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Muss der Arbeitgeber seinen Betrieb aufgrund eines staatlich verfügten allgemeinen „Lockdowns“ zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorübergehend schließen, trägt er nicht das Risiko des Arbeitsausfalls und muss damit nicht für den Vergütungsausfall aufkommen. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.
Die Pandemie hat zu einer nie dagewesenen Verlagerung von Büroarbeitsplätzen ins Homeoffice geführt. Laut Statista arbeiteten vor der Krise nur vier Prozent der Beschäftigten in Deutschland überwiegend oder teilweise von zu Hause. Ende Januar 2021 waren es schon knapp ein Viertel der Erwerbstätigen. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge sind drei von vier der im Homeoffice Tätigen mit dieser Situation zufrieden. Doch wie geht es den Führungskräften damit? Verlieren sie auf Dauer die Kontrolle und den Zugang zu ihren Mitarbeitern? Und: Mit welchen organisatorischen und technologischen Hilfsmitteln lässt sich dies vermeiden? Mit diesen Fragen hat sich der Softwarehersteller Sage auseinandergesetzt.
Der technische Leiter eines gemeinnützigen Vereins äußert sich in einem Handychat verächtlich und herabwürdig über Geflüchtete und in der Flüchtlingshilfe tätige Menschen. Darf ihn sein Arbeitgeber deswegen kündigen? Nein – entscheidet das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg. Das Landesarbeitsgericht löste das Arbeitsverhältnis jedoch gegen Zahlung einer Abfindung auf.
Ein Mindestlohn von zwölf Euro würde nicht nur die Beschäftigten in Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Einzelhandel erfreuen. Mehr Geld für ihre Arbeit könnten etwa auch Beschäftigte in Arztpraxen, Anwaltskanzleien und den Büroetagen deutscher Unternehmen erwarten. Frauen würden von einem höheren Mindestlohn überdurchschnittlich profitieren, insbesondere wenn sie in Teilzeit arbeiten oder einen befristeten Arbeitsvertrag haben. Beschäftigte in kleineren Betrieben ohne Tarifbindung zählen ebenfalls zu den Hauptbegünstigten.
Vergangenen Freitag ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Kraft getreten. Vollständig digitalisiert ist der „gelbe Schein“ damit aber noch nicht. Alles, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum elektronischen Meldeverfahren jetzt wissen müssen: ein Überblick.
Die Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld, die bisher auf Betriebe begrenzt waren, die die Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 eingeführt haben, werden auf alle Betriebe unabhängig vom Zeitpunkt der Einführung der Kurzarbeit ausgeweitet und die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.
Schon länger stand das Thema Entgeltfortzahlung bei Quarantäne für Nicht-Geimpfte zur Debatte, nun fiel die Entscheidung: Nicht-Geimpfte sollen bei einer angeordneten Corona-Quarantäne spätestens ab dem 1. November keine Entschädigung mehr erhalten. Das haben die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern beschlossen.
Wieso zieht es Fach- oder Führungskräfte ins Ausland (sogenannte Expats), um dort zu arbeiten? Dieser Frage ging eine aktuelle Studie nach. Das Ergebnis: Geld und Karrierechancen spielen hier die ausschlaggebende Rolle.
Der Wunsch nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance wächst – nicht nur bei jüngeren Arbeitnehmern. Die fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist eine der häufigsten Ursachen für den Arbeitgeberwechsel. Work-Life-Balance beschränkt sich allerdings nicht nur auf das Missverhältnis zwischen Arbeitszeit und Freizeit, sondern wird inzwischen als dominantes Lebenskonzept für die Generation Y betrachtet.
Kündigt ein Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis und wird er am Tag der Kündigung arbeitsunfähig krankgeschrieben, kann dies den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung insbesondere dann erschüttern, wenn die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfasst. Zu diesem Ergebnis kam das Bundesarbeitsgericht.
Angesichts des digitalen Wandels stellen Unternehmen verstärkt ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand und betrachten zunehmend ihre Marktpositionierung unter dem Fokus der Wertschöpfung. Hieraus resultiert die Notwendigkeit, auch die Vergütung (Compensation & Benefits) im eigenen Unternehmen zu untersuchen und Verbesserungspotenziale, wie Flexibilisierung, Kostensteuerung, Nachhaltigkeit etc., zu identifizieren.
Schlechte Chancen aufgrund der Herkunft und Corona-Schutzmaßnahmen im Niedriglohnsektor: Die in Zusammenarbeit mit YouGov entstandene, repräsentative Studie der Personalberatung SThree zeigt deutlich die Auswirkungen einer sich ausweitenden sozialen Schere auf die Arbeitswelt.
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