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Einstiegsgehälter in der Personalwirtschaft 2016

Berufseinsteiger im Personalwesen können sich über passable Gehälter freuen. Je nach Firmengröße und Ausbildung winken in dieser Branche über 46.000 Euro am Anfang der Karriere. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der Hamburger Vegütungsanalysten Compensation Partner hervor. Untersucht wurden 1.246 Gehaltsdaten von Berufsanfängern mit maximal drei Jahren Erfahrung.

Akademiker können nach der Uni mit 46.000 Euro einsteigen
Das meiste Gehalt für akademische Berufsanfänger in der Personalwirtschaft gibt es als Personalreferent. Einsteiger erhalten hier durchschnittlich 46.080 Euro. Knapp dahinter liegen Beschäftigte in der Personalentwicklung, die auf 45.121 Euro kommen. Es folgen Personalberater (40.483 Euro), Trainer (39.897 Euro), Personalsachbearbeiter (37.182 Euro) und Personaldisponenten (35.828 Euro).

Nach der Berufsausbildung sind durchschnittlich 37.700 Euro möglich
Für den Einstieg in die Personalwirtschaft müssen Beschäftigte nicht zwangsläufig studiert haben. Auch nach der Berufsausbildung können junge Absolventen als Personalreferent beginnen und mit durchschnittlich 37.795 Euro rechnen. In der Personalentwicklung gibt es im Schnitt 36.653 Euro und als Personalsachbearbeiter 31.181 Euro. Es folgen die Personalberatung (30.546 Euro), Trainer (29.264 Euro) und Personaldisponenten (28.395 Euro).

Die Höhe des Gehalts hängt maßgeblich von der Unternehmensgröße ab 
Laut Analyse erhalten akademische Berufseinstiger in kleinen Firmen durchschnittlich 39.089 Euro, in mittleren Betrieben mit bis zu 1.000 Mitarbeitern 42.816 Euro und in Großunternehmen oder Konzernen 48.322 Euro. Nach der Berufsausbildung gibt es in kleinen Firmen 28.534 Euro im Schnitt, während Unternehmen mit 101 bis 1.000 Mitarbeitern durchschnittlich 32.954 Euro zahlen. In großen Firmen gibt es im Schnitt 35.386 Euro. „Kleinere Betriebe zahlen zwar weniger Gehalt, doch vor allem Berufseinsteiger nach ihrer Ausbildung können hier die ganze Palette des Personalmanagements kennenlernen, während größere Betriebe für bestimmte Bereiche ausschließlich auf Akademiker setzen“, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Über die Hälfte der HR-Profis sind Quereinsteiger
In der Regel kommen HR-Profis aus den Wirtschaftswissenschaften. Laut der Auswertung von Compensation Partner gilt dies lediglich für einen Teil der Personalmanager. „Wir haben ermittelt, dass über die Hälfte der Beschäftigten in der Personalwirtschaft Quereinsteiger sind. Unsere Untersuchungen zeigen, dass zehn Prozent der Quereinsteiger Jura studiert haben und weitere neun Prozent aus gesellschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen kommen“, so Böger abschließend.