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Wir brauchen mehr gute Arbeitgeber!

Protagonisten der Bauwirtschaft warnen vor den Folgen einer überalternden Gesellschaft und dem einhergehenden Mangel an Fach- und Führungskräften in Wachstumsmärkten. Das befeuert den Wettbewerb um die Mitarbeiter enorm, was sich besonders deutlich in industriellen Ballungszentren zeigt.

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Foto: © stock.adobe.com/fizkes

Advertorial

Wie dem Fachkräftemangel begegnet werden kann.

Loyale und leistungsfähige Mitarbeiter mit den nötigen Qualifikationen zu finden und im Unternehmen zu binden, ist mittlerweile für nahezu alle Bauunternehmen eine anspruchsvolle Aufgabe geworden. Dabei ist zufriedenes Personal der Schlüssel für den Unternehmenserfolg – im unterirdischen Infrastrukturbau und darüber hinaus.

Protagonisten der Bauwirtschaft warnen vor den Folgen einer überalternden Gesellschaft und dem einhergehenden Mangel an Fach- und Führungskräften in Wachstumsmärkten. Das befeuert den Wettbewerb um die Mitarbeiter enorm, was sich besonders deutlich in industriellen Ballungszentren zeigt. Entsprechend gefragt sind Personalvermittler in der derzeitigen Marktsituation. Fest steht: Gute und authentische Mitarbeiter arbeiten gern für gute und authentische Unternehmen.

Wir, von der Firma Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung, haben unseren Mitarbeiterstamm in den letzten Jahren einzig und allein durch organisches Wachstum verdoppelt. Heute sind wir mit deutlich über 300 Kolleginnen und Kollegen und einem Jahresumsatz von 70 Millionen Euro eines der großen Unternehmen des grabenlosen Infrastrukturerhalts und bieten Kunden in ganz Deutschland Service auf Augenhöhe. Wie haben wir das gemacht – und wie viel davon ist der Swietelsky-Faber-DNA zuzuschreiben?

Was macht Unternehmen attraktiv für Nachwuchskräfte?

Im Wettbewerb um die jungen Menschen muss ein Arbeitgeber überzeugend und deutlich wahrnehmbar darlegen, dass er attraktive Arbeitsplätze anbieten kann. Bei uns geschieht dies durch eine familiäre Firmenkultur und eine zukunftssichere Perspektive.

Ein Umfeld zum Lernen und eine gute Bezahlung sind das Mindeste – um Auszubildende aber nachhaltig und mit einem Gefühl der Sicherheit zu beschäftigen, ist es wichtig, stets ein offenes Ohr und Verständnis für ihre Anliegen zu haben. Die Arbeit ist eine gemeinsame Lernerfahrung und entsprechend offen ist die Fehlerkultur: Im Vordergrund steht nicht die Schuld, sondern die Verantwortung.

Neben den Auszubildenden sollen auch erfahrene Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Qualität, Loyalität und Einsatzbereitschaft gepflegt werden. Viele Unternehmen unterschätzen, wie bedeutend diese Aspekte im Senior-Level für die Entwicklung, Motivation und den Schutz der Nachwuchskräfte sind. Ältere Mitarbeiter bilden einen Anker für ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen.

Das Coaching dieser Nachwuchskräfte sichert unsere Zukunft. Daher legt Swietelsky-Faber besonderen Wert auf eine anspruchsvolle Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Bis zu 14 Azubis, gleich halber auf gewerblicher und kaufmännischer Ebene verteilt, durchlaufen jährlich mit erfahrenen Coaches an ihrer Seite ihre Ausbildung im Unternehmen.

Attraktivität kommunizieren

Es ist vielen jungen Menschen gar nicht klar, wie attraktiv die Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice eigentlich ist. Die Vielfältigkeit der Arbeit, die Aufstiegschancen, der Umgang und die Bedienung von modernster und anspruchsvoller Technik, all dies sind Faktoren, die der Jugend oftmals nicht bewusst sind.

Um dies auch für junge Menschen sichtbar zu machen, beteiligen wir uns nicht nur an den zahlreichen regionalen Ausbildungsmessen. Statt nur zu warten, dass der Nachwuchs zu uns kommt, kommen wir zu ihm – so sind wir zum Beispiel in den sozialen Medien präsent.

Auch die einwandfreie technische Ausstattung der Baugeräte ist eine Grundbedingung der Mitarbeitermotivation. Hinzu kommen konstant überarbeitete Digitalisierungsprozesse und eine interne Mitarbeiterkommunikation auf Augenhöhe. Swietelsky- Faber investiert beispielsweise jedes Jahr bis zu zehn Prozent des Umsatzes in die Modernisierung der technischen Ausstattung und in neues Equipment. Dies ist nicht nur eine Investition in die Gerätetechnik, sondern auch in die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die positive Außenwirkung eines Unternehmens.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag aus der HR-Performance 3/2022.

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