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Arbeitszeitbox hilft Unternehmen bei flexiblen Arbeitszeitmodellen

Arbeitszeiten stehen in vielen Betrieben zur Diskussion. Das Projekt „Arbeitszeitbox“ hilft, die Bedürfnisse von Beschäftigten und Geschäftsleitung auszutarieren, um Motivation wie Produktivität zu fördern.

Die Arbeitswelt ist nach wie vor geprägt von Präsentismus und Schichtarbeit. Viele Beschäftigte klagen über Überstunden, Leistungsdruck und eine Schieflage in der Work-Life-Balance, wie der Arbeitszeitreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt. Während einige flexiblere Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten fordern, fürchten manche eine ständige Erreichbarkeit, wenn unklar wird, wann wirklich Feierabend ist.

Arbeitszeiten als Schlüssel für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur

„Flexible Arbeitszeiten sind Chance und Risiko zugleich und oft Reizthema. Deshalb hilft ein nüchterner Blick dabei, individuelle Lösungen zu finden, die den Anforderungen von Beschäftigten und Unternehmen gleichermaßen gerecht werden“, so Robert Stranzenbach vom Projekt „Arbeitszeitbox“. „Der Weg ist nicht leicht, doch er lohnt sich: Reagieren Unternehmen mit digitalen Möglichkeiten auf demografische Herausforderungen, fördern sie die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter und damit ihre eigene Produktivität.“

Die Potenzialanalyse des Projekts Arbeitszeitbox (www.arbeitszeitbox.de) bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen schnellen Einstieg in die Themen „Chancen der Arbeitszeitgestaltung kennen und nutzen“, „Anforderungen kennen“, „Arbeitszeit planen und organisieren“, „Schichtarbeit“ und „Führungsverhalten“. Betriebe können so den eigenen Bedarf identifizieren, Best Practices kennenlernen und mit Excel-Tools, Apps, Checklisten, Fragebögen und Handlungsempfehlungen direkt Maßnahmen wie Schicht-, Wocheneinsatz- und Personalbedarfsplanung oder Arbeitszeitkonten mit Ampelsystem umsetzen. Schulungen und Webinare beleuchten einzelne Aspekte.

Das Transferprojekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit gefördert und vom Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen und dem Beratungsunternehmen d-ialogo in Zusammenarbeit mit der Offensive Mittelstand und fünf Betrieben durchgeführt, die alle Instrumente auf ihre Praxistauglichkeit erproben.

Quelle: Initiative Neue Qualität der Arbeit

(Foto: © nikolarakic/Fotolia)

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