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Nach Angaben der Vereinten Nationen sind heute fast 700 Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Bis 2050 werden es 2 Milliarden und damit knapp über 20 Prozent der Weltbevölkerung sein. Hierzulande wird dies in Bezug auf die sogenannte Alterspyramide häufig als Problem thematisiert. Diese Sichtweise ist jedoch etwas einseitig. Wir leben heutzutage länger und gesünder als jemals zuvor. Vergleicht man heute Menschen in den Fünfzigern und Sechzigern mit vorherigen Generationen, wirken sie häufig jünger und agiler als zehn Jahre Jüngere in der Generation ihrer Eltern. Sie haben auch in der Arbeitswelt daher einiges zu bieten.
Für immer mehr Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, das Home-Office zu nutzen, höchste Priorität im nächsten Job. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Jobbörse Jobware durchgeführt wurde. So wünschen sich 61 Prozent der Arbeitnehmer, in Zukunft von Zuhause aus arbeiten zu können. Doch fördert dieser Trend die Produktivität und die Zufriedenheit gleichermaßen?
Laut einer neuen Studie von ADP® nimmt die Unterstützung für die Offenlegung des Gender Pay Gap in ganz Europa zu. Über ein Viertel der Arbeitnehmer (27%) sind der Meinung, dass eine klare Transparenz über den Gender Pay Gap in ihrem Unternehmen eingeführt werden sollte. Dies entspricht einer Steigerung von fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. In Großbritannien und Frankreich wurde eine Offenlegung über geschlechtsspezifische Verdienstunterschiede bereits eingeführt. In anderen europäischen Ländern hat sich dieses Vorgehen politisch jedoch noch nicht durchgesetzt.
Über die Hälfte (56 %) der deutschen Angestellten erledigen elementare HR-Verwaltungsaufgaben auf eigenen anstatt auf Arbeitsgeräten. Das ergab eine Umfrage von SD Worx, Das Unternehmen untersuchte Anfang dieses Jahres das Ausmaß der Digitalisierung am Arbeitsplatz. Auch zeigte sich, dass die durchschnittliche Anzahl der grundlegenden Aufgaben der Personalverwaltung, die online erledigt werden können, 31 Prozent beträgt.
Nur 38 Prozent der deutschen Unternehmen analysieren ihr Gehaltsgefüge, um Ursachen für die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern, dem sogenannten Gender Pay Gap, zu identifizieren. Betriebliche Verfahren, die die Gleichstellung generell überprüfen, sind in den meisten Unternehmen noch keine Routine: Knapp ein Drittel führt überhaupt keine Überprüfung durch, rund die Hälfte erstellt manuelle Reports nur auf Anfrage. Das sind die zentralen Ergebnisse der „Fair Pay Studie“ von Willis Towers Watson.
Human Resources ist die Branche, in der es auf Menschen und Persönlichkeit ankommt. Das sagt schon der Name. Doch wie passt das mit der zunehmenden Digitalisierung zusammen? Und welcher Punkt ist wichtiger: Menschlichkeit oder Digitalisierung? Die 17. „Recruiting Trends“ Studie des Centre of Human Resources Information Systems der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster belegt: Digitalisierung und Menschlichkeit gehen Hand in Hand und bringen die Branche weiter.
Laut einer neuen Studie ist eine der schwerwiegendsten Sorgen deutscher Arbeitnehmer eine Datenschutzverletzung oder einen Cyber-Angriff in ihrem Unternehmen zu verursachen. Jeder Fünfte (21 Prozent) gab an, dass er besorgt sei, etwas bei der Arbeit zu tun, das zu einer Verletzung der Datensicherheit führt, wie zum Beispiel auf einen zweifelhaften Link zu klicken, der sein Betriebssystem infiziert.
Mit Deutschkenntnissen haben Bewerber in Europa gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt - das belegt eine Studie des Sprachreiseanbieters LAL. Der Spezialist hat über zwölf Millionen Stellenanzeigen in 17 Ländern analysiert.
Wie glücklich sind Arbeitnehmer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA und welche Rolle spielt dabei die Vergütung ihrer Arbeitsleistung? Dies untersucht der Arbeitsmanagement-Experte Wrike im „Happiness Index 2019“.
Die An- und Abreise zum Geschäftsreiseziel ist Arbeitszeit und muss als solche vergütet werden. So hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem Urteil vom 17. Oktober 2018 entschieden. Dem Urteil ging ein Rechtsstreit voraus, im Zuge dessen ein Arbeitnehmer die vollumfängliche Vergütung seiner Hin- und Rückreise zu einer Auslandstätigkeit forderte. Doch profitieren Arbeitnehmer von der neuen Gesetzgebung?
Kienbaum vergleicht in einer aktuellen Studie die Vergütung von männlichen und weiblichen Mitarbeitern, die sich in möglichst vielen Faktoren wie z.B. Hierarchiestufe, Funktion im Unternehmen oder Seniorität ähnlich sind.
Diversität gehört zu den Fragen, die besonders intensiv die gesellschaftliche und politische Agenda prägen. Doch aus unternehmensstrategischer Perspektive wird das Thema bislang kaum beleuchtet. Darüber, welchen Beitrag Diversität zu Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit leistet, welche Voraussetzungen erfolgreiche weibliche Führungskarrieren benötigen und warum erst die Verschiedenartigkeit der Stimmen einen guten Chor ausmacht, spricht Theresia von Grafenstein mit den Organisations- und Veränderungsexpertinnen Dorothea Derakhchan und Christine Solf.
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