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Ausbau des Talentpools zur Behebung des Fachkräftemangels nach der Entlassungswelle

Advertorial

Bereits im vorigen Jahr kletterte die Arbeitslosenquote in Deutschland aufgrund der Corona-Krise und der damit einhergehenden ökonomischen Auswirkungen auf 5,7 Prozent* und soll sich nach Einschätzung der Wirtschaftsexperten erst 2022 wieder erholen. Pandemie und Lockdown haben unterschiedlichen Branchen zugesetzt und sie vor große Probleme gestellt. Viele Unternehmen mussten ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Einige sahen sich sogar gezwungen, einen signifikanten Teil ihrer Belegschaft zu entlassen.

Auch wenn die Auswirkungen der Pandemie einschneidend sind, ist das vorrangige Problem der Arbeitgeber nicht der Personalabbau, sondern die Besetzung freier Stellen bzw. der Fachkräftemangel im Allgemeinen, der in vielen Branchen bereits chronische Züge annimmt.

Der stark umkämpfte Stellenmarkt und der Fachkräftemangel treffen auf eine hohe Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, was Unternehmen in große Bedrängnis bringt. Allerdings darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass zwar einige Unternehmen in der Krise recht gut abgeschnitten haben, andere jedoch beträchtliche Umsatzeinbußen hinnehmen mussten und gleichzeitig über wenig bis gar keine Reserven verfügten, sodass diese sich jetzt äußerst schwertun, zu ihren Wettbewerbern aufzuschließen.

Gehaltserhöhung für alle?

Der Fachkräftemangel beschäftigt die Arbeitgeber jedoch nicht nur, da sie den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht werden wollen. Er wirkt sich nicht nur auf Unternehmen aus – er kann auch Einfluss auf die bestehende Belegschaft haben. Um sich Talente zu sichern, sehen sich viele Unternehmen gezwungen, die Gehälter zu erhöhen. Doch bedeutet das auch, dass sie allen Mitarbeitern eine Gehaltserhöhung zugestehen müssen? Kann es sich ein Unternehmen leisten, wirkt sich eine Gehaltserhöhung für alle positiv auf die Arbeitsmoral, die Wiedereinstellung von Mitarbeitern und das Image der Marke aus. Kommt es jedoch aufgrund finanzieller Engpässe oder aus anderen strategischen Gründen zu einem Lohngefälle innerhalb der Belegschaft, dürften weitere Probleme auftauchen. So könnten die Mitarbeiter, die sich benachteiligt fühlen, das Unternehmen verlassen, um sich einem Arbeitgeber „anzuschließen“, der ihnen ein lukrativeres Angebot macht. Eine hohe Fluktuation würde jedoch das langfristige Wachstum des Unternehmens gefährden und dem Image der Marke schaden. Denn heute haben Mitarbeiter über diverse Plattformen und Kanäle die Möglichkeit, ihren Arbeitgeber zu bewerten.

Ausbau des Talentpools

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen Unternehmen umgehend daran arbeiten, ihren Talentpool auszubauen und Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Vielerorts fehlt jedoch das nötige Know-how, um im Konkurrenzkampf um die besten Talente bestehen zu können. Die komplexen internationalen Gesetze und Anforderungen stellen bisweilen ein Hindernis für die strategische Rekrutierung auf globaler Ebene dar. Vakante Stellen mit qualifizierten Arbeitskräften zu besetzen, ist für das Wachstum und den Erfolg eines Unternehmens wichtiger denn je. Unternehmen müssen den heiklen Balanceakt zwischen Offshoring- und Reshoring-Aktivitäten meistern und, mit Hilfe geeigneter Technologien, geeignete Expansionsmöglichkeiten eruieren, um ihr Wachstum weiter voranzutreiben. Wie Mitarbeiter eingestellt werden, ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Da die sich rasch ändernde Gesetzeslage zusätzliche Komplexität bei der Einstellung von Mitarbeitern und dem internationalen Handel mit sich bringt, spielt die Personalabteilung eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, das Unternehmen bei der Einhaltung neuer Richtlinien und der Erfüllung neuer Anforderungen zu unterstützen.

Mittels eines technologiegestützten Umdenkens bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter können Unternehmen die Auswirkungen des Fachkräftemangels erheblich mindern, ihre Effizienz steigern und eine diversifizierte Belegschaft aufbauen. Das gelingt, indem sie sich für diejenigen öffnen, die von zu Hause aus arbeiten müssen bzw. wollen oder die bisher von der Belegschaft ausgeschlossen waren. Unternehmen können in jedem Fall von den Fähigkeiten internationaler Mitarbeiter profitieren und die Probleme bei der Personalbeschaffung entschärfen. Zu diesem Zweck stehen Unternehmen Technologien und Lösungen für Arbeitgeber (Employer of Record, EOR) zur Verfügung, um die Herausforderungen der internationalen Expansion zu meistern und das Umsatzwachstum zu steigern.

Angesichts des Interesses an hybriden oder dezentralen Arbeitsverhältnissen bietet sich den Unternehmen eine noch nie dagewesene Möglichkeit, Mitarbeiter aus dem Ausland zu rekrutieren oder digitale Nomaden zu beschäftigen, und gleichzeitig denjenigen, die früher aufgrund mangelnder Flexibilität ausgeschlossen waren, den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. Die EOR-Technologie eines vertrauenswürdigen Partners kann darüber hinaus die Onboarding-Phase von Mitarbeitern mit befristeten Verträgen vereinfachen und die Umsetzung von Regierungsinitiativen wesentlich effizienter gestalten.

 

Wenn Unternehmen damit aufhören, den Talentpool unter geografischen Gesichtspunkten zu betrachten und somit einzugrenzen, werden sie in der Lage sein, Vakanzen zu besetzen und ihr Wachstum zu fördern. Unternehmen, die Technologien einsetzen, um den Einstellungsprozess zu rationalisieren und gleichzeitig die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten, können Talente auf der ganzen Welt für sich gewinnen.

*Quelle: Statista. „Corona – Prognose zum Arbeitsmarkt in Deutschland 2022“

 Autor: Vincent Hennequin, Director Business Development beim internationalen Personaldienstleister Elements Global Services

Teaserfoto: © Adobe Stock/Вадим Пастух