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Der nächste Tech-Star – Drei Möglichkeiten der digitalen Transformation in der Hochschule

Die Studenten von heute werden einmal in hoch technisierten Unternehmen arbeiten. Doch wie sollen sie sich darauf vorbereiten, wenn viele Schulen und Universitäten dem Sprung ins digitale Zeitalter hinterher hängen? Studiengänge mit Technologiefokus sowie entsprechende Lehrinhalte zeigen: Der Anfang ist gemacht, das Lernen wird zunehmend digitaler. Die drei Bereiche, die das Lernen der Zukunft am stärksten prägen werden, stellt Ralf Reich, Head of Continental Europe bei Mindtree, vor.

1. Adaptives Lernen

Moderne Klassenzimmer haben zunehmend interaktive Smart Boards, digitale Projektoren und Tablets zur Verfügung. Sie können genutzt werden, um die Möglichkeit des adaptiven Lernens zu ermöglichen: Es nutzt die Stärken, Schwächen, Interessen und Verbindungsmuster eines Schülers, um Lehrinhalte neu zu gestalten. Die Methodik ist abhängig von Datenwissenschaften, Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Kognitionswissenschaften und Predictive Analytics in verschiedenen Kombinationen. Damit werden dynamische, skalierbare und personalisierte Lehrpläne erstellt, die das Lernen von Einzelpersonen nachahmen und es den Schülern ermöglichen, ein Thema zu beherrschen, bevor sie zum nächsten übergehen.

2. Künstliche Intelligenz und BOTs

Jeder lernt anders und wie genau das abläuft, können KIs und (Chat-)Bots am besten verstehen. Sie helfen dabei, notwendige Anpassungen der Lernmaßnahmen zu erkennen und diese umzusetzen. Gerade adaptive Lernmöglichkeiten müssen stetig angepasst sowie Studenten und Lehrkräfte bei der Umsetzung unterstützt werden. Chatbots und Gesprächsassistenten können durch Natural Language Processing und KI können sie Anfragen von Studenten auch außerhalb der Sprechzeiten bearbeiten. Doch auch als Lehrerassistent für den Unterricht eignen sich die digitalen Helfer: Sie können darauf trainiert werden, Schüler zu analysieren, ihnen sofortiges Feedback zu geben und sogar virtuellen Unterricht zu halten. Die Studenten nutzen diese Technologien bereits provat, Lehrer müssen sie erst noch einzusetzen lernen.

3. Virtuelle Realität

Seit Jahrzehnten sind Kursmaterial und Unterrichtsräume auf die Nutzung analoger Hilfsmittel ausgelegt. Aber der Mensch lernt durch Erfahrungen. Und wenn erfahrungsorientiertes Lernen angeboten werden soll, ist es ressourcen- und kostenintensiv. Virtual Reality kann das ändern, denn durch interaktive und dynamische Erfahrungen können Studenten besser lernen. Mit ihr können etwa Jurastudenten anstatt einen Fall zu lesen direkt auf die Suche nach Hinweisen für einen Mordfall an den Tatort geschickt werden. Eine kürzliche Studie ergab: Verwendet 2 Prozent der Lehrerschaft VR, sind weitere 60 Prozent ebenfalls an der Nutzung interessiert. Auch die Bereitschaft der Schüler zur Nutzung dieser Technik ist sehr hoch, ganze 83 Prozent der Lehrer geben sogar an, dass VR die Lernergebnisse verbessern wird.

Fazit

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie Schulen und Lehreinrichtungen Künstliche Intelligenz und andere neue Technoligen zu ihrem Vorteil nutzen können. Damit profitieren nicht nur die Lehrer und Dozenten von der Verbesserung ihres Lehrstoffs, sondern die digitalen Entscheider von morgen werden optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.

Quelle: Mindtree
(Foto: contrastwerkstatt/Fotalia)

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