Startseite » Fachbeiträge » Spo(r)t on

Spo(r)t on

Im Tennistraining gehen wir als Tennistrainer*innen nach den Prinzipien von einfach zu komplex, von bekannt zu unbekannt und so weiter vor. Wir vermitteln sukzessive technische und taktische Komponenten. Zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit wird stetig weiter trainiert. In Unternehmen erfolgt der Start manchmal organisiert und mit individuellen Einarbeitungsplänen, manchmal spontan mit dem Sprung ins kalte Wasser.

2 Min. Lesezeit
Foto: ©AdobeStock/Halfpoint

Im Sport bewährt – auf den Unternehmensalltag übertragen

Können Sie Ihre Konzentration bei Ihrem Lieblingshobby länger aufrechterhalten als in Ihrem Job? Sind Sie in dem für Sie passenden Unternehmen? Haben Sie im Büro schon mal die Mittagspause durchgearbeitet?

Diesen und ähnlichen Fragestellungen bin ich in meinem Buch „Spo(r)t on – Best practices aus dem Sport für den Unternehmensalltag“ nachgegangen. Bereits zu Beginn meiner Bürotätigkeit begann ich, Vergleiche zwischen meinem Alltag als Tennistrainerin sowie meinem Alltag im Büro anzustellen und daraus meine Schlüsse für meine Arbeit im Unternehmen zu ziehen. Einige dieser Beispiele teile ich gern im Folgenden mit Ihnen.

Der richtige Sport – der richtige Job

Den richtigen Sport finde ich durch Ausprobieren. Familie, Freunde, Bekannte, vielleicht auch Medien wecken mein Interesse. Wir legen uns nicht durch Erzählungen fest. Schnupperstunden oder Probemitgliedschaften sind im Sport völlig normal.

Bei der Berufswahl recherchieren wir im Internet, verlassen uns auf Erzählungen durch Freunde, Familie und Bekannte. Meist ohne selbst ausprobiert zu haben ob uns der spätere Job auch liegen könnte, starten wir unsere Ausbildung oder unser Studium.

Tipps

Wir als Unternehmen können Einsteiger*innen in die Berufspraxis dahingehend unterstützen, dass wir Praktika und Schnuppertage in den Bereichen anbieten. Bewerbungsverfahren sollten so konzipiert sein, dass sie einen realistischen Einblick in die spätere Tätigkeit geben. Sofern es sich um Ausbildungs- oder Studienplätze handelt, beinhaltet dies – neben den Informationen zu Studium und Ausbildung – auch, wie es danach im Unternehmen weitergeht. Dies ist sowohl beim Einstieg in das Berufsleben hilfreich als auch dann, wenn man zwischendurch seine Ausrichtung ändern oder das Berufsfeld gegebenenfalls auch komplett wechseln möchte.

Bei BANSBACH bieten wir Praktika unterschiedlicher Länge an, von mehrmonatigen Pflicht- und freiwilligen Praktika, einwöchigen BOGY- und BORS-Praktika* bis zu eintägigen Schnupperpraktika. Zur Berufsorientierung nutzen einige bei uns die Möglichkeit, nach der Schule für einige Zeit die Berufsbilder Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung kennenzulernen und im Rahmen des Praktikums bereits selbst aktiv mitzuwirken.

Einstieg in den Sport – Einstieg in die Berufswelt

Im Tennistraining gehen wir als Tennistrainer*innen nach den Prinzipien von einfach zu komplex, von bekannt zu unbekannt und so weiter vor. Wir vermitteln sukzessive technische und taktische Komponenten. Zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit wird stetig weiter trainiert.

In Unternehmen erfolgt der Start manchmal organisiert und mit individuellen Einarbeitungsplänen, manchmal spontan mit dem Sprung ins kalte Wasser. Mal wird das gesamte Aufgabengebiet auf einmal übergeben, mal erfolgt eine stückweise Übertragung des Aufgabengebietes. Und je nach Neigung möchte der/die neue Mitarbeiter/in den neuen Tätigkeitsbereich vielleicht bereits zu Beginn komplett übernehmen, oder ihn sich lieber stückweise erobern.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag aus den HR-RoundTable NEWS 1/2023.

Andere interessante Fachbeiträge

Ungleich

Entgeltgleichheit – Auf Arbeitgeber kommen klare To Dos zu!

Während die geltende Rechtslage – sowohl europarechtlich als auch nach nationalem Recht – darauf ausgelegt ist, dass Arbeitnehmer zunächst Auskünfte einholen müssen, um auf ein eventuell bestehendes Lohngefälle belegen zu können, statuiert die neue Richtlinie nun umfangreiche Informations-, Berichts- Erörterungs- und Bereitstellungspflichten für Arbeitgeber.

Globale Arbeitswelt

Erfolgreiche Unternehmen in der globalen Arbeitswelt

Die Mehrheit der Beschäftigten möchte ihre Arbeitszeit verkürzen (Downshifting). Etwa die Hälfte der Beschäftigten will weniger als fünf Tage in der Woche arbeiten. Unter Slow Work wird ein weiterer Trend verstanden: Langsam Arbeiten als Reaktion auf die Arbeitsverdichtung mit immenser geistiger Belastung.

Arbeitszeitbetrug

Jiggler & Co – Arbeitszeitbetrug im Homeoffice

Was können Arbeitgeber tun, um sich vor Arbeitszeitbetrug im Homeoffice zu schützen? Als präventive Maßnahme ist zunächst an einen intensivierten Dialog zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu denken. Möglichkeiten hierzu sind „klassische“ Elemente wie Entwicklungsgespräche und Zielvereinbarungen.