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Datengetrieben und mitarbeiterfokussiert: HR im Wandel

-Titelstory HR Performance 5/2020-

HR-Abteilungen sehen sich derzeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: Einerseits dreht sich die Demografiespirale immer schneller. So arbeiten in vielen Unternehmen bis zu fünf Mitarbeitergenerationen unter einem Dach – mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und Zielen. Hinzu kommt der sich verschärfende Fachkräftemangel. Es gilt in diesem Zusammenhang zum einen, bestehendes Personal langfristig zu binden. Zum anderen müssen die HR-Experten aber auch innovative Wege beschreiten, um für externe Talente attraktiv zu werden.

Zum demografischen Wandel gesellt sich – spätestens seit dem Lockdown im Frühjahr dieses Jahres – ein beschleunigter Trend hin zur New Work. Wie arbeiten wir morgen? Und wie lassen sich die Wünsche der Arbeitnehmer und die strategischen Unternehmensziele am besten verknüpfen? Zufriedene Mitarbeiter und Geschäftserfolg hängen dabei untrennbar zusammen. Der Weg zum Enterprise 5.0 führt daher unweigerlich über eine Transformation hin zur People Company. HR Analytics spielt in diesem Zusammenhang eine tragende Rolle.

HR unter Zugzwang

Ausgelöst insbesondere durch die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft, hat sich in den vergangenen Jahren ein Wandel weg vom Arbeitgeber-hin zum Arbeitnehmermarkt vollzogen. Vor allem qualifizierte Fachkräfte sind sich ihres Marktwertes durchaus bewusst. Sie haben konkrete Erwartungen an ihren (künftigen) Arbeitgeber und wollen ihre Vorstellungen auch realisiert sehen. Um für Fach- und Führungskräfte attraktiv zu sein, müssen Unternehmen daher den Mitarbeiter in den Fokus all ihres Handels stellen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der HR-Abteilung. Doch erst 18 Prozent von ihnen haben den erforderlichen Change bereits gemeistert. Das zeigt der Report von Sage „HR im Wandel“1. Dabei ist die Transformation insbesondere des Personalwesens alternativlos: acht von zehn der Top-1.000-Unternehmen bewerten sie als „überlebenswichtig“für die gesamte Organisation.2

Das richtige Mindset als Voraussetzung

Veränderung beginnt im Kopf. Das gilt beim Wandel von HR sowohl für die Personalabteilung als auch für die gesamte Organisation. Und für jeden einzelnen Mitarbeiter:


• HR muss sich von ihrer administrativen Rolle verabschieden und sich ihrer strategischen Bedeutung für das Unternehmen bewusst
werden.

• Die Gesamt-Organisation ist gefordert, den Mitarbeiter als Individuum in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen und Prozesse auch
an den Beschäftigten und ihren Bedürfnissen auszurichten.

• Und die einzelnen Fachkräfte dürfen sich nicht nur als Mit-Arbeiter sehen, sondern vielmehr als Mit-Denker und Mit-Gestalter des Geschäftserfolgs.

 

Digitale Transformation von HR

Die Basis für einen erfolgreichen Wandel bildet folglich die Unternehmenskultur. Darauf aufbauend gilt es, mithilfe moderner Techno-logien die bestehenden Prozesse zu verschlanken und soweit wie möglich zu automatisieren. Nur so gelingt es, ressourcenintensive Verwaltungsaufgaben an intelligente IT-Tools zu delegieren und Freiräume zu schaffen für wertschöpfende HR-Tätigkeiten. Im Fokus aller Bemühungen sollte dabei die Employee Experience, also Erlebnisse und Erfahrungen der Mitarbeiter im Unternehmen, stehen.

Beginnend beim Recruiting und Onboarding bis hin zum Ausscheiden aus der Organisation muss HR stets individuelle passende Angebote und Maßnahmenpakete schnüren, um beispielsweise Mitarbeiter, die neu in einen Betrieb eintreten von Beginn an zu motivieren und dabei zu unterstützen, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Alumni-Programme können dabei helfen, auch
ehemalige Mitarbeiter emotional an das Unternehmen zu binden. Um hervorragende Mitarbeitererlebnisse zu kreieren, sollte sich HR stets am jeweiligen Mitarbeiterlebenszyklus orientieren. Denn positive Erfahrungen in jeder Phase der Beschäftigungsdauer von Mitarbeitern haben mit 62 Prozent1 den größten internen Einfluss auf den erfolgreichen HRChange. Was die Fachkräfte momentan bewegt und was sie antreibt, das lässt sich dabei ganz unterschiedlich herausfinden.

Hohe Bedeutung hat nach wie vor das persönliche Gespräch. Mindestens genauso wichtig sind aber valide Zahlen, die datenbasiert Auskunft über die aktuelle Performance und die Entwicklungsschritte geben. Stichwort: People Science. Der Weg dorthin führt über smarte IT-Tools. Daher gelten digitale Technologien mit 79 Prozentauch als größter externer Erfolgsfaktor für den Wandel. Bedarfsorientiert ausgewählt und intelligent vernetzt, bilden sie einen wirkungsvollen Werkzeugkasten für den gesamten HR-Transformationsprozess. 

>> Lesen Sie hier die vollständige Titelstory aus HR Performance 5/2020 [PDF]

 

Foto: © Sage