Startseite » Fachbeiträge » Personaleinsatzplanung im Schichtsystem

Personaleinsatzplanung im Schichtsystem

Disposition muss jedoch nicht Fremddisposition sein. Vielmehr kann sie auch Teams übertragen werden – nicht aber einzelnen Mitarbeiter*innen, weil Schichtarbeit ja gerade beinhaltet, dass Arbeitsplätze über die individuelle Arbeitszeit hinaus verlässlich besetzt werden müssen.

1 Min. Lesezeit
Foto: ©AdobeStock/cirquedesprit

Wie die Arbeitszeiten auch im Schichtbetrieb durch die Mitarbeiter*innen selbst gesteuert werden können.

Im Schichtbetrieb werden die Arbeitszeiten der Mitarbeiter*innen weit überwiegend disponiert, weil es hier in aller Regel an der wichtigsten Voraussetzung eigenverantwortlich von dem*der einzelnen Mitarbeiter*in gesteuerter Arbeitszeitsysteme fehlt; dass jedenfalls ein großer Anteil der Arbeitsaufgaben nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden muss.

Und es ist aus meiner Sicht auch richtig, Schichtarbeit nur für zeitpunktbezogene „Sofortarbeit“ (wie das Betreiben von Anlagen oder die Betreuung von Klienten) einzusetzen: Nicht nur aus Kostengründen (weil das Arbeiten im Schichtbetrieb teurer ist als im Tagdienst), sondern vor allem auch, um so wenige Mitarbeiter*innen wie möglich den mit Schichtarbeit verbundenen Belastungen auszusetzen. Ich empfehle daher grundsätzlich auch, Schichtbetrieb und flexiblen Tagdienst nicht miteinander zu kombinieren.

Disposition muss jedoch nicht Fremddisposition sein. Vielmehr kann sie auch Teams übertragen werden – nicht aber einzelnen Mitarbeiter*innen, weil Schichtarbeit ja gerade beinhaltet, dass Arbeitsplätze über die individuelle Arbeitszeit hinaus verlässlich besetzt werden müssen. Dies liegt absolut im Trend, der jedoch im Schichtbetrieb noch nicht so recht angekommen ist.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von unserem Autor Dr. Andreas Hoff aus der HR Performance 3/2022.

Andere interessante Fachbeiträge

Kennzahlen-Methoden-Tools im Personalcontrolling

Die Entscheidungsträger in den Personalabteilungen bevorzugen immer noch einfache Kennzahlen, etwa absolute Zahlen oder Verhältniszahlen. Allerdings gibt es auch mehrere Kritikpunkte an der heutigen Nutzung von Personal-Kennzahlen.

Fünf Trends im HCM der Zukunft

Ein Umdenken ist notwendig: Vom Human Capital Management (HCM), das Mitarbeitende und deren Arbeit vorrangig als Vermögenswerte betrachtet, hin zum Human Experience Management (HXM), das wiederum Werte und Wohlbefinden der Mitarbeitenden in den Fokus der Betrachtung stellt.

Machine Learning und Künstliche Intelligenz

Es stellt sich die Frage, warum Machine Learning und künstliche Intelligenz gerade jetzt so stark diskutiert werden – in verschiedenen Bereichen wird schließlich bereits seit vielen Jahren geforscht. Dies liegt hauptsächlich an drei Faktoren.