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10 Tipps für den Homeoffice-Alltag

Homeoffice ist für viele Menschen in Deutschland inzwischen nahezu zum Arbeitsalltag geworden. Je mehr Menschen zuhause bleiben, umso weniger begegnen sich in der Arbeit, beziehungsweise auf dem Weg dorthin. Die Bundesregierung hofft, das Infektionsrisiko so zu senken und vor allem Risikogruppen besser schützen zu können. Aber: Nicht jeder Arbeitnehmer hat das Gefühl, dem Spagat zwischen Homeschooling und dem eigenen Arbeitspensum gewachsen zu sein. Zehn Tipps, wie die körperliche und psychische Gesundheit auch bei der Heimarbeit stabil bleibt.

1.      Die Arbeitsroutine beibehalten und jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufstehen.

Das Beibehalten von regulärer Arbeitsroutine und Disziplin kann dabei helfen, Privates und Arbeit klarer zu trennen und den Alltag zuhause besser zu strukturieren.

2.     Einen festen Arbeitsplatz einrichten, getrennt von Räumen, in denen Sie entspannen.

Das Arbeiten auf der Couch klingt zunächst verlockend. Doch Orte wie dieser sind für die Entspannung und Freizeit gedacht. Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz getrennt und geordnet ein, um zu signalisieren: Hier wird gearbeitet. Außerdem kann eine falsche Sitzposition zu Folgeschäden wie Rückenschmerzen führen.

3.     Pausen abwechslungsreich gestalten, z. B. mit Sportübungen.

Der Weg zum Arbeitsplatz, zur Kaffeemaschine oder der kurze Spaziergang in der Mittagspause fallen zuhause weg. Schon wenige Sportübungen, zum Beispiel während der Pause, können die fehlende Bewegung ersetzen und stärken nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit. Regelmäßiges Stoßlüften bringt außerdem frische Luft in die Räumlichkeiten und schützt vor Müdigkeit.

4.     Regelmäßig die Kolleginnen und Kollegen anrufen, um ein Gefühl von Isolation zu vermeiden.

Für viele Menschen ist das Fehlen der Kolleginnen und Kollegen eine der größten Hürden während des Homeoffices. Machen Sie sich bewusst, dass es im Moment den meisten so geht und trauen Sie sich, andere regelmäßig zu kontaktieren. So vermeiden Sie nicht nur ein Gefühl der Isolation bei sich selbst, sondern auch bei anderen und beugen psychischer Überlastung vor.

5.     Den Arbeitsplatz ergonomisch gestalten, um Rückenbeschwerden vorzubeugen.

Nicht jeder hat zuhause die richtige Ausstattung. Es lohnt sich aber, den Arbeitsbereich – im besten Falle genauso wie im Büro – ergonomisch zu gestalten und zum Beispiel in den passenden Bürostuhl zu investieren. Kontaktieren Sie hierfür auch Ihren Arbeitgeber, der ggf. die Kosten übernimmt.

6.     Sich digital mit den Kolleginnen und Kollegen zur Pause treffen.

Bei den meisten ist die Pause mit den Kolleginnen und Kollegen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Nutzen Sie digitale Möglichkeiten wie etwa Videoanrufe, um die Mittagspause gemeinsam mit anderen zu verbringen. Das kann anfangs ungewohnt sein und ersetzt natürlich nicht den persönlichen Austausch. Trotzdem fühlen Sie sich weniger allein und verlieren nicht den Anschluss zu den Kolleginnen und Kollegen.

7.     Arbeitskleidung tragen statt Jogginghose.

Die Verlockung während des Homeoffice ist groß: Eine bequeme Jogginghose ist gemütlich und in der Videokonferenz fällt diese niemandem auf. Doch das Beibehalten der gewohnten Arbeitskleidung kann genauso hilfreich für das Aufrechterhalten der Arbeitsatmosphäre sein, wie etwa das Einrichten eines abgetrennten Arbeitsplatzes oder das Einhalten der gewohnten Arbeitszeit. 

8.     Störfaktoren wie z. B. den Fernseher aus dem Arbeitszimmer verbannen.

Sofern Sie zuvor nicht in einem Großraumbüro tätig waren, sind Sie womöglich an eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre gewöhnt. Behalten Sie dies bei und entfernen Sie nach Möglichkeit alle Ablenkungen wie störende Geräte oder auffällige Dekoration aus Ihrem Arbeitsbereich.

9.     Arbeitszeiten und Arbeitstage klar mit den Kolleginnen und Kollegen kommunizieren. 

Machen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass Sie in der Regel nur während eines festgelegten Zeitfensters tätig sind. Durch die fehlende räumliche Trennung von Büro und zuhause laufen Sie ansonsten Gefahr, ständig erreichbar zu sein und mehr zu arbeiten als normal.

10.  Einen Zeitplan mit Zielen und Meilensteinen aufstellen.

Beschreiben Sie Ihre Ziele genau und stellen Sie einen Zeitplan auf. Das hilft, die Arbeit einzuteilen und sich weder zu über- noch zu unterfordern. Zudem hilft es, Struktur in Ihre Arbeit und somit in Ihren Alltag zuhause zu bringen.

Quelle: bundesregierung.de

Beitragsbild: stock.adobe.com/fizkes

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