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Potenziale der mobilen und virtuellen Welt ausbauen

Im Gegensatz zum Fußball ist Deutschland zumindest beim Thema Zeitwirtschaft seit Jahrzehnten Weltmeister. Und die große Zahl der Anbieter für Hard- und Softwarelösungen haben mit ihren Projekten und Konzepten jährlich viele Seiten in der Zeitschrift gefüllt. In keinem Land der Welt gibt es so viele Arbeitszeitmodelle wie in Deutschland.

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Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das Jahr 2013 denken? Seltsam, wie drei scheinbar endlose Jahre Corona von 2020 bis 2022 unser Vergangenheitsempfinden dominieren. Zumindest ging es mir so beim Schreiben dieses Artikels rückblickend auf die letzten zehn Jahre der HR Performance.

2013 gab es die Bürgerproteste in Kiev auf dem Maidan. Sie stehen im direkten Verhältnis zum anhaltenden Krieg in der Ukraine, der uns eine Zeitenwende brachte, deren politische und wirtschaftliche Folgen wir heute noch nicht endgültig absehen können.

Im gleichen Jahr trat Papst Benedikt XVI. zurück. Und mit dem neu gewählten Papst Franziskus gab es nun plötzlich zwei kirchliche Oberhäupter. Keine leichte Zeit für den amtierenden Nachfolger Petri, der mit seinem Vorgänger kein „Dreamteam“ bilden konnte. Angela Merkel wurde im gleichen Jahr wieder zur Bundeskanzlerin gewählt. In Deutschland sorgte das für Stabilität. Und die Wirtschaft blieb auf dem Wachstumspfad.

Seit zehn Jahren schreibt einer unserer fleißigsten Autoren, Stefan Häseli, regelmäßig in der Zeitschrift seine Kolumne unter dem Stichwort „Hannes managt“. Wer sie regelmäßig liest, kann sich viel Management-Literatur ersparen …

Dauerbrenner Arbeitszeitflexibilisierung

Das Thema Arbeitszeit hat schon mehr als hundert Jahre auf dem Buckel. Sie bietet immer wieder neuen Stoff für Diskussionen und Optimierungen. Während die Arbeitgeber für die Verlängerung plädieren, kämpfen die Gewerkschaften um die Verkürzung – Stichwort: Vier-Tage-Woche. Beide Seiten haben plausible Argumente. Deshalb kann es hilfreich sein, hier nicht alles bis ins letzte Detail zu regeln. Und manchmal helfen die Gerichte nach. So entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 14. Mai 2019, dass künftig alle europäischen Unternehmen Systeme zur Erfassung der Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter einführen müssen. Vier Jahre hat Deutschland gebraucht, um den entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Die Hoffnung der Arbeitgeber auf eine „verwässerte“ Gesetzesvorlage hat sich zerschlagen. Es bleibt bei der generellen Zeiterfassung.

Im Gegensatz zum Fußball ist Deutschland zumindest beim Thema Zeitwirtschaft seit Jahrzehnten Weltmeister. Und die große Zahl der Anbieter für Hard- und Softwarelösungen haben mit ihren Projekten und Konzepten jährlich viele Seiten in der Zeitschrift gefüllt. In keinem Land der Welt gibt es so viele Arbeitszeitmodelle wie in Deutschland. Und jeder technische Fortschritt, ob Analytics oder künstliche Intelligenz (KI), bereichert und erweitert das Thema. Kein Wunder, dass die Zeitwirtschaftsbranche seit mehr als 50 Jahren stetig wächst. Ganz im Gegensatz zur Demografie unseres Landes.

Langsam verlässt die Generation der Babyboomer die Schalthebel der Macht. 1964 war das geburtenstärkste Jahr in Deutschland. Seither geht es abwärts mit der Geburtenrate. Die Zuwanderer füllen und verändern unseren Arbeitsmarkt. Im Editorial der HR Performance 2/2014 schrieb ich: „Die Generation X klopft an die Türen. Die Zeiten, in denen Mitarbeiter nur Jobs suchten, sind vorbei. Heute bewerben sie sich auf Stellen mit der Perspektive, sich selbst verwirklichen zu können. Menschen wollen Positionen nicht mehr einfach nur stereotyp ausfüllen, Wissensarbeit, Dienstleistung und die individualisierte Produktion brauchen keine Fließbandarbeiter mehr. Gefragt sind Menschen, die sich persönlich engagieren und sich mit der Arbeit als einer Herausforderung identifizieren.“

Big Data, Analytics und KI vermischen sich

2014 bereits drohte uns die Big-Data-Welle zu überrollen. Die Angst ging um, dass Daten zukünftig das Geschäft bestimmen. Viele sprachen auch vom „Erdöl“ der Zukunft. Der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw hatte alle nur möglichen Daten über seine Fußballspieler und die vielen Spiele, die das Team bereits absolviert hatte.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag aus der HR Performance 3/2023.

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