Startseite » Fachbeiträge » Individuelle GPT-Lösungen für HR

Individuelle GPT-Lösungen für HR

Ein virtueller Assistent kann einen erheblichen Mehrwert im Rekrutierungs- und Talentakquiseprozess bieten, um qualifizierte Talente zu gewinnen. Ein klassisches Beispiel für den Einsatz einer virtuellen Assistenz ist eine Rolle als Support-Bot für potenzielle Bewerber und gleichzeitig als KI-gestütztes Wissensmanagementsystem, das relevante Informationen sammelt und bereitstellt.

1 Min. Lesezeit
Chat AI
Foto: ©AdobeStock/Sutthiphong

Mit der Integration von KI in die HR-Prozesse kann die Personalabteilung den ständig wachsenden Anforderungen nach Effizienz und Effektivität im HR-Bereich gerecht werden.

In einer zunehmend digitalisierten Welt sind fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) im HR-Bereich keine bloßen Buzzwords mehr. Besonders im Wissensmanagement, das essenziell für das Sammeln, Organisieren und Nutzen von Wissen innerhalb von Organisationen und somit auch Human Resources ist, eröffnen sich durch KI neue Dimensionen der Effizienz.

Spätestens mit dem Durchbruch von ChatGPT ist KI für alle zugänglich geworden, sodass sie im HR-Bereich eine entscheidende Rolle beim Wissensaufbau und -transfer spielen kann. Im beruflichen Kontext GPT-Technologien zu nutzen, stand bisher aber immer eine gewisse Skepsis gegenüber. Insbesondere von der Eingabe von unternehmenssensiblen Daten und Informationen wird aufgrund von Datenschutzregulierungen abgeraten. Moderne Techniken ermöglichen es nun, individuelle Lösungen zu entwickeln, die auf den gleichen fortschrittlichen Algorithmen wie ChatGPT basieren, und somit eine maßgeschneiderte, sichere Lösung für das Wissensmanagement mit firmeneigenen Informationen und Dokumenten zu schaffen.

Diese Entwicklung gestattet es, ein unternehmensinternes System ähnlich ChatGPT zu betreiben, das speziell auf die individuellen Bedürfnisse und Datenschutzanforderungen eines Unternehmens zugeschnitten ist. Im Folgenden wollen wir uns genauer ansehen, welche Möglichkeiten eine solche Lösung im Recruiting und Talentakquise sowie in der unternehmensinternen Kommunikation im HR-Umfeld bieten kann. Zu Veranschaulichungszwecken nennen wir den virtuellen Assistenten „PersonaAI“.

Effizientes Recruiting und Talentakquise mit KI

Ein virtueller Assistent kann einen erheblichen Mehrwert im Rekrutierungs- und Talentakquiseprozess bieten, um qualifizierte Talente zu gewinnen. Ein klassisches Beispiel für den Einsatz einer virtuellen Assistenz ist eine Rolle als Support-Bot für potenzielle Bewerber und gleichzeitig als KI-gestütztes Wissensmanagementsystem, das relevante Informationen sammelt und bereitstellt.

So könnte der virtuelle Assistent automatisiert Antworten auf häufig gestellte Fragen, beispielsweise zur Unternehmenskultur, zum Bewerbungsprozess oder spezifischen Jobanforderungen, geben. Zusätzlich könnte in diesem Zusammenhang der virtuelle Assistent auch auf weiterführende Links hinweisen, näher erklärende Dokumente mit weiteren Informationen bereitstellen oder durch eine Integration mit dem Bewerbermanagementsystem auch Informationen zum aktuellen Status einer Bewerbung liefern.

Des Weiteren kann PersonaAI mit den Bewerbenden in Kontakt treten und basierend auf eingegebenen Fähigkeiten und Interessen passende offene Stellen anzeigen und gleichzeitig die internen Wissensbestände über vorhandene Fähigkeiten und Kompetenzen in der Talentdatenbank des Unternehmens aktualisieren.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag aus der HR Performance 1/2024.

Andere interessante Fachbeiträge

Älterer Mitarbeiter der Baubranche

Älter, produktiver, effizienter: Mit KI in die Zukunft der Arbeit

Es besteht eine große Chance, erfahrenen Arbeitnehmenden die Wahl zu lassen, ob sie in den Ruhestand gehen oder länger im Erwerbsleben bleiben wollen. Mithilfe von Kompetenzentwicklung, insbesondere in Bezug auf KI-Tools, könnten diese am zukünftigen Arbeitsplatz auch in fortgeschrittenem Alter nochmal aufblühen.

Verschiedene Generationen

Ein attraktiver Arbeitgeber für alle Generationen

Den Mitarbeitenden ein gutes bis sehr gutes Gehalt zu bieten, reicht in diesem Umfeld nicht mehr aus, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Dies erachten inzwischen zumindest die höher qualifizierten Arbeitnehmer meist als selbstverständlich. Ähnliches gilt für die Möglichkeit, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Womit Unternehmen aber oft noch punkten können, ist ihre Kultur.

Gen Z

Die Generation Z in der Arbeitswelt

Eine große Rolle spielen für die junge Altersgruppe auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Verstärkt setzt sich die Gen Z für Vielfalt und Inklusion bei der Arbeit ein. Hinzu kommt das Anliegen, die Umwelt besser zu schützen. Young Professionals zeigen also Engagement und verfolgen das Ziel, der eigenen Tätigkeit einen Sinn zu geben und positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.