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Digitales Lernen und effiziente Wissensnutzung in Unternehmen : Wissensmanagement

Damit Wissensvermittlung und Wissensmanagement miteinander verschmelzen, braucht es (Wo)Manpower. Kolleg*innen müssen motiviert werden, ihr Wissen zu teilen. Zum Beispiel durch die Erklärung, warum Wissensmanagement wichtig ist.

4 Min. Lesezeit
Wissensmanagement
Foto: Know How! AG

Advertorial

In der heutigen Informationsgesellschaft ist ein effektives Wissensmanagement ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff, welche Vor- und Nachteile sind zu beachten und wie kann es in den betrieblichen Alltag eingebunden werden?

Wissensmanagement im Überblick

Unter dem Begriff Wissensmanagement versteht man das systematische Erfassen, Organisieren und Anwenden von Wissen in einer Organisation. Es umfasst den gesamten Lebenszyklus des Wissens, von der Entstehung und Speicherung bis zur Verteilung und Anwendung. Indem sie Wissen gezielt mithilfe von Wissensmanagement verwalten, fördern Unternehmen ihre Effizienz, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

Vorteile von Wissensmanagement

Wissensmanagement-Lösungen in Unternehmen zu etablieren, bietet zahlreiche Vorteile. Durch den gezielten Austausch von Wissen wird Innovation gefördert, da neue Ideen und Lösungsansätze entstehen. Gleichzeitig ermöglicht der schnelle Zugriff auf relevantes Wissen eine Steigerung der Effizienz. Die Dokumentation von Abläufen und Erfahrungen trägt zudem zur Wissenssicherung bei, indem sie den Verlust von Know-how, beispielsweise beim Weggang von Mitarbeitenden, verhindert.

Durch effektives Wissensmanagement erlangen Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, da sie agiler handeln und sich besser am Markt positionieren können. Die strategische Nutzung von Wissen wird somit zu einem Schlüsselfaktor für den langfristigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen.

Herausforderungen beim Einsatz von Wissensmanagement

Neben all den positiven Seiten des Wissensmanagements ist es ratsam, auch mögliche Herausforderungen zu betrachten. Eine mögliche Hürde sind kulturelle Barrieren, da der Austausch von Wissen eine offene Unternehmenskultur erfordert. Darüber hinaus ist ein möglicher Widerstand der Mitarbeitenden gegen Veränderungen ein nicht zu unterschätzendes Hindernis.

Die technische Komplexität ist ein weiterer herausfordernder Aspekt, da die Auswahl und Implementierung geeigneter Technologien für das Wissensmanagement sowohl zeit- als auch ressourcenintensiv sein kann. Es müssen Fragen geklärt werden wie mögliche Schnittstellen zum Tool, welche andere Software integriert werden muss und wer für was im neuen System zuständig ist. Doch wie lassen sich diese Herausforderungen angehen?

Wissensmanagement im betrieblichen Lernen

Whitepaper

Wissensmanagement und betriebliche Weiterbildung können Hand in Hand gehen. Eine Kombination ermöglicht es, fachliches Wissen aufzubauen und gleichzeitig betriebsinterne Handlungs- und Wissenskompetenzen weiterzugeben. Ein Blick auf die Mittel des betrieblichen Lernens zum Aufbau von Wissen ist ein guter Start:

Seminare oder Webinare

Die klassische Informationsveranstaltung ist ein gutes Medium, um den Startschuss für neues Wissen zu geben. Hier kann das Kollegium zu neuen Produkten oder Richtlinien informiert und der Zugang zu Fachexpert*innen ermöglicht werden.

E-Learning

Mit digitalen Lernkursen werden Mitarbeitende zeit- und ortsunabhängig informiert. Interaktive Lernelemente ermöglichen zudem, dass sich Beschäftigte selbst zum Thema einbringen. Web Based Trainings und andere E-Learning-Formate eignen sich gut, um vorhandenes Wissen aufzufrischen, Neuerungen zu kommunizieren oder bereits Gelerntes wieder abrufbar zu machen.

Lernvideos

Sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich ist das Video-Format mittlerweile sehr beliebt. Abläufe und Prozesse können damit visualisiert und mit wenigen Worten leicht verständlich erklärt werden. Aber auch Informationen über neue Produkte und Dienstleistungen finden kurz und knapp ihren Weg in die Köpfe des Publikums.

Wie wird Wissensvermittlung zu Wissensmanagement? 

Mit einem geeigneten Learning Management System (LMS)1 lässt sich die Wissensvermittlung theoretisch ideal mit dem Wissensmanagement verschmelzen. Neben der Terminierung von Seminaren können beispielsweise Lern- und Wissensressourcen aufgerufen werden. Somit dient das System als zentrale Anlaufstelle, die Wissen an einem Ort bereitstellt.

Abgesehen von formalen Lerninhalten kann auch Wissen für den Bedarfsmoment (Performance Support) integriert werden. Damit ist das Lernen zum Zeitpunkt des Wissensbedarfs gemeint. Beschäftigte finden mit wenigen Klicks Antworten auf wichtige Fragen, werden nicht lange im Arbeitsfluss unterbrochen und können zügig weiterarbeiten.

Zusätzlich bietet ein LMS auch Platz für den internen Wissensaustausch. Kolleg*innen können beispielsweise in Foren oder dezidierten Lernräumen ihr selbst erworbenes Wissen mit anderen teilen. Auf diese Weise wird das Wissen gespeichert und kann bei Bedarf in die unternehmensinternen Unterlagen aufgenommen werden. Genauso schnell kann es bei Bedarf auch korrigiert oder aktualisiert werden.

Doch warum ist das nur theoretisch so?

Damit Wissensvermittlung und Wissensmanagement miteinander verschmelzen, braucht es (Wo)Manpower. Kolleg*innen müssen motiviert werden, ihr Wissen zu teilen. Zum Beispiel durch die Erklärung, warum Wissensmanagement wichtig ist. Dazu sollte ergänzt werden, dass eine Beteiligung keine negativen Folgen für den eigenen Arbeitsplatz hat. Außerdem benötigt es Beschäftigte, die eine kuratierende Funktion einnehmen und das eingebrachte Wissen managen. Nur so wird eine Korrektur oder Aufnahme in bestehende Materialien ermöglicht. Sind diese Schritte geschafft und wird am Ball geblieben, steht einem effektiven Wissensmanagement nichts mehr im Wege!

Natürlich gibt es auch andere Konzepte, um Wissensmanagement in Unternehmen zu bringen, doch anhand eines konkreten Beispiels ist Wissensmanagement und dessen positive Wirkung leichter aufzuzeigen. Mehr zum Thema erfahren Sie im Whitepaper oder auf der Webseite der Know How! AG. Und falls Sie Fragen haben, stehen die Know How! Expert*innen gern Rede und Antwort.

1 Ein LMS ist eine Plattform, auf der Wissen verwaltet wird.

Daniel Stäb
© Know How! AG

Daniel Stäb

Key Account Manager Digital Learning

 

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