alles über die Bezahlung – das Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist im Großen und Ganzen nicht selten auf Preis-Leistung reduziert. Wenn Befragungen im Zusammenhang mit Freelancern stattfinden, dann meist, indem (End-)Kunden bezüglich ihrer Zufriedenheit mit der eingekauften Dienstleistung befragt werden.
Mitarbeiterbefragungen sind ein wichtiges Instrument für jedes Unternehmen. Sie können helfen, wertvolle Erkenntnisse und kritisches Feedback zu gewinnen, das sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern nützt und das wirtschaftliche Ergebnis verbessert.
Wenn Beschäftigte die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten, identifizieren sie sich stärker mit ihrem Unternehmen. Das gilt besonders für diejenigen, die Arbeit und Freizeit gut auseinanderhalten können. Damit das gelingt, ist Fairness im Verhältnis zum Vorgesetzten wichtig. Umgekehrt sinkt die Bereitschaft, sich für den Arbeitgeber zu engagieren, wenn Beschäftigte die Erfahrung machen, dass die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem im Homeoffice verschwimmt.
Inwiefern hat die Pandemie und damit einhergehenden Entwicklungen in der Arbeitswelt zu einer veränderten Führungskultur geführt? Und wie nehmen die Führungskräfte selbst die neue Arbeitsrealität wahr? Antworten auf diese Fragen liefert die aktuelle Studie des Personaldienstleisters Hays in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold.
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