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Hybrid Work: Machen wir es richtig?

Mit der passenden Software kann HR entscheidend dazu beitragen, dass die Digitalisierung und damit Hybrid Work im eigenen Unternehmen erfolgreich gelingt. Klar ist aber auch, dass die Digitalisierung kein Selbstläufer und erst recht kein Sprint, sondern eine dauerhafte Aufgabe ist.

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Vieles deutet darauf hin, dass Hybrid Work ein Kernbestandteil unserer modernen Arbeitswelt werden wird. Und wollen Unternehmen den Change als Chance nutzen, muss auch HR eine Gestalterrolle einnehmen. Welchen Part kann moderne HR-Software dabei spielen?

Hybrid Work: Machen wir es richtig?

Wie die Studie „Hybrid Work is just Work. Are we doing it wrong?“ von Microsoft zeigt, klafft nach Monaten der Hybridarbeit eine große Kluft: Während 73 % der Mitarbeitenden die bestehende Flexibilität im Homeoffice beibehalten möchten, wünschen sich 82 % der Führungskräfte, dass die Mitarbeitenden wieder regelmäßig ins Büro kommen. Dazu kommt die steigende Überforderung, die sich als sogenannte „Produktivitätsparanoia“ äußert: Während 87 % der Mitarbeitenden angaben, dass sie produktiv arbeiten, glauben das gerade mal 12 % der Führungskräfte. Dabei zeigen sowohl die Arbeitsstunden, Anzahl der Meetings (plus 153 %) und andere Aktivitätskennzahlen mehr als deutlich, dass wir so viel arbeiten wie noch nie.

Die Lösung scheint naheliegend: Führungskräfte sollten sich nicht mehr darum sorgen, ob ihre Belegschaft genug schafft, sondern ihr helfen, sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren – ganz gleich und völlig unabhängig davon, wie, wann und von wo gearbeitet wird.

  • Zum einen braucht es dafür eine Unternehmenskultur, die die Interessen der Mitarbeitenden mit dem Erfolg des Unternehmens in Einklang bringt und alles auf die Arbeitsweise ausrichtet, die den größten Nutzen erzielt – z. B. mit Objectives and Key Results (OKRs).
  • Zum anderen eine digitale Toollandschaft, die nicht nur eine grenzenlose, verbindende Kollaboration möglich, sondern auch bestehende Abteilungsprozesse schneller, flexibler und intelligenter macht.

Wie einfache HR-Prozesse die Zufriedenheit steigern

Eine moderne HR-Software wie VEDA Horizon dient dabei als Arbeitsmittel, das die Personaladministration vereinfacht und Mitarbeitende und Führungskräfte digital verbindet. So entsteht ein zentraler Ort der Kommunikation im Unternehmen, der Klarheit über HR-Themen schafft und von überall einfach zu bedienen ist. Etwa, wenn es für die Mitarbeitenden darum geht, Urlaub zu beantragen, Arbeitszeiten einzutragen oder auch die persönlichen Daten zu aktualisieren.

Stichwort Self Service: Wenn sich Digital Natives mit einer breiten Einbindung in sämtliche Personalprozesse selbst verwalten, werden individuelle Handlungsspielräume erweitert. Das Ergebnis sind zufriedene Mitarbeitende, die motivierter und produktiver arbeiten. HR hingegen kann den gewonnenen Freiraum nutzen, um sich verstärkt der wertschöpfenden Personalentwicklung zu widmen, anstatt in täglichen Routineaufgaben zu versinken.

Nehmen wir nur das Meldeverfahren zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung als Beispiel, das seit Anfang 2023 für Arbeitgebende verpflichtend ist: Durch das mobile in VEDA Horizon Time & Security integrierte eAU-Verfahren können die Mitarbeitenden ihre Krankmeldung gleich per App nach dem Arztbesuch absetzen. Die gemeldeten Daten werden aus der Payroll in die Zeitwirtschaft eingetragen, während die erforderliche Abfrage an die Krankenkasse angestoßen wird. Und während die digitale Prozesskette vom Krankmeldenden bis zur Personalabteilung zuverlässig steht, werden Unklarheiten vermieden.

Welche Rolle die HR-Cloud dabei spielt

Damit hat HR heute mehr denn je die Chance, ein Förderer der HR-Digitalisierung und einer guten Employee Experience zu sein. Dazu muss HR nur selbst zum Change Manager in einem Transformationsprozess werden, der nur mit moderner Technologie funktionieren kann. Das bedeutet im Umkehrschluss: Personalabteilungen müssen selbst IT-Kompetenz besitzen und nicht nur den Umgang mit HR-Software beherrschen, sondern diese auch erfolgreich ins Unternehmen integrieren können.

Dabei sind es vor allem Cloud-basierte Infrastrukturen, die Unternehmen dabei unterstützen, dass der digitale Change gelingt. Und zwar nicht nur als Basis für die zwingend notwendigen Collaboration Tools, die die Zusammenarbeit und Vernetzung in Teams verbessern, sondern auch für die HR-Cloud, dank der sich Personalabteilungen die gewünschten Anwendungen im Baukastensystem zusammenstellen können. Bei VEDA Horizon etwa, reichen sie vom Personalmanagement und Recruiting über die Zeitwirtschaft und Entgeltabrechnung bis zur digitalen Personalakte und mehr.

Digitalisierung machen oder machen lassen?

Somit ist klar: Mit der passenden Software kann HR entscheidend dazu beitragen, dass die Digitalisierung und damit Hybrid Work im eigenen Unternehmen erfolgreich gelingt. Klar ist aber auch, dass die Digitalisierung kein Selbstläufer und erst recht kein Sprint, sondern eine dauerhafte Aufgabe ist, an der in den kommenden Jahren kontinuierlich zu arbeiten sein wird.

Es stellt sich nur die Frage, ob man bestimmte Dinge selbst machen oder langfristig machen lassen möchte. Sprich: Will man die IT oder spezielle Prozesse via BPO (Business Process Outsourcing) an einen externen Partner auslagern? Oder will man seine eigene Infrastruktur und Prozesse lieber On-Premises hosten? Mit einem Blick auf die genannten hybriden Herausforderungen kann dabei nur die Cloud die Antwort sein. Inklusive aller Flexibilitäts-, Effizienz- und Kostenvorteile, die eine dynamisch skalierbare Lösung aus der Wolke nun mal bietet.

Und falls es dabei an Personal fehlt, das sich um die HR-Digitalisierung kümmert, können Sie sich gerne an die Expertinnen und Experten von VEDA wenden.

 

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