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Blended Learning in Ihrem Unternehmen? So gestalten Sie einen Prozess dafür!

Blended Learning ist die Mischung aus Online und Offline: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern eine Lernmethode, die immer passend auf den Inhalt zugeschnitten ist. So sorgen klassische Seminare und Live-Coachings für die emotionale Bindung zwischen Trainer und Teilnehmer. In der Online-Begleitung sind die Teilnehmer dafür wesentlich selbstbestimmter und können nicht nur das Tempo bestimmen, sondern  auch den Ort des Lernens: Ob zuhause oder unterwegs am Mobilgerät.

Bis Sie die Erfolge von Blended Learning feiern können, sind einige Schritte notwendig. Als Personalentwickler stehen Sie im ständigen Kontakt mit Entscheidern, Kollegen, Trainern und Datenschützern. Die folgenden sieben Schritte sind beispielhaft für einen Prozess, Blended Learning in Ihrem Unternehmen zu etablieren:

 

  1. Trainingsziel festlegen

 

 Phase 1: Entscheiden

  1. Methode und Modell (mit Trainer) planen
  2. Entscheider überzeugen
    1. parallel: Technologiepartner wählen
    2. parallel: Inhalte entwickeln (Trainer)

Ziel: Entscheider haben zugestimmt und Technologiepartner ist gewählt –

 

Phase 2: Informieren

  1. Mitarbeiter informieren und sensibilisieren
  2. Plattform mit Inhalten füllen und Teilnehmer vorbereiten

Ziel: Teilnehmer kennen ihre Verantwortung und die Inhalte sind fertig –

 

Phase 3: Durchführen

  1. Blended Learning durchführen
  2. Feedback einholen und Lessons Learnen

 

Die Schritte im Einzeln:

 

1. Trainingsziel festlegen

 An erster Stelle sollte immer das Ziel der Maßnahme stehen. Vermeiden Sie, mit der Methode zu beginnen und die Ziele darauf anzupassen! E-Learning ist zwar ein Trend im Bereich Learning & Development – aber keine Universal-Lösung. Überlegen Sie stattdessen: Was möchten wir konkret im Unternehmen verbessern?

 

2. Methode und Modell mit dem Trainer planen

Sobald das Ziel feststeht, können Sie sich über verschiedene Modelle von Blended Learning informieren und die Methoden mit Ihrem Trainer besprechen.  Je nach Ziel kann es sinnvoll sein, den Schwerpunkt online oder offline zu legen.

Grundsätzlich ist eine Online-Phase zu Beginn sinnvoll, um die Teilnehmer auf die Präsenz-Veranstaltung (z. B. ein Seminar) vorzubereiten. Im Seminar selbst sollten dann alle Teilnehmer auf einem Level sein – dadurch können Inhalte tiefer gehen und Methoden gewählt werden, für die eine persönliche Anwesenheit sinnvoll ist. Enden Sie wieder mit einer Online-Phase, damit die Teilnehmer das Gelernte praxisnah und über einen längeren Zeitraum hinweg anwenden

 

3. Entscheider überzeugen

Je größer Ihr Unternehmen, desto komplexer ist die Kommunikation und desto länger die Wege bis zur Entscheidung. Sind Sie aber vom Mehrwert von Blended Learning überzeugt, wird Ihnen das auch mit den Entscheidern gelingen. Mit dem Mix aus Online und Offline bieten Sie nicht nur messbare Ergebnisse, sondern auch einen höheren Transfer in den Arbeitsalltag.

Tipp: In dieser Übersicht sind sieben Top-Argumente für Blended Learning aufgeführt. Damit überzeugen Sie nicht nur Ihre Kollegen, sondern auch die Trainer und Entscheider. 

 

4. Mitarbeiter informieren und sensibilisieren

Die Entscheidung ist getroffen und ein Technologie-Anbieter an Bord? Dann können Sie jetzt damit beginnen, die Mitarbeiter im Unternehmen für die neuen Maßnahmen zu sensibilisieren. Lassen Sie beispielsweise im Intranet die Idee von Blended Learning und die Vorteile für Teilnehmer darstellen.

 

5. Plattform mit Inhalten füllen und Teilnehmer vorbereiten

Neben der Sensibilisierung der Mitarbeiter können Sie nun die inhaltliche Phase starten: Ihr Trainer wird sich mit der Plattform auseinandersetzen und diese mit Inhalten füllen. Sprechen Sie sich außerdem mit Ihrem Trainer ab, wie die Teilnehmer auf das neue Lernkonzept vorbereitet werden sollen.

Wichtig: Im Blended Learning haben Teilnehmer eine Rolle, die ihnen sehr wahrscheinlich noch unbekannt ist. Machen Sie deutlich, dass eine Teilnahme an der Online-Begleitung nicht nur wichtig, sondern elementar für das Gelingen der Trainingsmaßnahme ist!

 

6. Blended Learning durchführen

Die Plattform ist mit Inhalten gefüllt und alle Beteiligten kennen Ihre Rolle im Blended Learning? Dann beginnt jetzt die Durchführung! Anders als bei herkömmlichen Seminaren können Sie sich im Blended Learning regelmäßig über den aktuellen Stand informieren. Auch der Trainer kann fortlaufend Änderungen in der Online-Begleitung vornehmen und beispielsweise aktuelle Herausforderungen im Unternehmen nachträglich als Inhalt einweben. 

 

7. Feedback und Lessons learned

Als letzter Schritt im Prozess ist eine Retrospektive sinnvoll: Fragen Sie dabei nicht nur nach dem Feedback der Teilnehmer, sondern auch das des Trainers und anderer Beteiligter. Wie bei anderen neuen Maßnahmen gilt auch im Blended Learning: Manches braucht Zeit und muss einfach ausprobiert werden, bevor es rundum auf die Rahmenbedingungen und Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen abgestimmt ist.

 

Mit den genannten 7 Schritten gelingt Ihnen und Ihrem Unternehmen ein guter Einstieg in das Erfolgskonzept Blended Learning!

Autorin: Corinna Günther

 

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