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Ältere Beschäftigte bei digitalem Wandel mitnehmen

Digitale Innovation ist keine Alters-, sondern Kulturfrage. Der heutige 8. Demografiekongress „Miteinander innovativ – Generationen im Takt“ des Demografienetzwerks der Initiative Neue Qualität der Arbeit in der IHK Frankfurt am Main diskutiert die verschiedenen Perspektiven der Demografie und macht Mut, den Wandel zu gestalten.

Beim Thema Demografie blicken laut Umfrage der Bertelsmann-Stiftung die Deutschen besorgt in die Zukunft: Fast zwei Drittel verbinden vor allem Risiken, nicht mal jeder Zehnte Chancen. Doch zeigt eine Umfrage des Demografienetzwerks (ddn) der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Initiative Neue Qualität der Arbeit unter 800 älteren Beschäftigten, dass die Mehrheit den demografischen verbunden mit dem digitalen Wandel als Chance sieht. Lebenslanges Lernen ist nicht Zwang, sondern Wunsch.

Frank Schomburg, Keynote-Speaker auf dem Demografiekongress und Umfragenleiter, ist überzeugt: „Digitale Innovation ist keine Alters-, sondern Kulturfrage. Unternehmen, die den digitalen Wandel gestalten wollen, brauchen einen Kulturwandel. Sie müssen alle mitnehmen und nicht nur auf die Jungen setzen.“ Rudolf Kast, ddn-Vorstandsvorsitzender und Themenbotschafter Wissen und Kompetenz der Initiative Neue Qualität der Arbeit, fordert: „Es muss Schluss damit sein, dass die Pro-Kopf-Ausgaben für Weiterbildung bei den über Fünfzigjährigen immer noch weit unter dem Durchschnitt liegen.“

Der Demografiekongress betont mit dem Motto „Miteinander innovativ – Generationen im Takt“ wie wichtig das Zusammenspiel der Generationen ist, um den Wandel in Arbeitswelt aktiv zu gestalten. Altersgemischte Teams können Stereotype sowie Denkbarrieren abbauen, verschiedene Sichtweisen und Bedürfnisse berücksichtigen sowie Erfahrung und Innovationskraft verbinden. Dabei unterstützen die vom Bundesarbeitsministerium geförderten Experimentierräume (www.experimentierräume.de), in denen Teams neue Arbeitsmodelle entwickeln, sowie das Demografienetzwerk mit einem Demografie-Check (www.inqa-demographie-check.de).

Auf dem Demografiekongress sprechen zudem Detlef Lamm, Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen, über Altersstereotypen, Prof. Dr. Andreas Klocke, Forschungszentrum Demografischer Wandel, über den Generationenzusammenhalt, Dr. Max Neufeind, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, über Experimentierräume sowie Annette Pascoe, Pascoe Naturmedizin, über betriebliche Praxis, moderiert von Sven Astheimer, FAZ. Verschiedene Foren diskutieren im Anschluss die Zukunft der Arbeit, Herausforderungen der Metropolregion Frankfurt, wechselseitiges Lernen und Lehren in KMU, gesunde Führung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: http://www.demografienetzwerk-frm.de/veranstaltungen/8-demografiekongress-22-03-2018/programm/.

Quelle: Initiative Neue Qualität der Arbeit (www.inqa.de)

(Foto:© Robert Kneschke/Fotolia)

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