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Unternehmen bemühen sich, den Energie- und Rohstoffverbrauch zu senken. So eingesparte Gelder und Materialien werden dann jedoch dafür verwendet, mehr oder neue Produkte herzustellen. Da der Verbrauch von Energie und Rohstoffen unter dem Strich jedoch nicht sinkt, werden Klima und Umwelt nicht entlastet. Wie können Firmen solchen Rebound-Effekten proaktiv begegnen?
Rund 46 Prozent aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft in Deutschland erhalten Urlaubsgeld. Das zeigt eine aktuelle Online-Befragung des Internet-Portals Lohnspiegel.de, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Für die Analyse wurden die Angaben von mehr als 66.000 Beschäftigten aus dem Zeitraum von Anfang Mai 2021 bis Ende April 2022 ausgewertet.
Vor Kurzem hat der Deutsche Bundestag dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde zugestimmt. Die Erhöhung tritt am 1. Oktober 2022 in Kraft und geht auf eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag zurück.
Stapelkrise – ein Begriff, der immer häufiger zu lesen ist und beschreiben soll, in welcher Situation wir uns zurzeit befinden. Hört sich nicht gut an. Von der Klimakrise in die Pandemie sind wir nahtlos in die Ukraine-Krise übergegangen. Und das in einer rasenden Geschwindigkeit, ohne dass man sagen könnte, zumindest eine Krise wäre vorbei.
Das Arbeitspensum wird schneller, der Druck größer, die Erwartungen höher. Stress macht auf Dauer krank und sorgt bei immer mehr Arbeitnehmenden für psychische Erkrankungen. Die Folge: Burnout, Depressionen und langfristige Ausfälle. Was können Arbeitgebende in solchen Fällen tun? Wie können sie Arbeitnehmende bestmöglich unterstützen? Die HRP sprach dazu mit Patricia Lück, Diplom-Psychologin und Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung beim AOK-Bundesverband.
Erst die Corona-Pandemie, jetzt der Krieg gegen die Ukraine: Viele Arbeitnehmende machen sich seit 2020 durchgehend Sorgen. Zunächst um ihre Gesundheit, dann um ihren Arbeitsplatz und jetzt um die globale Sicherheit. Die wenigsten dieser Ängste bleiben in den eigenen vier Wänden. Schließlich verbringen die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit an ihrem Arbeitsplatz. Wie also mit diesen Sorgen adäquat umgehen? Die HRP sprach dazu mit Patricia Lück, Diplom-Psychologin und Referentin für Betriebliche Gesundheitsförderung beim AOK-Bundesverband.
Burnout. Ein Beinbruch. Ein fieser Magen-Darm-Infekt. Ob Lang- oder Kurzzeiterkrankung: Wenn ein Mitarbeitender in den vergangenen zwölf Monaten länger als sechs Wochen krankgeschrieben war, sind Arbeitgebende dazu verpflichtet, ihm ein Betriebliches Eingliederungsmanagement – kurz BEM – anzubieten.
Nur die wenigsten Berufstätigen können sich dem zunehmenden Stress im Arbeitsleben entziehen. Fast neun von zehn Arbeitnehmern (88 Prozent) berichten, dass der negative psychische Stress in der Arbeitswelt zunimmt, stellt der DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021 fest. Die Arbeitsmediziner der Expertenorganisation empfehlen Unternehmen und Beschäftigten, die Möglichkeiten für den Stressabbau besser zu nutzen.
Steigende Mieten, eine hohe Inflation und eine Rente, die gerade so zum Leben reicht: Vor Altersarmut haben viele Menschen Angst und kaufen sich deswegen frühzeitig beispielsweise eine Immobilie. Viele greifen aber auch auf eine betriebliche Altersvorsorge zurück, um später nicht knapp bei Kasse zu sein (wir berichteten). Andere bleiben im Ruhestand erwerbstätig – nicht nur aus monetären Gründen, sondern auch weil sie Freude an ihrer Tätigkeit haben. Welche Personen nach dem Eintritt ins Rentenalter noch arbeiten, fand das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Alterfragen (DZA) in einer aktuellen Studie heraus.
Hohe Energiepreise, eine steigende Inflation: Die Bundesregierung hat sich auf Maßnahmen geeignet, die die Bürger*innen finanziell entlasten sollen. 15 Milliarden Euro nehmen die Regierungsparteien dafür in die Hand. An der Umsetzung beteiligt: Arbeitgebende. Über die Lohnabrechnung sollen Arbeitnehmer*innen 2022 in Deutschland eine pauschale Zahlung erhalten.
Trauriger Höchststand: der Arbeitsausfall 2021 wegen psychischer Erkrankungen. Das zeigt der aktuelle Psychreport der DAK-Gesundheit. Das IGES Institut wertete dafür die Daten von 2,4 Millionen DAK-versicherten Erwerbstätigen aus. Das Niveau lag mit 276 Fehltagen je 100 Versicherte um 41 Prozent über dem von vor zehn Jahren.
Wer bereits mit ausländischen Arbeitskräften Erfahrungen gesammelt hat, stellt häufiger Geflüchtete ein – das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Konkret trifft das auf acht Prozent entsprechender Unternehmen zu. Bei Betrieben, die diese Erfahrung bislang nicht gemacht haben, stellen rund sechs Prozent Geflüchtete ein.
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