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No-/Low-Code ist der Schlüssel für moderne Personalarbeit

Eine No-/Low-Coding-Plattform ist eine zentrale Plattform, auf der unterschiedliche Anwendungen (Apps) erstellt und genutzt werden können. Das Besondere daran: Der User klickt sich seine passenden Prozesse einfach zusammen und passt sie genau nach seinen Bedürfnissen an.

3 Min. Lesezeit
Quelle: ESCRIBA

Branchennews

Raus aus dem Excel-Doppelleben, rein in ein intelligentes HR Service Management

80 Prozent aller Daten stehen nicht nur im Backend-System, sondern auch in parallel geführten Excel-Sheets. Das führt zu ungewollten Redundanzen und teils widersprüchlichen Daten, was wiederum zu erheblichen Compliance- und Sicherheitsrisiken führt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie es anders und vor allem sicherer und effizienter geht.

Die Arbeitsabläufe in Personalabteilungen haben sich in den vergangenen Jahren schon enorm verändert.  Nicht nur die technische Infrastruktur hat sich weiterentwickelt, sondern auch die Prozesse an sich. Agile Methoden, wie Kanban und Scrum, sickern aus der IT heraus und halten mehr und mehr Einzug in andere Fachbereiche – auch in HR. Trotz dieser Entwicklung sind die meisten Personalabteilungen heute noch nicht komplett digital und effizient aufgestellt.

HR-Nebenprozesse – kaum Relevanz, trotz hohem Aufwand

Die Erfahrungen mit Kunden verschiedenster Branchen zeichnen im Grunde immer ein ähnliches Bild. Es gibt etablierte Systeme für die Datenhaltung, wie SAP HCM, SuccessFactors, Workday etc., die einen Großteil des Kerngeschäfts abdecken. Parallel existiert eine Vielzahl an Nebenprozessen – auf den ersten Blick vermeidlich kleine Aufgaben. Doch wer in Zeiten der Pandemie mal eben Abläufe für die Abfrage und Dokumentationen von Testergebnissen und Impfstatus aus dem Ärmel schütteln musste, weiß welche Aufwände dadurch entstehen. Wer wurde wann getestet oder geimpft, wo werden die Informationen abgespeichert, wer ist für die Pflege verantwortlich, welche Daten dürfen gespeichert und wann müssen diese gelöscht werden? Nur ein Beispiel, dass anschaulich zeigt, welche Herausforderungen HR regelmäßig lösen muss.

Das Problem: Diese Nebenprozesse, wie die unzähligen Anfragen, Änderungsaufträge und Dokumentanforderungen, finden in den führenden Backends nicht statt und können nur mit großem Aufwand und Workarounds umgesetzt werden. Dafür fehlt es in den allermeisten Unternehmen an Geld und IT-Kapazitäten. Zudem wird oft der Mehrwert hinterfragt, da jene HR-Prozesse nicht als Teil der Produktwertschöpfungskette angesehen werden. Personalerinnen und Personaler behelfen sich in vielen Fällen mit Excel, Wordvorlagen und Co. Dass dadurch Daten dezentral doppelt und dreifach existieren und nur schwer sichergestellt werden kann, dass aktuelle Vorlagen verwendet werden, birgt hohe Risiken – vor allem für einen Bereich, der mit vielen sensiblen und durch die DSGVO geschützten Daten zu tun hat.

No- und Low-Code-Plattformen lösen den Digitalisierungsstau in HR und das IT-Bottleneck

Sehr häufig nutzen Unternehmen Softwarelösungen, von denen am Ende nur 5 bis 10 Prozent des Funktionsumfangs genutzt werden. Gleichzeitig kommen dann mehrere Programme und Tools zum Einsatz, um möglichst viele Anforderungen abzudecken. Das ist doppelt ineffizient. Wie praktisch wäre es, wenn verschiedene Anwendungen erstellt werden, die genau das können, was benötigt wird, und die zugleich alle auf einem zentralen System laufen? Eine No-Code/ Low-Code Plattform bietet genau das. Alle kleinen Aufgaben, die vorher mit Excel verwaltet und dezentral abgelegt wurden, können nun durch die Fachabteilungen selbstständig digitalisiert, automatisiert und Daten zentral abgespeichert werden. Das Unternehmen spart Lizenzkosten und insbesondere kostbare IT-Ressourcen.

Eine No-/Low-Coding-Plattform ist eine zentrale Plattform, auf der unterschiedliche Anwendungen (Apps) erstellt und genutzt werden können. Das Besondere daran: Der User klickt sich seine passenden Prozesse einfach zusammen und passt sie genau nach seinen Bedürfnissen an. So können Fachbereiche ihre Excel-Dateien eigenständig in Apps überführen und mit den eingebauten Funktionen, wie Erinnerungen, Validierungen, Genehmigungen, automatische E-Mails usw. viele manuelle Aufgaben ablösen. No- und Low-Coding Technologie ist also in der Lage, die vorhandenen Lücken im HR-Bereich zu schließen, indem mit ihr die benannten Nebenprozesse schnell und einfach digitalisiert werden.

Mit No- und Low-Coding zu einem professionellen HR Service Management von A bis Z

Gerade, weil es in HR unzählige kleine Aufgaben und Nebenprozesse gibt, stellt ESCRIBA über 100 Einzelservices mit vorkonfektionierten Prozessen und Inhalten auf unserer No-/Low-Coding Plattform bereit. Der HR Service Manager wurde genau dafür entwickelt, dass sich Personalerinnen und Personaler ihre Aufgaben in Form von smarten Workflows digitalisieren, automatisieren und vor allem jederzeit selbst anpassen können.

Die Stärke der ESCRIBA No- und Low-Coding-Plattform ist die Fähigkeit, alle Prozesse end-to-end abzubilden. Das beinhaltet die Datenintegration aus den Backend-Systemen, eine automatisierte Dokumentenerstellung, inkl. Signatur- und Freigabe-Prozessen sowie die Ablage in die digitale Akte bis hin zu einem leistungsstarken Service Portal für Mitarbeitende und Führungskräfte. So werden sämtliche HR-Prozesse im Handumdrehen automatisch erledigt, die wichtigen Informationen landen automatisch im zentralen Backend-System und es werden weder wertvolle Kapazitäten verschwendet noch unnötige Risiken eingegangen.

Quelle: https://www.escriba.de/hr-service-management/

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