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Der persönliche Kontakt ist noch immer entscheidend

Eine neue Studie der Hochschule Niederrhein hat Chatbots aus Bewerbersicht unter die Lupe genommen. Welche Chancen und Risiken bieten sie?

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Foto: ©AdobeStock/artur

Recruiting-Chatbots aus Bewerbersicht – eine neue Studie der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach zur Einführung von Recruiting-Chatbots

Chatbots erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Bekannt sind sie vor allem aus dem Service-Bereich oder als Berater im Kaufprozess und bei der Produktauswahl. Einige große Unternehmen nutzen Chatbots auch für den Bereich Human Resources, vor allem im Recruiting, beim Onboarding sowie intern bei der Auswahl von Weiterbildungsangeboten oder als komfortablere Variante des Employee Self Service, z.B. bei dem Formulieren von Urlaubsanträgen.

Die Bezeichnung „Chatbot“ setzt sich aus dem englischen „Chat“ (Plaudern) und der Abkürzung für „Robot“, also „Bot“ zusammen. Dem Namen nach ermöglichen diese Systeme einen automatisierten Dialog in Kombination mit der Fähigkeit, bestimmte Aufgaben selbstständig zu lösen. Chatbots sind zumeist textbasierte Dialogsysteme, die Anfragen in Textform, ebenfalls schriftlich, in ganzen Sätzen beantworten und somit einen Dialog zwischen Mensch und Maschine ermöglichen.

Natural Language Processing

Chatbots können auch gesprochene Sprache erkennen und umwandeln sowie Antworten in Form von Sprachausgabe formulieren. Ein auf Recruiting spezialisierter Chatbot ist in der Lage, allgemeine Fragen eines Bewerbers zum Unternehmen und zu offenen Stellen zu beantworten. Im Dialog lassen sich sogar die Bewerberdaten komplett erfassen. Bei der ersten Kontaktaufnahme werden Chatbots außerdem für Small Talk genutzt, sie können auch verschiedene Charaktere verkörpern, z.B. kumpelhaft-locker oder ironisch-selbstkritisch.

Entscheidend ist, dass natürliche Sprache in Wort oder Schrift erkannt, interpretiert und ausgegeben wird. Dieser Vorgang wird als Natural Language Processing bezeichnet. Hierbei muss die natürliche Sprache durch den Chatbot interpretiert und die dahinterstehende Absicht abgeleitet werden. Hat das Computersystem die Absicht erkannt, setzt es diese in eine Aktion um und führt sie selbstständig aus.

Lesen Sie den kompletten Beitrag aus der HR Performance 1/2022.

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