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Ergebnisse „Trends in der Vergütung 2017/2018“ liegen vor

Die Studie liefert die Erhöhungsbudgets für die vier Mitarbeitergruppen „Executives/Top Management“, „Middle Management/Professionals“, „Technicians/Administration/Clerical Staff“ (klassisch Angestellte), „Production Employees“ (klassisch Gewerbliche). Die Auswertung erfolgt branchenübergreifend und branchenspezifisch für die Branchen IT/IT-Dienstleistungen, Pharma/Chemie, Maschinenbau, Versicherungen/Banken, Elektrotechnik/Elektronik, Automotive sowie Großunternehmen.

Elektronik-Branche plant 2018 höchste Gesamterhöhung

Betrachtet man die Gesamtergebnisse über alle Branchen, so gehen die Unternehmen für 2018 von einem Gesamterhöhungsbudget von 2,8 Prozent über alle Mitarbeitergruppen aus.

An der Spitze des Branchenvergleichs stehen die Unternehmen in der Elektrotechnik, sie planen 3,2 Prozent Budget für 2018. Eben diese Erhöhung ist in dieser Branche für die Mitarbeitergruppen „Middle Mgt./Prof.“ und „Production“ vorgesehen. Für das Top Management rechnet die Elektronikbranche mit 2,9 Prozent, für die klassisch Angestellten mit 3,1 Prozent.

Die geringsten Erhöhungen planen die Versicherungen und Banken. Hier sind für 2018 lediglich 2,2 Prozent kalkuliert. Bereits im Jahr 2017 waren die Versicherungen und Banken mit 2 Prozent das Schlusslicht im Branchenranking.

„Die Unsicherheit über die künftigen Entwicklungen in dieser Branche lässt sich auch an den sehr moderat ausfallenden Erhöhungsbudgets im Jahr 2017 und den konservativen Planungen für 2018 ablesen", sagt Birgit Horak, Managing Partner bei Lurse.

In 2018 deutlich weniger Nullrunden geplant

Im Jahr 2018 sollen Nullrunden signifikant begrenzt werden, sowohl gegenüber dem, was die Unternehmen im Vorjahr geplant haben, als auch sehr deutlich gegenüber den tatsächlichen Nullrunden im Jahr 2017. 

Im Bereich „Middle Management/Professionals“ planten 3 Prozent der Unternehmen für 2017 Nullrunden. Letztendlich hat sich der Anteil der Unternehmen, die in 2017 Nullrunden realisiert haben, auf 6 Prozent verdoppelt. Für die Mitarbeitergruppe „Technicians/Administration/Clerical Staff“ weichen die tatsächlichen Ergebnisse für 2017 mit 3 Prozent sogar in dreifacher Höhe zum Planwert für 2017 ab.

Im Jahr 2018 planen 5 Prozent der Unternehmen für das „Top Management“ Nullrunden ein. Im Bereich „Middle Mgmt/Prof.“ sind die Zahlen noch deutlicher nach unten korrigiert: Lediglich 2 Prozent der Unternehmen planen hier Nullrunden ein.

IT-Branche erhöht Gehälter 2017 am stärksten

Das durchschnittlich realisierte Gesamterhöhungsbudget über alle Mitarbeitergruppen liegt im Jahr 2017 bei 2,5 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem, was die Unternehmen ursprünglich für dieses Jahr geplant haben. Damit bleiben die Unternehmen im 5. Jahr in Folge bei der faktischen Realisierung von Budgets hinter ihren ursprünglichen Planungen zurück.

Die höchste Gesamterhöhung verzeichnet die IT-Branche mit 2,9 Prozent. Innerhalb der IT-Branche haben die „klassisch Angestellten“ mit 2,8 Prozent die üppigste Erhöhung erhalten.

Lurse führt die Studie „Trends in der Vergütung“ seit über 15 Jahren durch, seit 2016 auch als Online-Befragung. Die Ergebnisse werden von zahlreichen Unternehmen als wesentliches Planungsinstrument für ihren Budgetierungsprozess genutzt und zeichnen sich durch ihre sehr gute Prognosegenauigkeit aus.

Für vertiefende Erkenntnisse zu den Erhöhungsbudgets stehen den Teilnehmern auch in diesem Jahr weitere Differenzierungen, wie die Unterteilung nach tarifgebundenen und nicht tarifgebundenen Unternehmen, zur Verfügung.

Quelle: Lurse AG

(Foto: © Grecaud Paul/Fotolia)