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Der Wandel des Ideenmanagements ist überfällig

Dieses Jahr feiert das Betriebliche Vorschlagswesen sein 150-jähriges Jubiläum. Vor rund 150 Jahren wurden Verbesserungsvorschläge von den Beschäftigten vollkommen eigenständig entwickelt. Es gab keine Anleitung, es gab auch keine Informationen, in welchen Bereichen der Betrieb besonderen Verbesserungsbedarf hatte. Wie schaut es heute aus?

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Foto: ©AdobeStock/Gajus

150 Jahre Ideenmanagement von Krupp bis (Post-)Corona

150 Jahre betriebliches Vorschlagswesen wird in diesem Jahr gefeiert, denn 1872 veröffentlichte Krupp sein Generalregulativ. Dort wurde auch die Möglichkeit vorgesehen, Verbesserungsvorschläge einzureichen. Leider konnte ich nicht herausfinden, wie das Vorschlagswesen bei Krupp gelebt wurde. Für die „Hamburg-Berliner Jalousie-Fabrik Heinr. Freese“ liegen solche Berichte jedoch vor: 1903 wurden zwei Verbesserungsvorschläge prämiert, im nächsten Jahr waren es schon sechs (Freese 1909, S. 91 f.).

Die Anfänge des Ideenmanagements

Vor rund 150 Jahren wurden Verbesserungsvorschläge von den Beschäftigten vollkommen eigenständig entwickelt. Es gab keine Anleitung, es gab auch keine Informationen, in welchen Bereichen der Betrieb besonderen Verbesserungsbedarf hatte. Vorschläge wurden durch den Zufall, nicht durch eine Unternehmensstrategie geleitet. Entsprechend blieb der Nutzen vieler Vorschläge überschaubar. Vermutlich sah es in der Frühzeit des Ideenmanagements in vielen Betrieben so aus: Beschäftigte konnten Verbesserungsvorschläge einreichen, dies kam aber nur selten vor. Ein eigenes „Betriebliches Vorschlagswesen“ mit einem Beauftragten und einer Verwaltung der Vorschläge war nicht notwendig. Das Vorschlagswesen blieb vielerorts eine Randerscheinung.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag aus der HR Performance 2/2022.

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