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Der Fokus muss vermehrt auf interne Talente gelegt werden

Nicht nur Krisenbranchen sind komplett leer gefegt, von der "Arbeiterlosigkeit" sind immer mehr Bereiche betroffen: Von der Gastronomie über Friseurläden hin zu Flughäfen.

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Foto: ©AdobeStock/Vitalii Vodolazskyi

Recruiting und Weiterbildung können in Zeiten von Fachkräftemangel und Arbeiterlosigkeit nicht weiter getrennt betrachtet werden. Stattdessen müssen Personalverantwortliche eine ganzheitliche Sichtweise auf Personalgewinnung einnehmen. Dabei wird der Fokus zunehmend auf interne Talente verlagert – und damit letztlich auf die Veränderungs- und Lernfähigkeit der Organisation insgesamt.

Statt Arbeitslosigkeit herrscht jetzt „Arbeiterlosigkeit“

Der Begriff des Fachkräftemangels scheint aktuell deutlich überstrapaziert. Allerdings gerät Deutschland zunehmend in eine Situation, in der systematisch quer durch alle Branchen die arbeitswilligen Fachkräfte Mangelware sind. Gesprochen wird längst von der Arbeiterlosigkeit – in Anlehnung und Umkehrung des Begriffs „Arbeitslosigkeit“. Und diese Arbeiterlosigkeit wird immer stärker zu einem real spürbaren Problem – trotz steigender Recruiting-Bemühungen.

Nicht nur Krisenbranchen sind komplett leergefegt

Die Auswirkungen dieser Arbeiterlosigkeit lassen sich mittlerweile an immer mehr Stellen nachempfinden: dauerhaft geschlossene Geschäfte an Urlaubsorten, von der Gastronomie bis hin zu Friseurläden. Der Grund: Es können keine Menschen mehr für diese Arbeiten gefunden werden! Und dabei geht es noch nicht einmal um hoch ausgebildete Fachkräfte.

Weitere Beispiele erlebten viele Reisende während der Ferienzeiten an deutschen Flughäfen. Anstatt, dass die Fluggesellschaften nach der Corona-Pandemie wieder einen einigermaßen geregelten Betrieb ins Werk setzen, herrschte dort das blanke Chaos. Denn aufgrund der Krise wurden in den letzten beiden Jahren deutlich Stellen gestrichen, vor allem bei Pilotinnen und Piloten, Flugbegleitungen sowie beim Boden- und Sicherheitspersonal.

Aufgrund zusätzlich katastrophaler personeller Fehlplanungen sowie zu kurz gedachter Sichtweisen auf Personalgewinnung starteten dort die Recruiting-Kampagnen auch noch viel spät. Deutlich unterschätzt wurde dabei auch die deutlich gestiegene Time-to-Hire, also die Zeitspanne, die für die Besetzung einer Stelle aktuell notwendig ist.

Lesen Sie den kompletten Beitrag aus der HR Performance 3/2022.

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