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Die besten Jobbörsen 2018: Wo Arbeitgeber und Kandidaten sich treffen

Es gibt mehr als 1.000 Jobbörsen im deutschsprachigen Markt. Angesichts dieser Fülle fällt es nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen – weder für Arbeitgeber noch für Jobsucher. Die nicht-kommerzielle Dauerumfrage Jobbörsen-Kompass bringt anhand von Bewerber- und Arbeitgeber-Bewertungen Licht ins Dunkel. Am 22. März 2018 werden die aktuellen Ergebnisse auf dem neuen Expofestival TALENTpro präsentiert.

Angesichts der Vielzahl von Jobbörsen, die von einem umfassenden Angebot bis hin zur Nische bestimmter Branchen oder Berufsgruppen reichen, haben Arbeitgeber und Jobsucher die Qual der Wahl: Wie findet man für sich genau die richtigen? „Für Arbeitgeber kommt es im ersten Schritt auf zwei Leistungsmerkmale an: die Gesamtzahl der Stellenanzeigen auf einer Stellenbörse und ihre Reichweite“, erklärt Gerhard Kenk, Geschäftsführer von Crosswater Web Services, der das unabhängige HR-Nachrichtenportal Crosswater HR Guide und den Jobbörsen-Kompass betreibt.

Die Kosten für eine Stellenanzeige seien hingegen weniger entscheidend, da diese meist nur einen Bruchteil der Gesamtkosten im Recruiting eines Arbeitgebers ausmachten. „Da sollte man nicht an der falschen Stelle sparen“, rät Kenk. „Die oberste Prämisse sollte es sein, die Zeitdauer bis zur Stellenbesetzung zu verkürzen.“ Entscheidend sei, wie viele Bewerber eine Stellenanzeige erzeuge. „Als Faustregel gilt, dass mindestens 100 Bewerber als Besucher notwendig sind, um eine einzige Bewerbung zu generieren.“

Jobbörsen-Kompass

Für einen besseren Überblick im Jobbörsen-Dschungel hat Kenk zudem den Jobbörsen-Kompass ins Leben gerufen: Die Dauerumfrage des Portals www.jobboersen-kompass.de hat das erklärte Ziel, für mehr Transparenz in einem schwer überschaubaren Markt zu sorgen. Bewerber können angeben, wie zufrieden sie mit einer Jobbörse sind, wie gut die Suchqualität ist und ob sie die betreffende Jobbörse weiterempfehlen würden. „Wer die Nutzerzufriedenheit der Bewerber mit den Leistungsdaten der Jobbörsen vergleicht, sieht sofort, welche Jobbörsen die besten sind“, so Kenk über das nicht-kommerzielle Projekt. Seit April 2016 haben bereits 24.000 Bewerber an der Befragung teilgenommen.

Benutzerprofil der Jobbörsen im Blick

Der Jobbörsen-Kompass gibt außerdem Auskunft über das Profil der Besucher. „Die wichtigsten Karrieremerkmale sind Alter, Geschlecht, Wohnort, Umzugsbereitschaft, akademisches Studiengebiet, Wunschbranche und Wunschberuf“, so Initiator Kenk. Aus diesen Faktoren lasse sich herauslesen, welche Kandidatengruppe eine Jobbörse nutze. So gebe es etwa Jobbörsen, die sich auf Studenten, Absolventen und Young Professionals konzentrierten, und solche mit einer größeren Streuung der Nutzerprofile.

Die Umfrage ermittelt auch die Qualität anderer Recruiting-Kanäle, wie beispielsweise Karrieremessen. Seit Januar 2018 wurde der Fragenkatalog zusätzlich um die Zufriedenheit der Bewerber mit den Karriereseiten der Arbeitgeber erweitert – etwa in Bezug auf deren Informationsgehalt und den Bewerbungsprozess. So können Arbeitgeber auch sehen, wie sie im Vergleich mit dem Wettbewerb abschneiden und welche Aspekte sie im Bewerbungsprozess verbessern sollten.

Verleihung der „besten Jobbörsen 2018“ auf der TALENTpro

Die aktuellen Ergebnisse der Dauerumfrage Jobbörsen-Kompass werden demnächst auf der TALENTpro in München vorgestellt. Dabei prämiert das Expofestival gemeinsam mit Crosswater Job Guide „Die besten Jobbörsen 2018“ in verschiedenen Kategorien: Donnerstag, 22. März 2018, 16.50 Uhr, Content Stage 1 im Postpalast München.

Weitere Informationen und Tickets: www.talentpro.de

(Foto: © leowolfert/Fotolia)